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Thema: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

  1. #1
    Avatar von -V-
    -V-
    -V- ist offline Erfahrener Benutzer Leitungssucher
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    Standard EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Da mein Bruder im nächten Jahr bauen (normales Einfamilenhaus) will, hat er micht der Eltroinstalltation betraut.

    Jetz mache ich mir Gedanken ob es bei einem Einfamilienhaus sinnvoll ist mit KNX zu arbeiten oder konvetionel zu verdrahteb.

    Ist es überhaupt sinnvoll bei einem Einfamilienhaus mit KNX zu arbeiten, da die Komponenten dafür ja teuerer sind als konventionele Bauteile.

    Wenn ja, sollte man das ganze Gebäude damit betreuben oder nur bestimmte Bereiche (z.B. Heizung)?

    Schon mal dank für eure Antworten im voraus.
    Taktlosigkeit ist der Entschluss,
    etwas zu sagen, das alle anderen denken

  2. #2
    Avatar von Kaffeeruler
    Kaffeeruler ist offline Super-Moderator Lasteinschalter
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Seien wir ehrlich..

    der Großteil wird diese Technik nie nutzen wenn sie net kostenlos ist vs Konventionell
    Somit musst du deinen Bruder fragen was er sich wünscht und du kennst ihn wohl am besten

    Im Bereich Heizung, Solar usw sollte man es vorsehen das man es später einfach nachrüsten kann da auch die Hersteller dieses für sich entdeckt haben uns es somit "fast kostenlos" mitgeliefert wird.

    Ich würde persönlich konventionell machen, EIB vorsehen im gesamten Bereich.. wat kost schon das Kabel im Gegensatz zum aufkloppen später.

    Mfg Dierk



    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Fachmann oder lassen sie es bleiben

    hier könnte auch ihre stehen

  3. #3
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Da stimme ich zu. Leitungen vorsehen, Verteilungen groß genug dimensionieren, Leuchtenleitungen bis in die Verteilung legen und am besten auch gleich Taster mit Kleinspannung und Stromstoßschalter oder SPS oder Logo zum schalten benutzen. Da bleiben die Kosten überschaubar und man hat später noch alle Möglichkeiten.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  4. #4
    rainydays ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Moin!

    Wir setzen gewerblich LCN ein und ich kann nur sagen, dass es schon einen ganz anderen Komfort mit sich bringt im Vergleich zu einer normalen Installation. Bemessen an der Gesamtsumme eines Hauses würde ich immer dazu raten ein paar Euro mehr für ein intelligentes System auszugeben. Die Vorteile liegen ja ansich auf der Hand:
    - Die Heizung heizt nur dann, wenn man auch wirklich da ist. Das spart Betriebskosten und man fühlt sich wohler, wenn morgens das Bad 2 Grad wärmer ist.
    - Das Licht lässt sich zentral steuern und dimmen, man kann Profile anlegen und muss nicht diverse Leuchten an- bzw abschalten oder einstellen.
    - Bei vielen Verbrauchern kann man Brand-/Überspannungsrisiken und Standbyströme einfach wegschalten.
    - Im Urlaub brennt abends trotzdem das Licht und die Rollläden fahren automatisch auf und zu.
    Die Möglichkeiten sind ja ansich ziemlich endlos.. Fast alles ist machbar und es hängt viel davon ab, wie wichtig einem Komfort und Sicherheit sind.

