[QUOTE=sypher
Das hätte ich vielleicht noch schreiben sollen: Die Generatoren die verwendet werden, sind Permanentmagneterregte 4-polige (1500RPM) Drehstrom-Synchrongeneratoren mit ASR (Automatischer Spannungsregler) und Eigenkühlung (Lüfter an Welle). Je nach Leistungsbereich haben die Genos 2, oder 3 Kabel pro Phase.[/QUOTE]
Das dürfte kaum möglich sein. Wie groß muß denn dann der Permanentmagnet sein und wie soll der geregelt werden?
Moderne Synchrongeneratoren dieser Größe verfügen statt dessen meist über eine Erregermaschine, die auf der Welle des Generatorläufers sitzt. Die Erregerwicklung des Generators wird dabei von der Läuferwicklung der Erregermaschine über einen rotierenden Gleichrichtersatz in Drehstrombrückenschaltung eingespeist. Die Anfangserregung wird einem Schwingkreis aus Induktivität und Kapazität entnommen, der von der sehr geringen Remanenz des Generatorläufers gespeist wird. Deshalb kann man schon mit einer Taschenlampenbatterie diesen Schwingkreis erstmals speisen oder die Polarität drehen. Die Regelung erfolgt meist über 2 Reglerbausteine, die ihre Spannungsversorgung dem Erregerkreis entnehmen. Ein Baustein ist für Handbetrieb, der zweite für Automatik in Verbindung mit der dort u.U. aufgeschalteten Spannungs- bzw. Blindleistungsstatik, sofern der Generator mit anderen parallel läuft oder netztparallel geschaltet ist.
Das nur zur Richtigstellung der Generatorerregung.
Zum Prüfaufbau:
Selbst hochwertige mobile Prüfeinrichtungen verfügen nicht über hohe Standzeiten bzw. Einschaltdauer bei sehr hohen Strömen,sonst wäre die Mobilität aufgrund des Gewichtes nicht mehr gegeben.
Der klassische Prüfaufbau um den Temperaturgang von Generator und Ausleitungskabeln zu ermitteln, ist den Generator im Kurzschluß zu betreiben. Das erfordert eine Kurzschlußbrücke L1L2L3 im Nennquerschnitt, eingebaut hinter den Ausleitungsstromwandlern mit Einschluß der Ausleitungskabel. Die Spannungsregelung ist dabei auf HAND zu nehmen und sicher zu stellen, daß die Spannungsregelung bzw. Spannung nur den Handbefehlen folgen kann. Die Kartenversorgung der Hand-Reglerkarte ist dabei von einer externen Versorgung vorzunehmen. Anschließend die Antriebsmaschine starten und die Erregung langsam steigern, bis sich der gewünschte Strom einstellt.
Dieser Versuch fordert einiges an Erfahrung, sonst fließt Kupfer durchs Prüffeld.




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