Nun ja, darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen :-)
Nun ja, darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen :-)
@juergen
Meine Frage hat das leider nicht beantwortet...
Und solange bleibt es bei Bastelei!
Hallo EGO sorry !
die Testergebnisse bei uns im LAB haben ergeben,dass wenn auf eine LED-Röhre umgebaute Leuchtstoffröhrenfassung wieder eine "alte" Leuchtstoffröhre eingesetzt wird, nichts zerstört wird.
Wird eine LED-Röhre in eine nicht umgebaute Leuchstoffröhrenfassung einsetztso ist die LED "FRATZE" !
Daher wird dies wie schon gesagt, von Fachunternehmen durchgeführt.
Als Hersteller dieser Produkte unterliegen wir dem Produkthaftungsgesetz.
Für das Fachunternehmen gibt es von uns genauso Montageanleitungen,
wie beim Anschluß eine Elektroherdes.Wenn der E-Herd vom Fachunternehmen falsch angeschlossen und es passiert was,dann haftet
die Betriebshaftpflichtversicherung der Fachbetriebes.
Gruß
Jürgen01
Also ich muss sagen, dass ich mir für mein Aqauarium 2 Röhren bestellt habe.
Sobald die da sind, werde ich umbauen, testen, und einen Bericht mit Fotos hier ins Forum stellen.
Grüße
Patrick
Der Starter muss definitiv raus, da er nur zum Aufheizen der Glühkathode benutzt wird, und ein flackern der LED Röhre zur Folge hat. Vorschaltgeräte
müssen nicht zwingend entfernt werden, das kommt immer auf die LED Röhre, bzw. das Netzteil, was in dieser Röhre rückseitig huckepack sitzt, an. Es gibt
Röhren, die funktionieren einwandfrei mit Vorschaltgerät. Andere widerum flackern nur und das Netzteil wird zerstört. Bei Tandemschaltungen funktioniert
die Röhre nicht. Hier muss umgebaut werden. Ärger machen auch die dicken Kondensatoren. Diese werden eingesetzt als Blindstromkompensation. Durch die
Induktion der Vorschaltgeräte entsteht ein hoher Blindstrom, der durch den großen Kondensator kompensiert wird. Dieser hat zur Folge, dass einige Röhren
brummen und flackern, andere nur mit Helligkeitsverlust laufen. LED Röhren werden auch nicht mit EVGs laufen.
Insgesamt sei gesagt, dass ein kompletter Umbau auf alle Fälle der richtige Weg ist. Jetzt kommen wir zur Ursprungsfrage LED für Leuchtstoffröhre. Die
Antwort ist eindeutig Ja. LED Röhren können natürlich nicht in allen Fällen die Leuchtstoffröhre ersetzen. Es gibt immer Anforderungen, die die LED
Röhre nicht schafft. Der Vorteil ist aber, dass die Entwicklung und hier speziell die Effizienz der LED, immer weitere Fortschritte macht und in
absehbarer Zukunft sogar die Natriumdampflampen oder die Halogendampflampen aus dem Weg räumen wird. Wenn man die Entwicklung sieht, so geht man mit
Riesenschritten voran. Die ersten LED Röhren, vor knapp einem Jahr, hatten zu schwache Varistoren. Die brannten reihenweise durch, liefen aber mit
sämtlichen Vorschaltgeräten. Heute werden viele nur noch mit Festspannung 220V gebaut. Die Vielfalt an verschiedenen LED hat sich breitgemacht. Ob 5mm,
SMD oder Spider LED. Für jeden Anwender ist was dabei. Meiner Meinung nach wird sich in Zukunft die SMD Varianten durchsetzen, da sie aufgrund der
Bauform eine höhere Effizienz haben.
Moderne LED Röhren von 120cm haben eine Leistung von 20-25 Watt. Die meisten sind heller oder genauso hell wie Leuchtstoffröhren, selbst mit aufwendigem
Spiegel. Die Frage, die man sich immer stellen muss, ist der Nutzen, den man erreichen will. Welche Anforderung muss gegeben sein. Z.B.
Arbeitsbeleuchtung, Raumbeleuchtung, Wegbeleuchtung u.m. Bei dieser Fragestellung wird man schnell erkennen, dass oft auch "günstige" LED Röhren ihren
Dienst tun, in anderen Fällen aber muss man die helleren und somit teureren LED Röhren nehmen.
Bei der Frage der Lebensdauer wird man immer wieder mit Zahlen wie 100.000 Stunden konfrontiert. Wer läßt schon eine LED 100.000 Stunden brennen? Genau
niemand. Dieses ist immer nur ein statistischer Wert, der eigentlich nur beschreiben soll, dass eine LED wesentlich länger hält als herkömmliche
Leuchtmittel. Die Lebensdauer wird auch anders charakterisiert als Leuchtstoffröhren, denn immer noch mit der Hälfte der Lichtintensität. Ich kenne LED
Schilder, die vor ca. 6 Jahren eingebaut wurden und heute noch brennen. Qualitativ hochwertige LED Röhren haben pro LED eine Spannung, die unterhalb der
typischen Vorwärtsspannung liegt, bei ca. 3 Volt, um gerade deswegen eine hohe Lebensdauer zu gewährleisten.
Der Umbau sollte immer vom Fachmann gemacht werden um natürlich Gewährleistung zu haben. Der Umbau selber ist bei KVG recht einfach,zumindest nicht
schwieriger, als würde man zwei Kabel mit eine Lüsterklemme verbinden. Bei EVGs sieht es etwas komplizierter aus. Der Umbau gerade bei einer Vielzahl
von Röhren lohnt sich auf alle Fälle nicht nur aufgrund der Stromersparnis, sondern vor allen Dingen auch aus ökologischer Wirtschaftlichkeit. Ein Umbau
in den ursprünglichen Zustand stellt kein Problem dar. auch die Leuchtstoffröhren laufen danach wie vorher.
Ich wollte mit meinem Beitrag ein wenig die Scheu vor der LED Technik nehmen. Klar, bei einer so neuen Technik ist die Skepsis immer groß, aber sie
funktioniert und das ist das Entscheidende.
Hallo medimike,
ich freue mich ein weiterer Profi hier.
Du hast mit Deinem Beitrag den Nagel auf dem Kopf getroffen,
genauso sehe ich das auch.
Gruß
Jürgen01![]()
Ja, so sehe ich das auch.
Man sollte neuen Technologieen immer offen Gegenüber treten.
Meine beiden Röhren sind leider noch nicht da, aber sobald die da sind, baue
ich die Beleuchtung um, und werde hier was dazu Posten.
Grüße
Patrick
Hallo,
gibt es auch schon Erfahrungswerte zum Einsatz in industrieller Umgebung ( Oberwellen behaftete Netze , Spannungspitzen beim Anlauf großer Maschinen usw) ?
Hallo Anni,
zur Zeit laufen unsere LED-Röhren seit 2 Monaten in Produktionshallen/
Fertigungsstätten großer Konzerne( industrielle Umgebung) und dies ohne jegliche Beanstandung.Dies wurde uns auch jeweils von den Ingenieuren
(Haustechnik) der Unternehmen bestätigt.
Gruß
Juergen01
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