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Thema: Hochspannungsleitungen

  1. #1
    hansano ist offline Benutzer Strippenzieher
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    56

    Standard Hochspannungsleitungen

    nabend,

    wir haben heute im kreis überlegt welche Hochspannungsleitungen (Höhe und Art der Spannung) gibt.
    Da dies nicht so mein gebiet ist fielen mir und den anderen nur 110 kV 220 KV und 380 kV ein. Wechselspannung.

    Gibt es noch andere Spannungen oder Gleichspannungsnetze (nicht die verbuddelten in der Ostsee) ?

  2. #2
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    6.698

    Standard AW: Hochspannungsleitungen

    In Russland gibt es wohl auch noch 750KV oder gar 1150 KV.
    Dann gibt es natürlich auch noch die Mittelspannungsnetze 6, 10, 20 KV
    Gleichhochspannung kommt erst jetz allmählich in Mode für längere Kabelnetze Erd oder Seekabel haben auf längeren Strecken mit Wechselspannung hohe Verluste. Die Umsetzung von AC auf DC und Zurück ist aber aufwändig und eine Änderung der Spannungsebene von DC zu DC schwierig daher ist das auf absehbare Zeit für ein Strukturiertes Netz nicht in Sicht.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  3. #3
    Luyao ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Hochspannungsleitungen

    Hier in D gibt es Hochspannungsleitungen für Wechselstrom 50Hz von 3kV (betriebsintern) , 6, 10, 20, 60, 110, 220, 400kV, Bahnstrom 15kV 16 2/3Hz.
    Leitungen für Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) findet man inzwischen weltweit auf verschiedenen Spannungsebenen, so die Leitung von Baixas in Südfrankreich nach Sta Llogaia in Nordspanien mit 320kV, 2000MW oder die zur Zeit weltweit größte und längste in China von Xianjiaba nach Shanghai mit 800kV, >2000km und einer Übertragungsleistung von 6400MW.

  4. #4
    Avatar von Zelmani
    Zelmani ist offline Erfahrener Benutzer Hülsenpresser
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    384

    Standard AW: Hochspannungsleitungen

    Hallo,

    ergänzend zum oben gesagten noch der Hinweis, dass man die wechselstromführenden Bahnstromleitungen daran erkennt, dass sie in der Regel 4 Leiterseile aufweisen (seltener auch zwei, sechs oder mehr), während die Leiterzahl im übrigen, Drehstrom-führenden Netz natürlich immer ein Vielfaches von Drei beträgt (jeweils zuzüglich Erdseil).

    Die Spannungsebene kann man ganz gut anhand der Länge der Isolatoren sowie der Leiterseile bestimmen. Es gilt die Faustregel 1 Isolator = 110kV, 2 Isolatoren 220kV, 3 Isolatoren = 380kV. Das 110kV-Netz wird in der Regel mit einzelnen Leiterseilen betrieben, während im Höchstspannungsnetz fast immer Bündelleiter zum Einsatz kommen (oftmals 2-er-Bündel bei 220kV-Leitungen und 4er-Bündel bei 380kV-Leitungen). Die tatsächliche Spannungsebene kann aber durchaus auch mal nach unten von der so ermittelten abweichen.

    Falls es in diesem Zusammenhang interessant sein sollte: Bei OpenStreetMap gibt es ein Gruppe von Usern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, das deutsche Hoch- und Höchstspannungsnetz zu mappen. Infos darüber gibts hier. Wen man sich für das Thema Freileitungsnetz interessiert, sind insbesondere die Unterseiten zu dem Mastbeschriftungen der 5 großen Transportnetzbetreiber lesenswert.

    Schöne Grüße,
    Bernd

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