Mehr kann man dazu net sagen
mfg Dierk
Mehr kann man dazu net sagen
mfg Dierk
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Fachmann oder lassen sie es bleiben
hier könnte auch ihre
stehen
Hallo
Was soll man dazu sagen. Ich hab noch in der DDR gelernt. Da war auch nicht alles Gold. ein Lehrer war Alkoholiker einer hatte keine Ahnung und hat den Job wahrscheinlich nur durch sein Parteibuch bekommen. Es gab aber auch richtig gute Lehrer. Was aber viel wichtiger war, In meinem Lehrbetrieb war das Verhältnis Geselle/Lehrling 3/1 und der Lehrling blieb immer bei den gleichen Leuten und von Anfang bis Ende auf einer Baustelle. Dadurch musste er auch alles mal machen. Als ich nach der Wende das erste Mal auf einer Baustelle im Westen war, und ein Lehrling 3. Lehrjahr keine Tasterschaltung klemmen konnte, wahr ich ziemlich entsetzt. Später hab ich dann gesehen, wie die Lehrlinge von Baustelle zu Baustelle zogen, und praktisch nie etwas anderes als Schlitze stemmen machen mussten. Da war mir dann alles klar.
PS. Da es schon nachfragen gab. Wer meine Mäuse mal größer sehen will: www.frankdistler.de/images/maeuse.jpg
Also ich muss sagen eine gute ausbildung ist eine gute mischung aus berufschule guten Chef und gute gesellen. Wenn einer ausfällt können die anderen das ausgleichen. Bei uns in der firma ist es so das der Chef eine Auszubildene nie länger als 1 Monat mit dem gleichen gesellen zusammen damit die möglichst viele verschieden Arbeitsmöglichkeiten kenne lerne. genauso wird darauf geachtet wie die arbeiten in der Schule geschrieben werden und wenn es nicht so toll ist gibt es auf wunsch des auszubilden entweder beim Chef oder einen der Meister, genauso stehen die meisten gesellen für Fragen bereit. Ich stand z.b. schon oft nach schluß 1 oder 2 Stunden mit einem azubi und habe was erklärt oder einfach mal zugesehen wie ein Meister was erklärt hat so lerne ich auch immer was anderes. Es ist bei uns auch verboten Auszubildene als "bohrhammer" zu verwenden. Da achten alle drauf das es in einem vernünftigen verhältnis steht
Jeder kann fehler machen auch ich deshalb weise ich drauf hin das jeder für seine arbeiten selber Verantwortlich ist. Ich übernehme keine Haftung für irgendetwas, werde aber nach besten wissen und gewissen antworten.
der Beitrag ist zwar schon etwas älter aber aus gegebenem Anlass greife ich ihn einfach mal wieder auf
Im Mai ist nun Zwischenprüfung, aber statt besser werden die Leistungen der meisten meiner Mitstreiter immer schlechter...ich frage mich echt immer mehr, warum einige diesen Beruf lernen. In meiner Klasse sind 90% der Schüler schlechter als 4, also 4- und schlechter, und das in Lernfeld 5 was wohl eines der wichtigsten ist, da es wohl das ist was einem am meisten im Berufsleben begleitet.
Da sitzen fast "Erwachsene Männer" und finden es lustig wenn sie eine 6 geschrieben haben. Wenn die Noten für die Zeugnisse vorgelesen werden eine 5 und 6 nach der anderen. Und in Bezug auf die Zwischenprüfung hört man immer "ach das ist doch halb so wild" oder "ich lern vorher noch dann schaff ich da auch locker ne 2-3". Jetzt im Januar in der Teil 2 Prüfung sind 36% durchgefallen. Letztes Jahr beim Teil 1 waren es auch um die 30%. Das schlimme daran finde ich eigentlich vorallem, dass die wenigen besseren und guten Schüler extrem darunter leiden. Es wird immer wiederholt, wiederholt und nochmal wiederholt, sodass man am Ende ewig mit dem Stoff hinterher ist und dieser einem einfach fehlt. Wir machen im Moment im 2. Lehrjahr wiedermal Reihenschaltung- Parallelschaltung und grundlegende Berechnungen wie Ohm'sches Gesetz und Leistung, weil es einfach keiner mehr kann. Wir haben das ganze Halbjahr zwei Aufgaben zu Stern- und Dreieckschaltung gerechnet, und das im Fach Drehstrom. Der Rest war Wiederholung 1. Lehrjahr. Lernfeld 6 ist noch besser. Dort haben wir zwei Themen behandelt, einmal das Netzgerät und einmal Fehlersuchstrategien. Das wars.
Wenn man so die Motivation und Leistungen der meisten Berufsschüler sieht, die meinen ich mach den Beruf um zu arbeiten, was brauche ich da Theorie...da denk ich mir immer solche Leute sollten doch einfach ohne Ausbildung ihr Leben lang Schlitze stemmen und Kabel ziehen und den Rest überlässt man dann qualifizierten Elektrofachkräften die eben auch das Theoriewissen haben.
Ich hab so um 2000 gelernt und fand es nicht so schlimm. In meiner Klasse waren auch viel mit 3-5 Durchschnitt. Nur konnten manche von denen nicht mal die Grundrechenarten, geschweige denn hatten die Lust zum lernen. Ich kann mich nicht hinsetzen und mir denken machmal. Nen bischen Eigeninitiative kann man ruhig verlangen. Hab die Prüfung mit 2 gemacht. Theorie sowie Praxis und hab normal gelernt. Achso ich war auf der Schule in Berlin Spanndau. Energietechnik I oder II weiß nicht mehr genau. DIe lehrer waren auch OK wenn man fragen hatte haben sie ein fast immer geholfen.
MfG
Elektro-Heini
bauunsinn.de
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