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AKW und die umwelt

Diskutiere AKW und die umwelt im Sonstiges Forum im Bereich OFF TOPIC; moin, moin freunde ! langsam aber sicher werden mir die jungs in berlin zu blöde ! alle schreien nach japan, das die atomenergie weg soll....

  1. #1 AC DC Master, 06.06.2011
    AC DC Master

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    moin, moin freunde !

    langsam aber sicher werden mir die jungs in berlin zu blöde ! alle schreien nach japan, das die atomenergie weg soll. schön und gut. klar gibt es da das eine und andere problemchen. aber wie soll die grundlast in der nacht bzw. im winter vollzogen werden. komisch ! hat doch ein greenpeach akti. das problem schon erkannt und nun schweigt die blöde aktion vor sich hin und keiner schreit mehr so laut. atom weg und dioxin her. supi ! wie blöd muß man eigentlich als naturschützer sein um das eine oder andere nicht zu verstehen. sorry, ist halt so. und wer bezahlt das ganze ? RICHTIG der kleine mann der eh schon so geschröpft wird. danke liebe umweltaktis ! ! ! denkt erst nach und dann stellt lösungen vor. DANKE !
     
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  3. bigdie

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    AW: AKW und die umwelt

    Geschröpft wird der kleine Mann mit oder ohne Atomstrom, oder wer glaubst du zahlt die Bewachung des Atommülls die nächsten 500000 Jahre. Wenn du den Aufwand mitrechnest, war Atomstrom noch nie bezahlbar. Aber das bezahlen ja nicht die Energiekonzerne sondern der Steuerzahler und die Ur ur ur ur...................enkel des heutigen Steuerzahlers.
    Das Problem sollte man beim Verbraucher in Form von Minikraftwerken lösen. Es ist doch ein Witz, das man 50% der erzeugten Energie in so einem Großkraftwerk über Kühltürme los werden muß.
     
  4. #3 alterlich, 06.06.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: AKW und die umwelt

    wer heute danach schreit engpässe wieder mit konventionellen kraftwerken abzudecken will den fortschritt zurückdrehen.
    regenerativ ok, aber dann bitte schön auch NUR regenerativ. sonst kann man auch schän weiter den französischen atomstrom kaufen.

    auch würde ich das selbstangebohrte pulverfass "ausstiegsplan" nicht unterschätzen. mal ehrlich welcher unternehmer investiert noch "real" in ein akw, dass er in ein paar jahren abschalten muss. da wird doch geflickt und geflickt, je näher man dem abschalttermin kommt.

    und ie sieht das eigentlich mit großchemieanlagen aus, soll man die auch sofort abschalten ? würde ein terrorist eine 747 in ein hier benachbartes unternehmen mit 4 buchstaben lenken - ich sage bewußt nicht steuern, da es keinen pilotenschein benötigt um das riesengelände zu treffen...den cocktail aus giftgasen möchte ich mir gar nicht vorstellen, obwohl die explosion im vorfeld wahrscheinlich im umkreis von 10 km sowieso schon alles dahingerafft hat. dann sind 300000 leute mit einem schlag weg, bumm. deshalb würde niemand auf die idee kommen die "chemie" zu verbieten, oder ?
    wäre das epizentrum unter tokio gelegen, wäre fukushima in den randnotizen untergegangen. nach dem krieg haben alle weltmächte in riesigem maßstab oberirdisch getestet, und ?, leben in nevada heute nur zomies ?

    nicht falsch vertsehen, wenn man alternativen hat (und keine proatomkraft nachbarn), dann gerne aussteigen, doch nicht wie jetzt gleich mit plan B, weil es einen plan A nie gab. man muss es einfach auch mal wettbewerbstechnisch sehen,
    wenn wir hier den großen vorreiter spielen, legen wir uns ganz schnell ein nest ins eigene netz. ganz zuschweigen vom wind der der politik schlagartig von all den jetzt so grünen und naiven entgegenblasen wird, wenn sie nämlich merken dass sie ihre eigene strromrechtung nicht mehr bezahlen können und lebensqualität verloren geht...im vorfeld schreinen sie alle, am lautesten die ahnungslosesten....

    gruss
     
  5. #4 bigdie, 06.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 06.06.2011
    bigdie

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    AW: AKW und die umwelt

    In Wüsten oder auf Inseln und wer dort heute lebt, wird nicht alt, Aber du kannst ja nach Bikini ziehen. Idyllische Landschaft und wenn du den Geigezähler dabei hast, und keine Kokosnüsse isst, wirst du vieleicht sogar 40 Jahre alt.
    Ich denke mal, wenn wir viele dezentrale Kleinanlagen haben mit Kraftwärmekopplung kommen wir am schnellsten wider zu bezahlbarem Strom, weil dann der Preis nicht mehr von Monopolisten und Speculanten bestimmt wird.
     
