Guten Tag an die Bus-Gemeinde.
Nachdem in meiner Mietswohnung (Baujahr 1975, 100 m², 3 ½ Zimmer Kü, Di, Bad, GästeWC) beim Einschalten des Staubsaugers die Sicherung rausfliegt habe ich meinen Hauseigentümer gebeten, hier für Abhilfe zu sorgen.
Er hat auch sofort einen Elektriker beauftragt. Dieser war vor einigen Tagen bei mir und hat sich die Elektroinstallation angesehen.
Meine Wohnungssicherungen liegen alle zentral im Treppenhaus, zusammen mit den Sicherungen für das 2-Familien-Haus (Treppenhauslicht, Keller und Heizung)
Er stellte fest, dass meine gesamte Wohnung (nur) zwei Sicherungsautomaten hat.
Einer für Diele, Wohnzimmer und Kinderzimmer
und einer für Schlafzimmer, Bad und GästeWC (Nur Licht und Steckdosen)
Die Installation hat keinen FI-Schutzschalter.
Zusätzliche Sicherungen sind für
Mikrowelle (1),
Spülmaschine (1),
Herd (3x)
meinen Kellerraum (1),
für Waschmaschine im Wirtschaftsraum Keller(1),
Wäschetrockner im Wirtschaftsraum Keller (1)
vorhanden.
Bis auf die zwei Sicherungen für Steckdosen und Licht eigentlich ausreichend.
Trotzdem hat er von meinem Vermieter grünes Licht bekommen, vom Verteilerkasten im Treppenhaus (mit Ausnahme des Drehstromzählers, der bleibt im Treppenhaus) eine Unterverteilung in meine Wohnung zu verlegen. Natürlich dann mit FI-Schutzschaltern versehen und nach geltenden VDE-Vorschriften.
So weit so gut. Das also zum Verständnis der Situation.
Seit langem spiele ich schon mit dem Gedanken meine Wohnung mit einem Bus-System zu versehen. Vor kurzem habe ich bei meiner Schwester die komplette Küchen-Elektro-Installation erneuert (Eigentum) und da aufgrund der vielen separat abgesicherten Leitungen und Lichtkreise die Küche schon komplett mit KNX versehen (Zusammenspiel von Heizung, Rollo - bei geöffnetem Fenster - und Lichtszenen klappt wunderbar)
Nun möchte ich die Verlegung des Unterverteilers in meine Wohnung zum Anlass nehmen, auch hier, wenn ich die Zimmer nach und nach renoviere, auf ein Bussystem umzustellen.
Mit dem Elektriker ist vereinbart, dass er einen Schaltschrank mit 4x12er Hutschienen einbaut (Unterputz).
Da er ohnehin alle Leitungen in meiner Wohnung neu anschließen muss und noch zwei separat abgesicherte Stromkreise zusätzlich auf den direkt über meiner Wohnung liegenden, von mir genutzten, Speicher legt, dachte ich einen weiteren, von mir finanzierten Unterverteilungskasten direkt daneben zu installieren, in den nach und nach das Bussystem und die zentralen Aktoren eingebaut werden können.
Viele Leitungen sind ja ohnehin schon durch die separate Absicherung (s.o) einzeln anzusteuern
Das Problem ist nur, dass ich, falls ich die Wohnung mal aufgebe, mein Bussystem nicht installiert lassen möchte und alles wieder auf konventioneller Installation funktioniert.
Also muss der Elektriker jetzt die Unterverteilung quasi autark und funktionsfähig mit herkömmlicher Elektroinstallation einbauen und ich den von mir gesetzten Kasten später mal leer geplündert wieder übergeben können.
Das Problem ist natürlich, dass ich weitestgehend mit zentralen Aktoren arbeiten möchte. Auch möchte ich als Überwiegendes System ein TP-Lösung haben, also kein Funk und kein Power-Lösung. (Ausnahmen vielleicht Waschkeller, da bekomme ich so schnell keine Busleitung hin)
1. )Hat jemand ein paar Tipps, worauf ich jetzt schon achten sollte?
2.) Es wird viel über das DALI-System von OSRAM für Licht gesprochen. Es sei billiger und auch problemlos an KNX anzubinden Weiter gibt es wohl auch LOGO.
Ich habe den Unterschied zu KNX immer noch nicht so richtig kapiert. Oder ist es eine sinnvolle Ergänzung? Kann mir das mal jemand mit einfachen Worten erklären?
So, leider eine ganze Menge Text, dafür hoffe ich, dass mein Problem erkannt ist.
Gruß
AchimDuisburg



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