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Thema: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

  1. #1
    Redegle ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    Hallo,

    bin neu in dem Forum und muss sagen, dass es mir gut gefällt. Konnte schon viele Interessante Dinge nachlesen.

    Nun zu meinem Problem.
    Es existiert ein Trafo 400KVA. 3 Phasig. 20kV auf 400V.

    Dieser wird stark belastet mit mehreren Schweißtrafos.
    Es können also Impulsströme für wenige Perioden entstehen, die den Nennstrom überschreiten.

    Die Spannungsabfälle auf den Leitungen also die vorgeschriebenen 4% von Trafo zum Schweißgerät werden eingehalten.

    Was sagt die Norm über den maximalen zulässigen Spannungsabfall am Innenwiderstand des Transformators?

    Kann ich mir den Innenwiderstand irgendwie mit den Daten des Trafos erreichnen. Also Nennstrom, Nennspannung und Kurzschlussspannung?
    Geändert von Redegle (21.07.2010 um 22:41 Uhr)

  2. #2
    Franky1112 ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    Das ergibt sich in erster Näherung aus der Definition der KS-Spannung:
    Zi = uk * Un / In

    hth

  3. #3
    kurzschlussmechaniker ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    wenn du auf der Nspg-Seite mit dem Spannungsfall unter 4% liegst, ist es ausreichend und i.O.
    Der Spannungsfall vom Trafo selbst ist uninteressant.
    Das einzige, wann der Trafowiderstand interessiert, ist dann bei der Kurzschlussstromberechnung, da wird die Trafoimpedanz, d.h. der komplexe Widerstandswert Z-trafo berücksichtigt.

  4. #4
    Redegle ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    @Franky1112

    Danke für den Hinweis.
    Ich habe eine etwas andere Formel gefunden. Diese ergibt aber das selbe Ergebniss.

    Ich hab die Impedanz des Transformators berechnet. Jeweils in einer Phase aus "Sicht" der Sekundärseite.

    Z= 15,87mohm = Gesammtipedanz
    R=
    4,36mohm = ohmscher Widerstand
    X=
    15,26mohm = Widerstand der Spule

    @kurzschlussmechaniker

    Wo dürfen die 4% genau abfallen?
    Es gibt die TAB. Diese schreibt für 400kVA einen maximalen Spannungsabfall zwischen Einspeißestelle und Zähler von 1,25% an.
    Es gibt die DIN 18015-1. Die gibt einen maximalen Spannungsabfall zwischen Zähler und Verbraucher von 3% an.

    Diese beiden Normen stellen kein Problem dar. Die Leitungen sind so dick da dürften weit mehr als 1000A fließen.


    Das Problem ist folgendes:
    Wenn gescheißt wird, dann fließt ein Strom von 350A Sinus (RMS) für einen Zeitraum von 100-160ms.
    Bei "normalen" Verbrauchern also ohmschen Verbrauchern. Fällt der induktive Widerstand der komplexen Impedanz des Transformators durch die quadratische Addition kaum ins Gewicht.
    Da der Transformator jedoch stark induktiv Belastet wird (Schweißtransformator) kann es rechnerisch jedoch passieren, dass am Leistungstransformator während einer Schweißung die Spannung um 5V einbricht.
    Wenn nun 2 Schweißungen gleichzeitig durchgeführt werden. Dann sind das 10V. Dies währe ein Spannungseinbruch direkt am Transforamtor von 4%.

    Was sagt die Norm über diesen Fall?










  5. #5
    Avatar von Günther
    Günther ist offline Boardinventar Stromfest
    Registriert seit
    05.01.2008
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    663

    Standard AW: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    Wenn gescheißt wird, dann fließt ein Strom
    tatsächlich??

  6. #6
    Redegle ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    21.07.2010
    Beiträge
    3

    Standard AW: Mittelspannungstransformator max. zulässiger Spannungsabfall

    @ Günther

    Bei den Schweißgeräten,welche wir verwenden schon.
    Es gibt jedoch auch Schweißverfahren welche mit Druck arbeiten.
    Hierbei ist eine Stromversorgung nicht zwingend erforderlich.

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