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Thema: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

  1. #1
    Georg ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Hallo,

    ich wende mich mit meinem Problem an euch als völliger Elektrik-Dummie und weiß noch nicht einmal, ob ich im richtigen Forum gelandet bin.

    Ich bin auf der schon fast verzweifelten Suche nach einer Möglichkeit, die Grundlast für 6 Wohnungsetagen, Allgemeinstrom und einen Schwachlastzähler (HT, NT) zu ermittlen, um die Rentabilität eines geplanten BHKW beurteilen zu können. Dazu suchen wir eine Messeinrichtung, die entweder hinter die Stromzähler des Messstellenbetreibes gelegt werden oder per Reflexlichtschranke das Lastprofil ermittelt und die Zeitwerte möglichst für wenigstens einen Monat speichert. Die erfassten Messdaten sollen über einen Computer auslesbar und mittels einer entsprechenden Software auswertbar sein.

    Im Internet sind mir bisher nur Bastelanleitungen zur Lichtschrankenoption begegnet. Da ich ziemlich unbedarft in Sachen Elektrik bin, scheidet diese Möglichkeit aus. Daher bin ich nun auf der Suche nach einer gebrauchsfertigen Lösung. Wer kann mir Hinweise zu Bezugsquellen geben?

    Wir haben sieben Ferraris Zähler, davon sechs mit 75 U/KwH und einen mit 96 U/KwH. Zusätzlich gibt es noch einen Schwachlastzähler (Iskra) mit jeweils einer Leuchtdiode für HT und NT.

    Zusätzlich sind wir an einer Möglichkeit ähnlich der Stromgrundlastermittlung für die "Grundlastermittlung" des Heizölverbrauchs interessiert.

    Da ich schon etliche Stunden des Suchen investiert habe, bin ich sehr dankbar über die Angabe von Bezugsquellen oder jeden Hinweis, der mir weiterhilft.

    Weihnachtliche Grüße
    Georg

  2. #2
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  3. #3
    Avatar von Lötauge35
    Lötauge35 ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    ein BHKW rechnet sich in den meisten Fällen nicht. Der thermische Wirkungrad ist schlechter als bei einer Brennwert-Heizung. Außerdem ist ein BHKW in der Anschaffung erheblich teurer und verursacht höhere Wartungskosten. Der erzeugte Strom lässt sich kaum zeitgleich selbst verbrauchen oder man speist ihn dann billig ins Netz ein.

  4. #4
    Avatar von gert
    gert ist offline Boardinventar Schmorstellenfinder
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Moin!

    Der durchschnittliche Energieverbrauch dürfte bei rund 1000kWH/anno/Person/ liegen.

    Den durchschnittlichen Energiebedarf kann man rechnerisch ermitteln, dazu bedarf es keinerlei weiterer Messgeräte, es sei denn, Du willst mit Deinem EVU einen besonderen Tarif aushandeln.

    Rechne doch einfach mal mit 1000 kWh/anno/person. 1000 kW/anno x 6 WE x 3 Personen = 1000 kW/anno/person!

    Stunden pro Jahr = 365 x 24 = 8760, usw. Dann kannst du Dir auch die Wirtschaftlichkeit eines Mini- BHKW`s ausrechnen.

    Gruß Gert

  5. #5
    Avatar von Lötauge35
    Lötauge35 ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Hallo Gerd, wie kann man denn in einem 6-Familenhaus die die selbst erzeugte Elektroenergie aufteilen und abrechnen ???

  6. #6
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Ich würde mal sagen, das rein Rechnerich die Sache nicht zu machen ist, damit bekommst du keine max. Leistung. Und diese mit den dazugehörigen Zeiten brauchst du spätestens, wenn du z.B noch einen Wärmepuffer einbauen willst.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  7. #7
    Georg ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Hallo,

    ganz lieben Dank für die schnelle Beantwortung!

    Warum ist der *** Datenlogger ESA 1000 DL (ist der mit dem dritten Link gemeint?) besser als der EM 1010 PC Energiemonitor?

    Wie hoch ist die Messabweichung von den "amtlichen" verplombten Zählern?


    Welche Nach- und Vorteile ergibt ein Vergleich der *** Geräte zum Energy eye (http://www.micro-green.de/1.html)?

    Vielen Dank und noch einen schönen Sonntagabend!

    Georg

  8. #8
    Georg ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Hallo,

    Danke für den Hinweis!
    Ob sich ein BHKW rechnet, möchte ich ja gerade mittels der Lastprofil Ermittlung aufgrund deiner Argumente herausfinden!

    Gruß

    Georg

  9. #9
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Warum ist der *** Datenlogger ESA 1000 DL (ist der mit dem dritten Link gemeint?) besser als der EM 1010 PC Energiemonitor?
    Der speichert die Datensätze auf Speicherkarte, das bedeutet, der arbeitet praktisch solange autark, wie man will, oder bis die Batterien der Funkteile am Zähler leer sind.
    Ma kann das oder die Geräte auch im Zählerraum stationieren, und hat damit keine Funkübertragungsprobleme.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  10. #10
    Georg ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Lastprofil bei Ferraris und Schwachlastzähler ermitten

    Hallo Gert,

    vielen Dank für deine Überlegungen!

    Du unterstellst, dass sich ein BHKW dann rentabel betreiben lässt, wenn der Durchschnittsverbrauch an Strom im Haus erzeugt wird. Dies würde aber nur dann zutreffen, wenn es keine Uhrzeit und Jahreszeit abhängigen Spitzenverbräuche und Niedrigverbräuche gäbe. Da es für eine wirtschaftliiche Auslegung eines BHKW wesentlich ist, eine möglichst hohe Betriebsstundenzahl im Jahr zu erzielen, und Lebensdauer und Wartungsintervalle um so günstiger sind, je seltener sich das Gerät abschaltet, ist der Durchschnittsverbrauch eine sehr vage Größe, um darauf eine Investition von ca. 40.000 EUR zu begründen. Wenn das BHKW die Grundlast abdeckt, wird dieser Strom in jedem Fall für den eigenen Verbrauch und für Mieter erzeugt, die bereit sind ihn (eventuell zu günstigeren Preisen als von den sonstigen Stromanbietern) abzunehmen, anstatt den Überschuss im Wege der Einspeisung zu verramschen.

    Nach meinem bisherigen Kenntnisstand, sollte man diese Überlegungen anstellen, um von einem BHKW auch einen Nutzen zu haben.

    Gruß

    Georg

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