Wie kann ich bezugspotential herstellen.
Wie kann ich dies durchführen oder wie ist das zu verstehen.
lg
Wie kann ich bezugspotential herstellen.
Wie kann ich dies durchführen oder wie ist das zu verstehen.
lg
Ein Bezugspotenzial ist immer etwas (so sagt man) wogegen man mist. Z.B. misst du von L1 nach N, N ist das Bezugspotenzial... Ein Bezugspotenzial im Haus z.B. ist eine Heizung da diese geerdet ist...
spannung ist potentialdifferenz, also braucht es immer min. 2 meßpunkte. man misst also immer in "bezug auf" einen punkt, das bezugspotential. das muss nicht N oder erde sein, obwohl es das meistens ist.
gruss
Das stimmtaber das habe ich auch nie gesagt! Aber du hast es gut erklärt bekommen... eine Spannung ist eine Potentialdifferenz also musst du ja von Punkt a irgendwohin messen, wenn du einfach nur an L1 misst gegen nichts kannst du ja nicht messen weil keine Differenz vorhanden ist... Also der Bezugspunkt ist der Punkt der die Potentialdifferenz herstellt!
Hm, mir kann nicht zufällig gemand erklären, wenn ich einen Ground an ein elektronisches Bauteil anschließe und wann nicht?
verstanden hab ich bisher, dass der Grounder i.d.R. 0V hat und dazu da ist, dass man eine andere Spannung gegenmessen kann.
Vielleicht hab ich mir die anwort damit ja schon selbst gegeben, aber ich steh echt auf dem Schlauch ôo'
ob ein el. bauteil an einem anschluss geerdet ist oder nicht, kann man so pauschal nicht beantworten. oft ist der bezugspunkt einer schaltung einfach erdpotential, weshalb dieses dann eben auch an bauteilen anliegt. gegen dieses potential kannst du dann natürlich messen. verarbeitet deine schaltung potentiale zwische A und B, wobei weder A noch B auf gnd liegen, kannst du nat. trotzdem beide gegen einen gemeinsamen weitereren bezugspunkt (z.b. gnd) messen
gruss
danke für die schnelle Antwort!
Ganz in den Kopf will mir das immer noch nicht gehen.
Ich steh vor einem konkreten Problem. Und zwar weiß ich, dass ich an einem Strom-Spannungswandler eine GND anschließen muss. Dass es der Out-Anschluss nicht sein kann, ist mir klar. An den IN- Anschluss hab ich jetzt mal meine zu bearbeitende Spannung(?) angelegt. Weiter hab ich die Anschlüsse NC, OffsetN1, OffsetN2, VCC+ und VCC- sowie IN+.
Du kannst mir nicht zufällig erklären, wo ich den GND anlegen muss und weshalb? Ich frutter mich seit einiger Zeit durch Google, aber Elektronik scheint nicht so ganz meins zu sein ^^'
Hi.
Das ist jetzt ohne dein konkretes Beispiel schwierig. Zeig am besten mal deine Schaltung her... bis dahin:
Du hast also die Anschlüsse eines Operationsverstärkers (Wie sich aus deinem Post ergibt)
IN- : Invertierender Eingang
IN+ : Nicht Invertierender Eingang
OffsetN1 & OffsetN2: Eingänge zur Offset Einstellung.
VCC+: Positive Versorgungsspannung
VCC-: Negative Versorgungsspannung (bei Symmetrischer Versorgung / GND bei nicht-symmetrischer Versorgung)
NC: "Not Connected" ... Pin nicht belegt.
Wenn du jetzt die "Standard"-Strom/Spannungswandlerschaltung benutzt, dann brauchst du eigentlich eine symmetrisch Spannungsversorgung für deinen OpAmp.
Also z.B
VCC+ auf +12V
VCC- auf -12V
Masse mit tatsächlich 0V muss auf den nicht invertierenden Eingang (IN+)....
Schau dir mal hier den Schaltplan für Strom/Spannungswandler an:
KHD OpAmp
Pin2: Invertierender Eingang (IN-)
Pin3: Nicht Invertierender Eingang (IN+)
Pin7: VCC+
Pin4: VCC-
Pin6: Out
Pin 4 & 1: Offset-Eingänge - unbelegt.
Du solltest dir Genauers über Operationsverstärker anlesen. Dann verstehst du warum die Dinger meistens mit symm. Versorgung betrieben werden und warum 0V auf dem nicht-invertierenden Eingang liegen. (Stichwort Gegenkopplung). Dein eigentlichtes Problem ist denke ich nicht das Verständnis des Wortes Bezugspotential sondern das Verständnis des Operationsverstärkers.
David
Geändert von Damien (08.09.2011 um 13:33 Uhr)
[QUOTE=Damien;99787
Masse mit tatsächlich 0V muss auf den nicht invertierenden Eingang (IN+)....
Du solltest dir Genauers über Operationsverstärker anlesen. Dann verstehst du warum die Dinger meistens mit symm. Versorgung betrieben werden und warum 0V auf dem nicht-invertierenden Eingang liegen. (Stichwort Gegenkopplung). Dein eigentlichtes Problem ist denke ich nicht das Verständnis des Wortes Bezugspotential sondern das Verständnis des Operationsverstärkers.
David[/QUOTE]
ich denke auch, dass das grundlegende problem eher im verständnis des op liegt.
allerdings muss "masse" also GND m.E. nicht unbedingt auf den eingang. eigentlich sollte der IN+ doch nur genau symmetrisch zwischen der versorgung liegen, also 0V bezüglich der versorgung. wo diese "0V" gegenüber GND liegen sollte prinzipiell unerheblich sein.
gruss
Für diese Schaltung ist es tatsächlich egal, da der Strom ja am -Input eingeprägt/konstant sein sollte (Widerstand vor -Input entfällt ja auch)... Für andere OpAmp-Schaltungen kann man einiges verstellen... Wollte ihn nicht verwirren und hab ihm die Potentiale für die gezeigte Schaltung genannt.
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