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Thema: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

  1. #1
    mecha1992troniker ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Moin, Leute. Ich bin im 2. Ausbildungsjahr und in der Berufsschule nehmen wir grad das Thema Kompensation durch. Da wir bald eine Klausur schreiben, haben wir einen Übungszettel erhalten, der die unten stehende Aufgabe enthält. Ich hab die Aufgabe jetzt mal durchgerechnet, bin mir aber nicht sicher, ob's so richtig ist. Wär echt nett, wenn ihr Feedback geben könntet, auch wenn's richtig ist. Danke.

    Ein Motor hat den Leistungsfaktor 0,8. Er soll auf 0,95 kompensiert werden.
    a) Berechne die kapazitive Blindleistung Qc
    b) Berechen die Kapazität der Kompensationskondensatoren

    Motordaten:
    P = 11kW
    U = Δ 400V / 50Hz

    Meine Rechnung:

    cosφ1 = 0,8 → φ1 = 0,64
    cosφ2 = 0,95 → φ2 = 0,32

    Qc = P * (tanφ1 - tanφ2) = 11000W * (tan 0,64 - tan 0,32) = 61,44var

    Qc 61,44var
    C = --------- = -------------------- = 0,0000012F = 1,2μF
    ω * Ubc² 2π * 50Hz * (400V)²

    CΔ = (1/3) * C = (1/3) * 1,2μF = 407nF

  2. #2
    brue ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    407nF ??

    Das ist ein Wert, der kann garnicht stimmen, diese Kapazitaet ist so klein.

    Der fehler steckt bei Qc = ... rechne da mal nach.

    gruss

  3. #3
    mecha1992troniker ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Naja, ich hab die Formel so aus dem Tabellenbuch, vielleicht hab ich einen Fehler beim Eingeben in den Taschenrechner gemacht...

    Was hast du denn raus?

    Danke und Gruß

  4. #4
    brue ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Qc = 4.545 kvar.


    Korrigiere: 4.634kvar. Der Fehler von 0.1% kommt daher, das ich vorhin die gerundeten Winkelwerte genommen habe.
    Geändert von brue (05.10.2011 um 22:23 Uhr)

  5. #5
    Luyao ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Merkwürdige Rechnungen sind das, anscheinend von Winkelfunktionen keine Ahnung. Wie kommst du bei einem cos phi o,8 auf phi 0,64 und bei cos phi 0,95 auf phi 0,32. Das solltest du hier mal erklären! Plötzlich werden aus den Winkeln tan-Funktionen mit gleichen Werten, das ist reiner Blödsinn. Ebenso ist die einfache Multiplikation von Q x (tan1 - tan2) nicht mal richtig. Deine Mathemathikkenntnisse scheinen nur rudimentär zu sein.

    cos phi1= o,8, phi=36,87°, tan phi1=0,75
    cos phi2=0,95, phi=18,19°, tan phi2=0,33
    Q= P x (tan phi1 - tan phi2)= 11 x (0,75-0,33)=4,62kVar

    Mit 407nF hast du Erfolg in der Radio- und Fernsehtechnik, nicht aber in der Kompensation von Motoren.

  6. #6
    brue ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Zitat Zitat von Luyao Beitrag anzeigen
    Wie kommst du bei einem cos phi o,8 auf phi 0,64 und bei cos phi 0,95 auf phi 0,32.
    Schonmal was von Grad Radiant gehoert? Anscheinend von Winkelfunktionen keine Ahnung.



  7. #7
    Luyao ist offline Benutzer Strippenzieher
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Zitat Zitat von brue Beitrag anzeigen
    Schonmal was von Grad Radiant gehoert? Anscheinend von Winkelfunktionen keine Ahnung.


    Trotzdem völliger Blödsinn mit total falschem Ergebnis. Wer Winkelfunktionen nicht anwenden kann sollte auf den alten Pythagoras zurückgreifen.

  8. #8
    mecha1992troniker ist offline Neuer Benutzer Schlitzeklopfer
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    Standard AW: Kompensation des Leistungsfaktors eines Motors

    Hm, ok. Danke für die Ratschläge und das Korrigieren, ich werde das mit Umrechnen von cos und tan nochmals üben.

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