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Thema: Punktschweißgerät

  1. #11
    Avatar von Anni
    Anni ist offline Boardinventar Lizenz zum Löten
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    1.264

    Standard AW: Punktschweißgerät

    Hallo,

    als erstes muss ich mich entschuldigen.

    Ich habe echt gedacht du willst mit" scheissen" provozieren . Das dort ein Buchstabe vergessen wurde habe ich einfach nicht " gepeilt ".Deshalb auch meine Überreaktion in den Antworten. Habe mich einfach " verarscht " gefühlt......

    Also bitte entschuldige....
    Geändert von Anni (05.06.2007 um 19:54 Uhr)

  2. #12
    ChRiZmaniA Gast

    Standard AW: Punktschweißgerät

    dann war das wohl ein missverständnis!
    was so ein vergessener buchstabe alles bewirken kann...
    sollte wirklich keine "verarsche" werden!
    auch von mir ein sorry! meine antwort war ja auch etwas "spitz".
    also hätten wir das ja geklärt.

  3. #13
    Avatar von kalledom
    kalledom ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Punktschweißgerät

    Bei einem Schweißgerät ist eine Spannung von 40V und mehr zwischen Schweiß-Zange und Klemme. Beim Anfassen kribbelt es. Dies ist die Zündspannung, die sofort auf wenige Volt zusammen fällt, sobald sich zwischen dem Metall, an dem die Klemme befestigt ist, und der Schweißelektrode ein Lichtbogen gebildet hat und durch die Ionisierung der Luft ein hoher Strom fließt.
    Der Strom kann je nach Schweißgerät zwischen ca. 60...300A entsprechend der Metall- und Elektroden-Stärke eingestellt werden.

    Der Weidezaun hat eine 12V Batterie; die Spannung für den Zaun wird durch Induktion erzeugt und kommt auf mehrere tausend Volt. Diese Spannung hat eine geringe Leistung. Bei Berührung bricht die Spannung zusammen, bis nach dem Ohm'schen Gesetz I = U / R nur noch wenige Milli-Ampere fließen, die allerdings recht unangenehm sind. Sonst würde ja gleich jeder Ochse zusammen brechen :-)

    Was Wolken, Erde und Blitz betrifft, mußt Du Dir darüber im Klaren werden, was Spannung ist.
    Eine Spannung wird aufgebaut, indem negative Elektronen zum Minuspol 'gepumpt' werden. Das kann auf vielfache Weise geschehen durch:
    - Spulen und Magnetfeldlinien z.B. Generator oder Dynamo
    - chemische Prozesse z.B. Batterie oder Akku
    - durch Photovoltaik z.B. Solarzelle
    - durch statische Aufladung
    Letzteres kennst Du z.B. vom Ausziehen des Pullovers, beim Kämmen, oder wenn Du mit Lederschuhen über den Teppich gelaufen bist und die Türklinke anfasst.
    Der Wind kann negative Eletronen von der Erde zu den Wolken 'befördern', bis dort ein so hoher Elektronen-Überschuß besteht, daß ein Ausgleich als Blitz erfolgt.

    Überall wo eine Ansammlung von negativen Elektronen ist, versuchen diese auf dem leichtesten Weg dort hin zu gelangen, wo Elektronen-Mangel herrscht.
    Wenn da allerdings was ist, was sie gleich wieder zum Minuspol befördert, dann handelt es sich um einen Stromkreislauf.

    Wichtig !!! Der (Strom-)Fluß der negativen Elektronen verläuft vom Minuspol zum Pluspol ???
    Ja, bei den ersten Entdeckungen wußte niemand was von Elektronen und es wurde daher festgelegt, daß der Strom von Plus nach Minus fließt. Davon gehen wir heute noch aus.
    Der physikalische Stromfluß ist von Minus nach Plus ....
    der technische Stromfluß ist von Plus nach Minus !!!!
    Jetzt mach ich Pause :-)
    MfG Karl-Heinz
    HobbyElektronik mehr....

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