Hallo,
mich beschäftigt schon seit einiger Zeit ein bestimmter Herdanschluss. Normalerweise versuche ich die Lösung selber herauszufinden, aber dieses Mal komm ich nicht weiter. Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen!
Es geht um ein Induktionskochfeld, dass man laut Hersteller in drei verschiedenen Varianten anschließen kann (s. Bild). Die Anschlussleistung ist 7kW.
Die erste Variante ist klar. Normaler Wechselstromanschluss, das Kochfeld kann jedoch nur eine Leistung von höchtens 3860W aufnehmen.
Zweite Variente ist ein doppelter Wechselstromanschluss. Anschlussleistung doppelt so hoch.
Jetzt zu meinem Verständnisproblem: Variante drei.
Hier werden L1, L2 und N (+grau) angeschlossen. Habe ich hier nicht eine Neutralleiterüberlastung? Zwar ist eine Spannung von 400V angegeben, aber fehlt hierfür nicht auch der L3, um den N zu entlasten?
Ich habe mir schon so weit Gedanken gemacht, dass ich kurz geglaubt habe, dass der Hersteller einen Querschnitt von 2,5² (DIN VDE 18015) bei Variante drei annimmt, wenn vorhanden! Die Entscheidung, wie letztendlich angeschlossen wird (Variante 1-3), liegt bei der Elektrofachkraft.
Mittlerweile denke ich, dass ich eine Wissenslücke in der Drehstromtechnik habe.
Unterscheiden sich die Varianten zwei und drei in der Leistungsaufnahme?
Eine weitere Frage habe ich noch:
Die Anschlussleitung war bei dem Kochfeld dabei. Von Werk waren braun und schwarz mit EINER Adernendhülse verbunden, und grau und blau auch mit EINER. Darf man diese durchtrennen, wenn man das Kochfeld anders anschließen will (z.B. Variante 2 oder 3)? Verlischt nicht die Garantie?
Vielen Dank für alle Antworten!
keilben



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