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Thema: Grundsatzfrage Motor - Generator

  1. #1
    egraf ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard Grundsatzfrage Motor - Generator

    Hallo ihr,
    habe mal eine Grundsätzliche Frage auf dessen Antwort ich momentan absolut nicht komme steinigt mich bitte nicht aber mir fehlt einfach irgentein Ansatz ;-)

    Warum hat ein Generator einen Schlechteren Wirkungsgrad als ein Motor ?

    klar ... sonst könnte man ein Perpetuum Mobile bauen ... aber warum ??

    Gruß egraf

  2. #2
    Avatar von Günther
    Günther ist offline Boardinventar Stromfest
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    663

    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    wer sagt das, dass ein Generator einen schlechteren Wirkungsgrad hat? Glaub ich nicht . . .

  3. #3
    Avatar von Lötauge35
    Lötauge35 ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    Ein Generator benötigt in der Regel zusätzliche Erregerleistung, welche ein Motor so nicht braucht.
    Die Magnetpole einer gleichstromerregten Maschine "kleben" und die Maschine lässt sich dadurch auch im Leerlauf nur schwer drehen.

  4. #4
    CosinusPhi ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    Woher hast du diese falsche Information? Es kommt sowohl auf den Generatortyp (z.B. Drehstrom-Synchrongenerator oder etwa Gleichstromgenerator mit Selbsterregung), als auch auf die Generatorleistung (Größe) an!
    Man kann diesen Vergleich zwischen Motor- und Generatorbetrieb einer elektrischen Maschine also unmöglich so einfach und allgemeingültig beantworten.
    Eine vergleichende Aussage ist nur dann möglich, wenn die exakten Typen bekannt sind!

    Die Begründung mit dem Perpetuum mobile wäre nur dann nachvollziebar, wenn z.B. der Generator einen Wirkungsgrad größer als 1 hätte!
    Dies ist absolut unmöglich. Aber 0,9 und mehr ist bei großen Generatoren heute kein Problem. Das gleiche gilt allerdings auch für große E-Motoren.

  5. #5
    egraf ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    Das mit dem Perpetuum Mobile stimmt wohl, hab in diesem Moment nur daran gedacht das wenn Wirkungsgrad vom Generator > Wirkungsgrad Motor = Perpetuum Mobile was natürlich falsch ist

    Nunja mein Ausbilder stellte mir letztens genau diese Frage, warum denn ein Generator einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Motor habe.

    Was antworte ich ihm darauf nun ? Eine allgemeingültige Aussage gibt es nicht, soviel hab ich mittlerweile Verstanden aber könnte es mir jemand vielleicht nochmals anhand eines Beispiels erklären ?


    Danke schonmal für eure Antworten,

    Gruß egraf

  6. #6
    Sato ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    Wortwörtlich "Generator"?

    Oder wollte er auf den Gesammtwirkungsgrad eines Kraftwerks etc. hinaus?
    Da rechnet man ja die Verluste der Antriebsmaschine mit ein.

  7. #7
    CosinusPhi ist offline Neuer Benutzer
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    2

    Standard AW: Grundsatzfrage Motor - Generator

    Nach längerem Überlegen habe ich eine sehr vage Vermutung (aufgrund der Erwähnung des Perpetuum mobiles). Ich will sie mal beschreiben, könnte aber mit der Vermutung auch falsch liegen. Der Ausbilder könnte die folgende irrige Vorstellung im Sinn haben:
    Ein elektr. Antriebsmotor treibt über eine Welle direkt einen Generator an (ähnlich Leonard-Satz, in diesem speziellen Fall denkt der Ausbilder evtl. an zwei gleiche elektr. Maschinen, eine im Motorbetrieb, die andere im Generatorbetrieb). Würde dann - vereinfach ausgedrückt - der Generator mehr Energie erzeugen als der Motor in das System hinein steckt, hätte man das schon angesprochene Perpetuum Mobile. Also muss der Wirkungsgrad des Generators gleicher Baugröße schlechter sein! So scheint es also bewiesen … (q.e.d.)
    Aber der Ausbilder verkennt in dieser Vorstellung total, dass der Generatorbetrieb durchaus einen besseren Wirkungsgrad (z.B. 0,89) als der Motorbetrieb (z.B. 0,85) haben kann und doch gleichzeitig deutlich weniger elektrische Energie mit dem oben beschriebenen Aufbau erzeugen kann, als der Motor aus dem Netz aufnimmt! Nämlich - vereinfacht berechnet - nur das 0,89 x 0,85 = 0,76-fache der aufgenommen elektrischen Energie des Motors.
    Dies ist absolut kein Paradoxon, es liegt eben an den vielen Verlusten im ganzen System und damit an den Wirkungsgraden! Dabei spielt es keine Rolle welche einzelnen Wirkungsgrade besser oder schlechter sind. Nur größer-gleich 1 dürfen sie nicht werden, das ist unmöglich! Es gilt nach wie vor auch bei einem Generator mit höherem Wirkungsgrad: Hinten kommt weniger raus als vorne herein kommt!
    Wenn dein Ausbilder aber eine völlig andere Erklärung anbietet, würde die mich jetzt brennend interessieren!

    Ein Generator kann prinzipiell weniger Verluste haben als ein Motor! Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
    Tipp: Kläre diese Frage mit dem Ausbilder nicht vor der Klasse bzw. der Gruppe.

    Höchstens mit einer Scherzantwort, wie z.B.: Der Generator stammt wohl vom Discounter um die Ecke, der Motor ist aber von Alien-Electric?!

    Sprich mit ihm am Besten unter vier Augen, sonst kann es für ihn u.U. noch peinlich werden, wenn sich der vermutete Holzweg bewahrheitet. Er hat es sicher gut gemeint und wollte euch zum Denken bringen, Lernziel erreicht!

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