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Thema: Einsatz von 380V/50Hz-Maschinen in Japan (60 Hz)

  1. #1
    Bommel1975 Gast

    Frage Einsatz von 380V/50Hz-Maschinen in Japan (60 Hz)

    Hallo liebe Foren-Mitglieder!

    Ich bin auf der Suche nach Informationen zum Einsatz unserer Maschinen in Japan.

    Ich vesuche mal mit meinen "geringen" E-Technik-Kenntnissen den Aufbau der Steuergeräte zu beschreiben:

    Es handelt sich um eine mobile Fräseinheit zur mechanischen Bearbeitung von Stahlkonstruktionen.

    Angetrieben wird der Fräkopf über einen Permanentmagnet-Gleichstrom-Motor mit 4 kW.

    Gesteuert wird der Motor über ein Steuergerät, Marke Eigenbau vor ca. 20 Jahren.

    Im Steuergerät sitzen Gleichrichter, Spannungswächter, Stromwächter, einige Relais - fast alles von Firma Permadrive, die es leider nicht mehr gibt.

    Man kann mittels eines Potentiometers die Drehzahl einstellen, es gibt einen Vorwärts- und Rückwärtslauf.

    Das eingebaute Ampere-Meter geht schnell mal auf 20A bis 25A.

    Netzseitig schließen wir die Steuergeräte an 380V - 32 A an.

    Wir wollen bzw. sollen in Japan auf Windenergieanlagen mobile Fräsarbeiten ausführen, soweit ich weiß, haben die Japaner 60 Hz und eine andere Spannung.

    Was muss ich beachten bzw. hat schon jemand Erfahrung mit ähnlichen Problemen?

    Wenn noch Informationen zur Beurteilung des Problems fehlen, bitte ich um kurze Nachricht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Benjamin Sander

  2. #2
    Avatar von kalledom
    kalledom ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Euskirchen-Großbüllesheim
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    Standard AW: Einsatz von 380V/50Hz-Maschinen in Japan (60 Hz)

    Hallo Benjamin,
    die Spannung und / oder Frequenz kann in China nach meinem Kenntnisstand von Ort zu Ort unterschiedlich sein (in Amerika auch). Es gibt sowohl Kuli-Dynamos, Ochsen-Generatoren als auch europäische Standards. Ohne zu wissen, was Dich dort erwartet, ist es schwierig, Deine Fragen zu beantworten.

    Grundsätzlich sind 60 Hz nicht tragisch. Wenn z.B. eine Pumpe mit einem Drehstrommotor versorgt wird, fördert sie dann eben ca. 20% mehr.
    Einem Gleichrichter ist es gleichgültig, ob er 50 oder 60 mal pro Sekunde die negative Halbwelle 'nach oben klappen' muß. Daraus folgert, daß der Gleichstrommotor einschließlich seiner Steuerung von einer anderen Netzfrequenz wenig betroffen sein dürfte.

    Bei anderer Spannung ist das Problem mit einem entsprechend dimensionierten Drehstrom-Transformator, der für mehrere 'chinesische' Spannungen ausgelegt sein kann, zu lösen. Die Leistung ist natürlich zu beachten und beachtlich.

    Edit: Für Japan gilt das Gleiche.
    Geändert von kalledom (26.06.2007 um 17:55 Uhr)
    MfG Karl-Heinz
    HobbyElektronik mehr....

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