Hintergrund : Spannungsüberwachung in Mittelspannungsanlagen - Spannungswert hochspannungsseitig 10kV oder 20kV je nach Anlagenspannung wird über kapazitive Teilerstützer (Ausgang 100Volt bei Nennspannung 10kV oder 20kV an der Sammelschiene) an Spannungsüberwachungsrelais übertragen welches den Kontakt bei Unterspannung schliesst und an eine SPS weitergibt .
Um die Spannungsüberwachungsrelais einzustellen , habe ich mir folgenden Aufbau überlegt : Einpoliger Spannungswandler 10kV oder 20kV je nach Nennspannung der Schaltanlage . Spannungswandler liefert sekundär 100/Wurzel3 Volt also 57,8 oder aufgerundet 60Volt . Spannungswandler wird in die freigeschaltete Anlage gestellt und über ein kurzes Stück Leitung primär (NSGAFÖU oder dergleichen) immer nacheinander an einen Aussenleiter der Anlage angeschlossen . Dann wird mit einem Stelltrafo 0-60Volt der Spannungswandler sekundär eingespeist . 60Volt wären dann am Spannungswandler primär 6kV was der normalen Leiter/Erde Spannung im 10kV Netz entspricht . 30Volt sekundär wären dann 3kV primär usw. . Die kapazitiven Teilerstützer geben das Spannungssignal dann weiter an die Spannungsüberwachungsrelais und diese könnte man je nach gewünschter Ansprechspannung einstellen . Mir ist schon klar das ich die Spannungsüberwachungsrelais auch direkt einstellen könnte mit einem 0-100Volt Regeltrafo ohne an der Mittelspannungsanlage einzugreifen . Bei meinem Aufbau hätte ich dann aber auch die kapazitiven Spannungsteiler mit dabei und man würde sofort sehen wenn die ein falsches Spannungssignal liefern würden .
Gibt es irgendwas an meinem gedanklichen Aufbau , wo ihr sagen würdet das kann so nicht funktionieren beim realisieren ?



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