Liebe Fachleute,
ich habe in meiner Küche ein Problem mit dem Warmwasser.
Z.Zt. haben wir ein 5 Ltr. Untertischgerät installiert. Da wir keine Spülmaschine benutzen und uns auch keine anschaffen wollen haben wir auf Dauer das Problem, dass das Untertischgerät zu wenig Warmwasser liefert. Bei der Entnahme stellen wir fest, dass das Wasser durch die Vermischung schon nach drei bis vier Ltr. nur noch lauwarm ist. Im Übrigen stört uns auch, dass das Untertischgerät ständig Strom verbraucht. Man kann das Gerät zwar ausschalten, aber dann müsste man immer, wenn man kein Warmwasser braucht unter die Spüle krichen und das Gerät ausschalten. Noch schlimmer: Wenn man Warmwasser haben will, dann muss man das Gerät mindestens 30 min. vorher einschalten.
Meine Lösung wäre der Einsatz eines Durchlauferhitzers.
Die Kleinstwasserdurchlauferhitzer, die eine Leistung von 3,5 kW haben, sind zu klein. Ich denke an den Einsatz eines Durchlauferhitzers von ca. 11-15kW (max. 18kW). Leider habe ich keinen entsprechenden freien Anschluss, nähmlich 3x 25A, verlegt mit 3x 4,0 mm²+N+PE. In Nähe des vorgesehenen Einsatzortes befindet sich ein Anschluss 3x 4,0 mm²+N+PE, abgesichert mit 3x 25A, an dem der Elektroofen angeschlossen ist. Der Ofen hat nur Einphasen-Verbraucher 1x 230V und insgesamt eine Anschlussleistung von 6,1 kW.
Frage: Ist es statthaft und technisch in Ordnung, wenn der Ofen und der Durchlauferhitzer gemeinsam parallel, mit je einem Kabel 3x 4,0 mm²+N+PE, von ca. 1,5 m Länge an den vorhandenen 400V Abgang angeschlossen werden? Bei dem angeschloosenen Ofen sind die 3x 25A Absicherungen nur Kabelschutz, bzw. schützen auch bei Kurzschluss. Wenn der Durchlauferhitzer parallel geschaltet würde, dann würde sich an der Aufgabe der Absicherung nichts ändern, d.h., Absicherung bei Kurzschluss und Kabelschutz.
Für fachlich fundierte Antworten wäre ich sehr dankbar, aber bitte bei Erklärungen nicht zu abstrakt. Ich besitze gewisse Vorkenntnisse, muss aber klarstellen, dass ich in Details der Haushaltselektrik nicht soderlich bewandert bin.
MfG, Gerhard
PS.:
Ich habe mich sicher falsch ausgedrückt. Der Ofen ist, entsprechend der Brückenschaltung, die vom Hersteller vorgegeben ist, für 3-Phasen Wechselstrom 400V vorgesehen. Richtig ist aber, dass die einzelnen Kochplatten mit 230V arbeiten. Soweit mir bekannt, gilt dies auch für den Backofen.
MfG, Gerhard
Fazit: Ich werde eine neue Leitung legen, so dass beide Verbraucher getrennt abgesichert sind.
Aber von den "Fachleuten" bin ich etwas entäuscht. Statt meine Frage mit einem klaren JA oder NEIN zu beantworten, streitet ihr euch darum, was Fachleute und was Laien dürfen. Ihr pickt euch aus meinen Erklärungen Textpassagen heraus und versucht, die gewählten Formulierungen auf die Goldwaage zu legen. Meine Frage war doch deutlich als solche hervorgehoben, so dass einer klaren Antwort nichts im Wege gelegen hätte.
Dennoch besten Dank für die Zeit, die ihr meinem Problem gewidmet habt,
MfG, Gerhard




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Was für ein Dödel hat das denn angeschlosssen? Das geht gar nicht.
Kurzschluss mag ja noch gehen aber im Überlastungsfall kokelt es.
?

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