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Thema: Spannungsfall in Steuerstromkreisen

  1. #1
    Kistecola ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Spannungsfall in Steuerstromkreisen

    Hallo liebe User,

    was sagt die VDE zu einem Spannungsfall in Steuerstromkreisen (24V DC in einer Anlagensteuerung)?

    Gelten hier auch die DIN 18015-1,TAB und VDE 0100 T.520 mit maximal 3% oder gibt es eine Sonderregelung?

    Was ist, wenn ich in einer Anlage einen Spannungsfall >3% habe, die Anlage aber trotzdem einwandfrei funktioniert? kann es vernachlässigt werden oder sollen tatsächlich neue Leitungen gelegt werden?


    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    lg

  2. #2
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Spannungsfall in Steuerstromkreisen

    Hallo
    Beim Spannungsfall in der Elektroinstallation, geht es einmal um die Verluste zum 2. Darum, das an einem Verbraucher auch im ungünstigsten Fall soviel Spannung ankommt, das er funktioniert.
    In Steuerstromkreisen ist genaugenommen nicht mal die Spannungsdifferenz definiert, die richtet sich ausschliesslich nach den angeschlossenen Geräten. Ein 24V Schütz geht warscheinlich problemlos zwichen 18 und 35V und die Welligkeit der Gleichspannung ist uninteressant. Wenn du aber eine SPS einbaust, werden höhere Anforderungen an die Stromversorgung gestellt.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  3. #3
    kabelmafia ist offline Erfahrener Benutzer Hülsenpresser
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    Standard AW: Spannungsfall in Steuerstromkreisen

    Moin,

    in der dazu passenden DIN VDE 0100-557:2007-06 ist in Abschntt 557.6.1 darüber eine Aussage getroffen, die jedoch interpretierbar ist.

    Die 3% aus der DIN 18015 sind hier jedoch so nicht anwendbar.
    Die 4% aus der DIN VDE 0100-520 können hier angewendet werden, jedoch ist eine weitere Auslegung möglich.
    In der DIN VDE 0113-1/A1:2009-10 wird noch eine 5%-Vorgabe gemacht, die auch Beachtenswert ist.
    Die in diesem Beitrag getätigten Aussagen müssen nicht vollständig und richtig sein. Durch das Medium "internet" bleiben zwangläufig wichtige Detailinformationen auf der Strecke. Dieser Beitrag ersetzt auf keinen Fall eine fach- und sachkundige Beratung vor Ort.

  4. #4
    Kistecola ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Spannungsfall in Steuerstromkreisen

    hey bidgie,

    erstmal vielen Dank für deine Antwort.

    Ich weiß natürlich, dass es nicht sooo wichtig ist, wie viel Spannung tatsächlich ankommt, solange das Teil funktioniert.
    Nun habe ich schon recht viel mit Elektrounternehmen aus ganz deutschland zu tun gehabt. Manche interessiert es eher weniger, andere dagegen schauen auf jedes allerkleinste Detail.

    Was sagt denn die VDE dazu? Gibt es eine sonderregelung fü Steuerstromkreise?

    mfg


    @kabelmafia: da war ich wohl zu schnell

    Danke für deine Ausführliche Antwort.
    Ich lese hier aber nichts von 10%, wie mir von einem Elektromeister einmal gesagt wurde.. Vielleicht hat er aber auch nur schwachsinn erzählt?

  5. #5
    kurzschlussmechaniker ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Spannungsfall in Steuerstromkreisen

    Heutige Anlagen haben Steuerungen mit einer Steuerspannung von 24 VDC (sehr oft!), wobei kleinere Steuertrafos eine Leerlaufspannung von 28 VDC haben können und größere (Drehstromsteuertrafos etwas spannungssteifer sind.
    Das ist aber uninteressant, da die heutigen elektronischen Komponenten (SPS, induktive/kapazitive/sonstige Geber, usw.) einen Spannungsbereich von etwa 18 V ... 28 VDC haben, wenn der Trafo mit Komponenten einigermassen belastet wird, sinkt die Steuerspannung auf einen Wert von um 24 VDC, das ist dann schon i.O.
    Bei Steuerungen schaut man nicht so auf diese 3%, wie ein Vorschreiber hier schon schrieb, die Steuerungen müssen funktionieren und das tun sie auch im Allgemeinen.
    Die DIN VDE 0113 bzw. DIN EN 60204 erwähnt die 5%, aber die sind meistens nur theoretischer Natur, weil --> siehe Satz zuvor.

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