Hallo,
hatte letztens in der Arbeit folgende Situation. Ein Haus dass noch keine Zuleitung von EON hatte und über den Baustromkasten versorgt war.
Die Elektriker die das Haus installierten legten nun eine Zuleitung mit einem 63 A Stecker zum Baustromkasten und steckten dort an.
Das Problem war nun, dass wir einen anderen Baustromverteiler anschließen mussten. Bei diesem war die 63 A Steckdose über einen RCD geführt. Bei dem vorherigen nicht.
Nun haben die einfach den N von der Steckdose als N im Haus hergenommen und den PE von Baustromkasten nicht aufgelegt sondern diesen vom Fundamenterder des Hauses geholt. Also sozusagen ein TT-System aufgebaut.
Da die gerade ihre FI-Prüfungen gemacht haben hat es diesen im Baustromverteiler natürlich auch immer rausgehauen. Aber nun meine Frage: Haut das generell hin, dass man zwei RCD´s mit z. B. einem Bemessungsdifferenzstrom von 30 mA hintereinander setzt? Ist schon klar, dass dann im Fehlerfall beide fliegen, weil keine Selektivität vorliegt. Wenn dies aber nun keine Rolle spielt, beeinflussen sich die beiden RCD´s im normalen Betrieb gegenseitig?
Grüße




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