Hallo Gemeinde,
ich stehe vor dem Problem der richtigen Dimensionierung eines Motorschutzschalters. Er übernimmt ja den Schutz bei Überlast des Motors und den Kurzschlussschutz der Leitung. Nun will ich die Wahl des Motorschutzes rechnerisch beweisen. Allerdings finde ich keine ordentlichen Kennlinien für Motorschutzschalter wie sie beispielsweise bei LS oder Schmelzsicherungen vorhanden sind.
Der Motor hat folgende Daten auf dem Typenschild:
P= 3 kW
I= 6,2A
U= 400V
cos phi= 0,83
Zuleitungslänge 15m
daraus ergibt sich nach folgender Formel
Pzu= Wurzel3*U*I*cos phi = 3694W
Ich würde einen Motorschutzschalter der Firma Möller PKZM0-10 wählen.
Bei einem noch zulässigen Spannungsfall von 8,75V (der Rest geht bei der Zuleitung des Schrankes drauf), ergibt sich nach folgender Formel:
A= I*l*cos phi*Wurzel3 = 6,2*15m*0,83*Wurzel3 = 0,28 mm2
56... *delta U 56...*8,75V
gewählt 1,5mm2 wegen Mindestverlegequerschnitt
Verlegeart B2 Temp. 30°C 3 belastete Adern
Iz bei 1,5mm2 = 15A
Nennstromregel Ib<In<Iz = 6,2A<6,2A (Einstellwert Motorschutz?)< 15A
ist das richtig?
Hab dann die Leitungsimpedanz berechnet
Rs= 2 * l = 2 * 15m = 0,36 ohm
56..*A 56...* 1,5mm2
Zs= Rs + Zs evu= 0,36+0,65= 1,01ohm
Kurzschlussstrom: Ik=Uo = 400V = 396A
Zs 1,01ohm
Ist das soweit richtig oder ist bei Motorschutzschaltern anders zu verfahren.
Wie beweise ich den Überlastschutz?
Danke für eure Hilfe!



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