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Thema: Fundamentänderung / Erdung

  1. #1
    andreasgf ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard Fundamentänderung / Erdung

    Hallo miteinander,

    in einer Industriehalle sind Teile des Fundamentes ausgebaggert wurden ca. 5x5m,
    diese wurden dann um ein festeres Fundament zu bekommen ca 80cm tief mit neuem Beton + Stahlbewehrung gefüllt.
    Wie muss diese Bewehrung in die vorhandene (alte) Erdung eingbunden werden ?
    Reicht ein Bandeisen zum nächsten Hallenträger ?

    mfg.
    Andreas

  2. #2
    Dipol ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Hallo Andreas,

    mit den dürren Angaben ist keine eindeutige Antwort möglich. Wie steht es um die Potenzialsteuerung, Maschenweiten, Dehnfugen? Verlegung nur in Beton oder auch in der Erde?

    Außer im DEHN-Blitzplaner wird man noch hier zu Details der DIN 18014 fündig: Fundamenterder

  3. #3
    Avatar von bigdie
    bigdie ist gerade online Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Hallo
    Wenn in dem alten Fussboden kein Eisen war, kannst du dir die Anbindung sicherlich sparen.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  4. #4
    andreasgf ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Zitat Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,

    mit den dürren Angaben ist keine eindeutige Antwort möglich. Wie steht es um die Potenzialsteuerung, Maschenweiten, Dehnfugen? Verlegung nur in Beton oder auch in der Erde?

    Außer im DEHN-Blitzplaner wird man noch hier zu Details der DIN 18014 fündig: Fundamenterder
    Hallo Dipol,

    Potentialsteuerung ? Die Halle (60m x 60m) ist in den 60'er gebaut wurden, es gibt keine Pläne mehr. Von Außen ist jeder 2'te Hallenträger an den Ringerder angeschlossen (Abstand ca. 10m).Bei dem neuen Fundament (in der Halle) ist die Bewehrung nur im Beton gelegt, nicht in der Erde. Eine Anbindung der alten Bewehrung ist nicht nach zu vollziehen - leider.
    Dehnungsfugen gibt es nicht im Fundament (eine Fläche).

    Danke für den Link, sehr informativ.

    Gruß
    Andreas

  5. #5
    Dipol ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    Potentialsteuerung ? Die Halle (60m x 60m) ist in den 60'er gebaut wurden, es gibt keine Pläne mehr. Von Außen ist jeder 2'te Hallenträger an den Ringerder angeschlossen (Abstand ca. 10m).
    Ein Ringerder, wenn er denn normkompatibel in korrosionsfestem V4A ausgeführt wurde, ist doch schon mal etwas. Feuerverzinkter Stahl ist für einen Ringerder normwidrig! Bei den Trägeranschlüssen ist der 10 m Abstand unkritisch, aber ob das so toll war nur jeden zweiten einzubinden? Nur ergibt ein Ringerder ohne Verbindung zur Bewehrung im Boden oder Querverbindungen unter der Bodenplatte noch keine Potenzialsteuerung. Wenn die Halle mit solchen Abmesungen einen Direkttreffer abbekommt, wird das die Elektronik in den Maschinen nicht unbeschadet lassen.

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    Bei dem neuen Fundament (in der Halle) ist die Bewehrung nur im Beton gelegt, nicht in der Erde. Eine Anbindung der alten Bewehrung ist nicht nach zu vollziehen - leider.
    Die Kombination von Ringerder und Fundamenterder ist zwar zulässig aber suboptimal. Und ebenso eine einzelne Anschlussfahne aus Bandeisen, wenn sich an wenigstens zwei Stellen Anbindungen aus V4A an den bestehenden Ringerder oder dessen Erweiterung angeboten hätten.

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    Dehnungsfugen gibt es nicht im Fundament (eine Fläche).
    Das ist dann eine mögliche Fehlerquelle weniger.

    Ist denn wenigstens an diesem Objekt die Einbringung des Fundamenterders und seine Dokumentation gemäß DIN 18014 unter Aufsicht einer Elektrofachkraft erfolgt, oder ist dein Part der des nachträglichen Alibi-Besorgers für den Rohbaunternehmer?
    Geändert von Dipol (10.11.2011 um 18:25 Uhr) Grund: Edit: Nachtrag Aufsicht und Dokumentation

  6. #6
    andreasgf ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Danke Dipol, aber

    Zitat Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    Ein Ringerder, wenn er denn normkompatibel in korrosionsfestem V4A ausgeführt wurde, ist doch schon mal etwas. Feuerverzinkter Stahl ist für einen Ringerder normwidrig!
    war das in den 60'er auch schon so ? Das was ich gesehen habe war Bandeisen welches höchstens verzinkt war/ist .