  5. #5
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    - Die Heizung heizt nur dann, wenn man auch wirklich da ist. Das spart Betriebskosten und man fühlt sich wohler, wenn morgens das Bad 2 Grad wärmer ist.
    Das machen auch ein paar Uhrenthermostate für 20€ und das wahrscheinlich besser als ein Bussystem
    - Das Licht lässt sich zentral steuern und dimmen, man kann Profile anlegen und muss nicht diverse Leuchten an- bzw abschalten oder einstellen.
    Das geht auch mit einer Siemens Logo und mal ehrlich solche spielerei verliert nach 3 Monaten ihren Reiz und dann schaltet man sein Licht doch wieder am Schalter in dem Raum in dem man gerade ist.
    - Bei vielen Verbrauchern kann man Brand-/Überspannungsrisiken und Standbyströme einfach wegschalten.
    Dann mußt du aber auch wirklich für jede Steckdose einen separaten Aktor vorsehen. wer soll das bezahlen und wer macht sich regelmäßig die Arbeit den ganzen Quatsch umzuprogrammieren wenn sich etwas ändert
    - Im Urlaub brennt abends trotzdem das Licht und die Rollläden fahren automatisch auf und zu.
    Und der Briefkasten wird tagelang nicht gelehrt. Glaubt ihr die Einbrecher sind blöde. zu 80% kommen die sowieso am hellichten Tag, klingeln an der Tür und wenn jemand aufmacht, wollen sie dir eine Bibel verkaufen. Und wenn keiner öffnet, wissen sie das keiner da ist und brauchen nicht 24Stunden ein Haus zu observieren.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  6. #6
    rainydays ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Zitat Zitat von bigdie Beitrag anzeigen
    Das machen auch ein paar Uhrenthermostate für 20€ und das wahrscheinlich besser als ein Bussystem
    Die günstigste Lösung ist das sicher nicht - keine Frage.

    Zitat Zitat von bigdie Beitrag anzeigen
    Das geht auch mit einer Siemens Logo und mal ehrlich solche spielerei verliert nach 3 Monaten ihren Reiz und dann schaltet man sein Licht doch wieder am Schalter in dem Raum in dem man gerade ist.
    Ich persönlich würde nicht mischen wollen, sondern eben eine zentrale Steuerung haben wollen.

    Zitat Zitat von bigdie Beitrag anzeigen
    Dann mußt du aber auch wirklich für jede Steckdose einen separaten Aktor vorsehen. wer soll das bezahlen und wer macht sich regelmäßig die Arbeit den ganzen Quatsch umzuprogrammieren wenn sich etwas ändert.
    Da reicht mir auch ein Aktor je Stromkreis und das kann man ja durchaus sinnvoll verteilen: Dauerstromkreise und Anwesenheitsstromkreise. Vielleicht noch die Kinderzimmer getrennt frei schalten und man hat ein wunderbares System.

    Zitat Zitat von bigdie Beitrag anzeigen
    Und der Briefkasten wird tagelang nicht gelehrt. Glaubt ihr die Einbrecher sind blöde. zu 80% kommen die sowieso am hellichten Tag, klingeln an der Tür und wenn jemand aufmacht, wollen sie dir eine Bibel verkaufen. Und wenn keiner öffnet, wissen sie das keiner da ist und brauchen nicht 24Stunden ein Haus zu observieren.
    Dazu kann ich keine qualifizierte Meinung abgeben, da ich zu wenige böse Buben kenne und ich auch keine eigens gefälschte Statistik zur Hand habe :-)

  7. #7
    ninafant ist offline Erfahrener Benutzer Strippenstrolch
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Zitat Zitat von Kaffeeruler Beitrag anzeigen
    Ich würde persönlich konventionell machen, EIB vorsehen im gesamten Bereich.. wat kost schon das Kabel im Gegensatz zum aufkloppen später.
    Mfg Dierk
    Ich nicht, wenn KNX/EIB oder anderes Bussystem gewünscht dann direkt. Das Buskabel mal einfach so mitlegen bringt eigentlich garnichts. Eine Businstallation unterscheidet sich schon gewalltig von der Konventionellen. Ein Problem ist generell das die dezentrale Aktorik für das EFH viel zu teuer ist und man auf die zentrale Installation zurückgreift. Also alle schaltbaren Verbraucherkreise, Leuchten usw. in die Verteilung (damit natürlich größer) und Zwangsweise ein größerer Kabelverhau.
    Bussystem und Heizung, ich weiß das eine ERR Pflicht ist, aber in einen gut gedämmten Neubau mit FHB und evtl. Wärmepumpe als Energielieferant macht das meist gar keinen Sinn. Das wäre das erste auf das ich das nächstemal verzichten würde. Das Geld könnte ich in andere Komponenten investieren. Ein Buskabel und 230V in den Heizkreisverteiler kann man ja trotzdem legen für alle Fälle.
    Hauptsächlich würde ich die Bereiche Rolladen/Jalousien und Beleuchtung, diverse Steckdosen automatisieren.

