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Thema: Blindleistungskompensation

  1. #1
    Eightball ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Blindleistungskompensation

    Hallo in die Runde,

    ich habe eine Frage zur Blindleistungskompensation.
    Ich habe einen größeren Gleichstrommotor mit vorgeschaltetem B6 Stromsteller erstanden und dazu eine alte Kompensationseinheit, bei der sich die Kondesatoren so ca 20 Jahre lang kaputtgestanden haben (Anlage stand lange im Lager). Ich möchte diese gern erstzen und wüsste zunächst mal gern, was ich dafür brauche. Auf den Bauteilen (Drossel und Kondensator) konnte ich folgende Daten finden:
    Drossel: Ln 0,243mH ; Un 525V; I50 165,1 ; Ieff 233,4
    Kondesatoren (3x parallel): Qn 50kvar; Un525V; In 55A; Schaltung Dreieck

    Ich habe nun versucht laut Literatur die Verdrosselung auszurechnen und komme dabei auf 1%. Kann das sein? Wie errechne ich bei einem Drehstromkondensator die "wirksame" Kapazität? Ich habs mit Qc = U^2/Xc gemacht. Spielt dann noch die Schaltungsart eine Rolle (Stern Dreieck)?

    Für Anregungen oder kurze "HowTo"-Ausführungen wäre ich dankbar.

    Grüße

    Eightball

  2. #2
    Avatar von Günther
    Günther ist offline Boardinventar Stromfest
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    Standard AW: Blindleistungskompensation

    Dreieck heißt, dass ein Kondensator an 400V liegt. Für diese Spannung und 50Hz brauchst du 20µF pro kvar (aus dem Hinterkopf). Für 50kvar also 1000µF gesamt. Die verteilen sich auf die drei Stränge, also 3 x 333µF . . .

  3. #3
    Eightball ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Blindleistungskompensation

    Danke für die Ausführungen.

    Wenn ich nun berechnen möchte, wo die Resonanzfrequenz dieses Schwingkreises liegt, kann ich dann quasi mit Wechselgrößen(also nur einem Strang und virtuellem Sternpunkt) rechnen? Sprich f_res = 1/(2*Pi*wurzel(0,243mH*333uF)?
    Außerdem vermute ich, dass bei einem Stern-Kondensator noch irgendwie wurzel(3) miteinbezogen werden muss, Richtig?!

  4. #4
    Avatar von Lötauge35
    Lötauge35 ist offline Boardinventar Lasteinschalter
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    Standard AW: Blindleistungskompensation

    Fließen denn bei einem Gleichstrommotor überhaupt Blindströme ?

  5. #5
    Eightball ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Blindleistungskompensation

    Blindströme fließen nur auf der Drehstromseite (Netzseite) des netzgeführten Stromrichters. Dieser verursacht, aufgrund seiner Betriebsweise (Phasenanschnittssteuerung) sowohl Verschiebungsblindleistung (induktiv) als auch Verzerrungsleistung (Oberwellen). Ich habe für die Anlage eine alte Kompensation und würde nun gern wissen, wofür die mal ausgelegt wurde(entweder cos phi verbessern und/oder Oberwellen absaugen). Im übrigen hatte ich mich beim Kondesator verschrieben. Er ist intern im Stern geschaltet. Hat noch jemand einen Rechenweg parat?

    Gruß

    Eightball

  6. #6
    Avatar von Günther
    Günther ist offline Boardinventar Stromfest
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    Standard AW: Blindleistungskompensation

    ... also: in der Formel für die Resonanzfrequenz taucht nirgends die Spannung auf. Das heißt, die fres hängt nur von L und C ab.
    Wenn die Kompensationskondensatoren in Stern statt in Dreieck geschaltet werden, verdreifacht sich die Kapazität (wegen U^2) . . .

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