Hallo,
das Szenario ist folgendes:
Es zieht Sturm auf und ein umfallender Baum trennt eine nicht für den Inselbetrieb ausgelegte 12kW Kleinwindkraftanlage mit 3 Phasen AS-Generator vom Netz.
Hab auf gefährliches-halbwissen.de (wikipedia) gelesen, dass bei einem netzgebundenen AS-Generator die 50Hz Netzfrequenz von den größeren Kraftwerks-Synchrongeneratoren stammt / er sie selber ncht bereitstellen kann und und habe dort auch gelesen, dass, wenn man noch eine gewisse Remanenz im AS-Generator hat UND ein passender Kondensator-Schwingkreis parallel zur Ständerwicklung geschaltet ist, der Generator auch im Inselbetrieb gefahren werden kann.
Meine Frage bezieht sich darauf, dass die Anlage einen aktiven, elektrischen Pitch hat, der die Blätter der Anlage in Sturmsituationen aus dem Wind dreht, dafür aber Strom benötigt. Kann ich Glück haben, dass die sich abbauende Remanenz noch 5 Sekunden lang genügend Leistung für den Pitchmotor (12V DC <500W) liefern kann, um die Anlage in den Ruhezustand zu fahren? Kann es klappen, das Netz rund um die Anlage zu stabilisieren, in dem man die Anlage per Schütz vom Netz trennt und für 5 Sekunden per Remanenz nur noch sich selbst versorgen lässt, bis der sichere Betriebszustand hergestellt ist? Wie würde sich dieses "kleine" Netz dann verhalten? Der einzige Verbraucher wäre die Microprozessorsteuerung, die dann den DC Motor anwirft / was sagt das Schaltnetzteil der Steuerung zu schlagartigen Veränderung der Netzfrequenz?
Natürlich könnte man da mit Batterien oder Kondensatoren hantieren, aber das ist alles teuer, groß und/oder wartungsbedürftig.
Bin kein Elektrotechniker und habe davon viel zu wenig Ahnung, seht mir das bitte nach.
Vielen Dank.




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