    Gruß Markus

  8. #8
    Avatar von bigdie
    bigdie ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Ich persönlich würde nicht mischen wollen, sondern eben eine zentrale Steuerung haben wollen.
    Zentrale Steuerungen haben aber immer den Nachteil, wenn Steuerung defekt, dann Haus unbewohnbar.
    Da reicht mir auch ein Aktor je Stromkreis und das kann man ja durchaus sinnvoll verteilen: Dauerstromkreise und Anwesenheitsstromkreise. Vielleicht noch die Kinderzimmer getrennt frei schalten und man hat ein wunderbares System.
    Na toll die Kinderzimmer schaltest du aus und was machst du dann in 2 Jahren, wenn die Oma ihm einen Radiowecker schenkt. Ich hoffe du nimmst dann auch farbige Steckdosen, damit du dann noch weist, an welcher du dein Handy laden kannst.
    Dazu kann ich keine qualifizierte Meinung abgeben, da ich zu wenige böse Buben kenne und ich auch keine eigens gefälschte Statistik zur Hand habe :-)
    Kannst du mir glauben, meine Tante wohnt bei Mühlhausen in einem kleinen Dorf. Bei der haben sie am Nachmittag die Wohnung durchwühlt, wärend sie und ihr Mann im Garten Kaffee getrunken haben. Soviel Zeit, einen oder gar mehrere Tage einen Bruch vorzubereiten und dabei zu schauen ob die Rollos auf und zu gehen nimmt sich heute kein Dieb mehr.
    PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg

  9. #9
    brue ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Zitat Zitat von ninafant Beitrag anzeigen
    Ein Problem ist generell das die dezentrale Aktorik für das EFH viel zu teuer ist und man auf die zentrale Installation zurückgreift. Also alle schaltbaren Verbraucherkreise, Leuchten usw. in die Verteilung (damit natürlich größer) und Zwangsweise ein größerer Kabelverhau.
    Und genau diese Installationsweise ist eben voellig gegen das KNX Konzept und auch voelliger bloedsinn - aber genau das wird immer wieder gemacht.

  10. #10
    ninafant ist offline Erfahrener Benutzer Strippenstrolch
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    Standard AW: EIB/KNX vs. konvetionele Installation

    Zitat Zitat von brue Beitrag anzeigen
    Und genau diese Installationsweise ist eben voellig gegen das KNX Konzept und auch voelliger bloedsinn - aber genau das wird immer wieder gemacht.
    Da hast du sicherlich Recht, ob es Blödsinn ist ist halt eine andere Frage. Ich hätte aber kein Problem damit wenn der Preis weiter fallen sollten
    Letztlich muß es preislich auch im Rahmen bleiben und bei einem EFH wird man halt an dem zentralen Aufbau der Aktorik nicht vorbei kommen. Im Gewerbebau sieht das ganz anders aus.
    Es gibt ja auch Alternativen, Rademacher bietet mitlerweile auch Rolladenmotoren an die direkt an KNX betrieben werden können. Der Antrieb muß nur noch mit der Versorgungsspannung versorgt werden. Das wichtigste bei KNX und da sehe ich auch den größten Vorteil gegenüber anderen Systemen ist sich nicht auf einen Hersteller zu beschränken. Andere mischen ganz schön den Markt auf. (siehe MDT oder Zennio).

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