    Zitat Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    Die Kombination von Ringerder und Fundamenterder ist zwar zulässig aber suboptimal. Und ebenso eine einzelne Anschlussfahne aus Bandeisen, wenn sich an wenigstens zwei Stellen Anbindungen aus V4A an den bestehenden Ringerder oder dessen Erweiterung angeboten hätten.
    Aber wäre eine Anbindung der Bewehrung nach rechts und links zum nächsten Hallenträger nicht besser als gar nichts ??

    Zitat Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    Ist denn wenigstens an diesem Objekt die Einbringung des Fundamenterders und seine Dokumentation gemäß DIN 18014 unter Aufsicht einer Elektrofachkraft erfolgt, oder ist dein Part der des nachträglichen Alibi-Besorgers für den Rohbaunternehmer?
    Nein natürlich nicht, ich bin hier für Teilanlagen verantwortlich, aber nicht für Gebäude (Facility). Aber kann auch nicht einfach wegschauen dafür bin ich halt EFK. Der Verantwortliche hat auf gut deutsch "keine Ahnung" was ich von ihm wollte, "Fundament erden, Blitzschutz" war damals auch nicht, brauchen wir jetzt auch nicht ... seine Aussage.

    Gruß
    Andreas

  7. #7
    Dipol ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    war das in den 60'er auch schon so ? Das was ich gesehen habe war Bandeisen welches höchstens verzinkt war/ist .
    Den Normenstand von 1960 zur DIN 18014 und VDE 0815 kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich meine aber, dass damals feuerverzinktes Material noch zulässig war. Je nach Bodenverhältnissen kann sich das Zeug auch schon mehr oder weniger aufgelöst haben. So lange noch eine minimale Verbindung besteht ist messtechnisch nichts auffällig, da geben nur Probegrabungen Aufschluss.

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    Aber wäre eine Anbindung der Bewehrung nach rechts und links zum nächsten Hallenträger nicht besser als gar nichts ??
    Jede Verbindung ist besser als nichts, ein Gesamtkonzept sieht aber anders aus.

    Zitat Zitat von andreasgf Beitrag anzeigen
    Nein natürlich nicht, ich bin hier für Teilanlagen verantwortlich, aber nicht für Gebäude (Facility). Aber kann auch nicht einfach wegschauen dafür bin ich halt EFK. Der Verantwortliche hat auf gut deutsch "keine Ahnung" was ich von ihm wollte, "Fundament erden, Blitzschutz" war damals auch nicht, brauchen wir jetzt auch nicht ... seine Aussage.
    Die Meinung wird er beim ersten nennenwerten Schadensereignis ändern, wenn die Versicherung eine Nachrüstung auf den aktuellen Normenstand zur Voraussetzung für die Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses macht.

  8. #8
    kabelmafia ist offline Erfahrener Benutzer Hülsenpresser
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    Standard AW: Fundamentänderung / Erdung

    Moin,

    Zitat von andreasgf http://www.elektrikforen.de/images/b...post-right.png
    war das in den 60'er auch schon so ? Das was ich gesehen habe war Bandeisen welches höchstens verzinkt war/ist .

    Den Normenstand von 1960 zur DIN 18014 und VDE 0815 kann ich nicht mehr nachvollziehen. Ich meine aber, dass damals feuerverzinktes Material noch zulässig war. Je nach Bodenverhältnissen kann sich das Zeug auch schon mehr oder weniger aufgelöst haben. So lange noch eine minimale Verbindung besteht ist messtechnisch nichts auffällig, da geben nur Probegrabungen Aufschluss.
    Die Mindestanforderung "1.4571" als Werkstoff zu verwenden kam erst 2007 in die Norm. Vorher mußten nur Anschlussteile in korrosiosfest ausgeführt werden.
    Die in diesem Beitrag getätigten Aussagen müssen nicht vollständig und richtig sein. Durch das Medium "internet" bleiben zwangläufig wichtige Detailinformationen auf der Strecke. Dieser Beitrag ersetzt auf keinen Fall eine fach- und sachkundige Beratung vor Ort.

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