Bei meinen Freund in der Siedlung wird gerade wieder Fassadendämmarbeiten im Gange. Nun hat er bei verschiedene Auslegungen der Balkonsteckdosen im Sinne der neuen VDE 100-410 gesehen.
Die ersten Häuser sind nur neue FR-Steckdosen u.P montiert worden weil es anscheinend schnell gehen sollte.
Begründung der Bauleitung "der Steckdosenort wurde nicht verändert"
also kein FI erfoderlich.
Die Häuser sind im letzten Sommer fertiggestellt worden.
Kurz vor Weihnachten war der nächste Block fertig, hier wurden schon andere Fr-Steckdosen mit DI von Kopp eingebaut.
Soweit ich informiert bin sind es aber keine richtigen FI-Schutzschalter und haben in der Hausinstallation nichts zu suchen.
Nun ist sein Block drann und er wollte meine Meinung zu diesem Thema hören.
Ich komme zwar aus der Elektroecke, arbeite jedoch in der Industrie und nicht im Handwerk.
Soweit ich mich erinnere ist z.B die Di-Steckdosen von Kopp kein Ersatz für einen Fi-Schutzschalter im Sinne der VDE0100-410.
Laut ihrem Datenblatt kann hiermit nur eine Schutzpegelerhöhnung erreicht werden.
Ich kenne auch keinen Namen haften Schalterhersteller wie Siemens, Berker, Jung, Gira, usw. der eine Außensteckdose mit Fi-Schutzschalter und IP44 auf dem Markt hat.
Also drängt sich mir der Verdacht auf das es nur die eine Möglichkeit gibt den FI-Schutzschalter in der Wohnung in der Verteilung einzubauen.
Doch der Aufwand auf der Baustelle zu groß ist bei jeden Mieter in die Wohnung zu kommen und deswegen diese fahrlässigen Halblösungen bevorzugt werden.
Nun frage ich mich selber ob ich es zu eng sehe oder ob diese Maßnahmen ausreichend sind.




LinkBack URL
About LinkBacks




Zitieren
hier könnte auch ihre
stehen




Lesezeichen