AW: Stromstoßschalter & Netzfreischaltung im Neubau

Zitat von
bluesea
Vielleicht kann mir noch jemand sagen, ob die Stromstoßschalter in Zusammenhang mit einer Netzfreischaltung funktionieren (= sich einschalten lassen). Das wäre sehr hilfreich!
Das kommt zunächst einerseits auf die Spulenleistung des Stromstosschalters und andererseits auf die Mindestlast an die der Netzfreischalter braucht um einen Verbraucher zu erkennen. Das ist so ne grenzwertige Sache. Eltako zum Beispiel gibt bei seinem Freischalter an, das Verbraucher ab 200mA (46 W bei 230 V) erkannt werden. Das erreichst du mit einem herkömmlichen SSS nicht. (5-6 W) Für solche (und andere) Fälle kann man ein eigens dafür entwickeltes Grundlastelement parallel zum Verbraucher schalten.
Eltako gibt jedoch bei seinen elektronischen Stromstosschaltern (z.B. ES12-200-8-230 V UC) in Verbindung mit dem Feldfreischalter FR12-230 an, das hier keine zusätzliche Grundlast benötigt wird, allerdings die Prüfspannung auf "maximal" gestellt werden muß.
Wie schon gesagt wurde, unterbricht der Stromstosschalter (wenn er denn in der Verteilung eingebaut ist) sowieso die Spannung ausserhalb des zu schützenden Raumes, dennoch hast du die 230V AC am Taster anliegen. Dieses kannst du aber ebenfalls in Verbindung mit benanntem Eltako-ES umgehen, da er einen universellen Steuerspannungseingang besitzt, und du auch beispielsweise mit 12V DC die Ansteuerung fahren kannst. Somit ersparst du dir bei der Beleuchtung schonmal den Netzfeischalter komplett.
"Wir essen jetzt Opa!" - "Wir essen jetzt, Opa!"
Satzzeichen können Leben retten.
Lesezeichen