Wir haben einen Kombi-Elektroherd (mit Spüle) mit zwei eingebauten Kochplatten aus Gusseisen. Die alten Platten funktionierten nicht mehr richtig und wurden durch zwei neue ersetzt, nämlich E.G.O. Siebentakt-Kochplatten, Bauserie 12, mit Überfallrand 4 mm, 230V, 140 mm und 180 mm Durchmesser.
Seit diese beiden Kochplatten vor einem Jahr durch ein vermutlich renommiertes Elektrofachgeschäft eingebaut wurden, haben wir siebenmal Kurzschluss durch Wassereintritt gehabt - das passierte sowohl mit der kleineren wie auch der größeren Kochplatte. Kleine Mengen Wasser, ein paar Tropfen, reichen dazu - wie es passieren kann, wenn man den Herd mit einem feuchten Schwamm um die Kochplatte herum sauber macht.
Ich habe nun festgestellt, dass zwischen der Unterseite des Überfallrandes und der Edelstahlmulde, in der die Kochplatte sitzt, sich ein kleiner Spalt befindet, den man mit dem Fingernagel erweitern kann. Es besteht kein Zweifel, dass Wasser durch diesen Spalt eintreten und dann auf darunterliegende, nicht-isolierte Drähte oder Schaltelemente tropfen kann, was zu einem Kurzschluss führt. Man muss dann ein oder mehrere Tage warten, bis die Sache ausgetrocknet ist, und dann geht es wieder - bis zum nächsten Kurzschluss.
Ich habe noch von niemandem gehört, der ständige Probleme dieser Art mit extremer Flüssigkeitsempfindlichkeit von diesen Gusseisen-Kochplatten gehabt hat. Heute sprach ich mit dem Hersteller, der mich belehrte, dass deren Kochplatten absolut dicht eingebaut werden - wenn so etwas vorkommt, dann sind die neuen Kochplatten beim Austausch möglicherweise unsachgemäss installiert worden.
Habt ihr irgendwelche dementsprechenden Erfahrungen? Ist es normal, dass so etwas vorkommt?
Edit: Die Platten wurden vor etwa zwei Jahren ersetzt. Ein Jahr lang ging alles gut, dann fing ein neuer Mieter, ein Reinlichkeitsfanatiker, damit an, ständig den Herd zu putzen, und von da an gab es alle zwei Monate etwa Kurzschluss.




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