Hallo Profis,
meine Kenntnisse als Elektriker sind zwar noch da, hab aber schon lange nix kompliziertes mehr gemacht.
Also
IST-Zustand:
Bei einem Ex-Bauernhof ist vom HV eine 5x2,5 Leitung ca. 40m durch eine gemauerte Scheune zu einem Nebengebäude gezogen. Da hängen ein paar Lampen und Schalter dran. Im HV liegt die Leitung hinter einem FI auf 16A-Automaten. FI und 16A-Automaten werden auch für andere Stromkreise genutzt. Der HV ist komplett voll.
Folgende Anforderungen sollen erfüllt sein:
Nach ca. 20m soll ein Abzweig erfolgen und ein weiteres Nebengebäude mit Strom versorgt werden. (Das Kabel vom Abzweig zum Nebengebäude wurde vom Besitzer schon verlegt, ca. 15m) Dort sollen neben Beleuchtung auch Rohrbegleitheizungen und eine 380V/16A-Steckdose betrieben werden.
Sowohl das bereits versorgte Nebengebäude und das Neue sollen einen eigenen FI bekommen (oder zusammen einen eigenen, damit das Haus nicht mehr dunkel wird, sobald draussen mal was ist)
Meine Idee:
Ich installiere in beiden Nebengebäuden eine UV mit FI und 16A-Automaten.
Am Abzweigpunkt (schwer zugänglich) kommt eine Verteilerdose hin, das vorhande Kabel wird getrennt und das neue Kabel wird angebunden.
Im HV lege ich die Zuführung direkt hinter die Vorsicherungen (Schmelzsicherungen).
Widerspricht das irgendwelchen Vorschriften oder gibt's vielleicht eine andere Lösung?
Welche FI's sollte ich nehmen? 30mA scheint mir zu sensibel.
Warte mit Spannung auf Eure Antworten
Frank




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