  6. #5 alterlich, 06.06.2011
    alterlich

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    AW: AKW und die umwelt

    ja, aber die "qualität" von atombomben, bzgl. ihrer kontamination/explosion/freisetzung von radioaktivität in höhere luftschichten ist eine ganz andere als die eines AKW störfalls. und klar, die leute in (un)mittelbarer nähe haben bei ungünstigem wind auch bei einem supergau mit folgen zu rechnen, trotzdem ist die sache relativ "lokal". klar hofft jeder diese "lokal" ist das nächste mal nicht um die eigene ecke aber täglich autofahren und fossile brennstoffe zu verbrennen ist für nächste generationen auch eine große altlast...und ?....frag mal, was trittin und konsorten sagen würden, wenn man ihnen morgen die s-klasse wegnehmen wollte...das sind die ersten die schreien.

    mir fehlt bei der ganzen ausstiegsdiskussion die meinung einen lobbybefreiten FACHkomission aus realisten. hier vertreten ethikkomissionen meinungen, die zur nächsten wahl passen. naja, wenn dann die leute in ein paar jahren merken, wie tief sie für das grundbedürfnis strom plötzlich in die tasche greifen müssen, sind die verantwortlichen längst im politischen ruhestand........ politik eben.

    gruss
     
  7. bigdie

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    AW: AKW und die umwelt

    Naja dann zieh halt nach Pribjad (oder so ähnlich) bei Tschernobil. Da kannst du auch eine mietfreie Wohnung beziehen und lokal würde ich auch nicht unbedingt sagen, wenn man 25 Jahre nach Tschernobil im Bayrischen Wald immer noch das Wildschweinfleisch teuer entsorgen muß. Und weil wir gerade in Tschernobil sind, wen hätte man denn in DE als Liquidatoren eingesetzt ? Hier würde das Teil wahrscheinlich immer noch vor sich hin brennen.
    Ich denke eine Technik, die keine Fehler verzeiht, sollte man nicht einsetzen. Übrigens reichen die Uranvorkommen auch nicht wesentlich länger als Öl und Gas von daher muß man früher oder Später sowieso auf erneuerbare Energie wechseln, warum also nicht so früh wie möglich. Bis jetzt hat doch die Energieerzeugerlobby diese Entwicklung nur künstlich gebremst. Das sieht man gerade wieder an der Planung von Energietrassen. Dort wurden z.B. bewußt solche Standorte gewählt, wo der meißte Widerstand der Bevölkerung zu erwarten ist, einfach um den Bau zu verzögern und die fehlenden Leitungen als Grund für den Weiterbetrieb der AKWs geltend zu machen.
    Und findest du es nicht komisch, das man über Nacht ein drittel unserer AKWs einfach vom Netz nehmen konnte ohne das irgendwo ein Engpass entsteht trotz der fehlenden Infrastruktur im Netz?
     
  8. #7 Lötauge35, 06.06.2011
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    AW: AKW und die umwelt

    bei nur 20% Anteil Atomstrom in Deutschland sehe ich keine Engpässe bei der Abschaltung der Kernkraftwerke. 10% Energieverbrauch lassen sich locker einsparen, die anderen 10% mit regenerativen Energien und Mini Blockheizkraftwerken erzeugen.
    Leider verhindert die zu hohe Netzspannung ein weiteres Einspeisen von PV-Energie.
    War gerade bei nen Bekannten, der ne 22Kwp Anlage hat, und noch einige andere Dächer im Ort waren mit PV gedeckt, im Ortsnetz haben wir 252V gemessen, bei weiterer Einspeisung schalten die Wechselrichter bei 253V ab.
     
  9. #8 AC DC Master, 07.06.2011
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    AW: AKW und die umwelt

    das mit den kleinen BHKWs im zusammenschluß ist zwar eine lösung aber auch nicht das wahre. erstmal kann nicht jeder so eine anlage betreiben umd zum anderen würde mehr wärme hergestellt werden als benötigt. ist wie bei biogasanlagen. im sommer wird die wärme einfach so abgegeben. toll ! also ich bin gegen biogas, da mais angebaut werden muß oder weizen oder roggen um das ganze zu bewirtschaften. völliger blödsiunn in meinen augen. unsere PV-anlagen sind eigentlich auch völliger
    irrsinn in sachen energiegewinnung in sachen strom. strom aus zelle raus in wechselrichter rein und dort daraus ordentlich strom her zu stellen. bescheuerter kann man garnicht energie verjubel. wenn die anlagen mehr produktzieren muß man möglichkeiten haben diese zu speichern und nicht 40% der anlagen in wertlose energie zu ver-
    äußern. danke berlin das wir das alle mitbezahlen dürfen und keiner von denen so richtig ahnung hat. aber wir müssen und werden so lange bluten bis einer mal einer ja sagt. aber das wird nie geschehen !
     
  10. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: AKW und die umwelt

    Lichtblick und VW wollen Mini-BHKW fr Heizungskeller herstellen
    was soll daran so kompliziert sein ? Ist eigentlich nur eine Preisfrage.
     
  11. #10 alterlich, 07.06.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: AKW und die umwelt

    der anteil des einsparpotentials ist m.e. noch wesentlich höher, aber hier ist sie wieder die wurzel allen übels: der ego mensch.
    genauso wie die grünen schreinen werden, wenn der strompreis anziehen wird wenn die akw´s vom netz sind, schreit der normalo, wenn man ihm seine geliebten laster wegnimmt. klar tat´s die röhre mit ihren 50W noch, aber der 400W plasma ist eben hipper. und auch die erdwärmeheizung baut der homo sapiens in der regel nicht aus umweltgründen ein, auch will er nicht wirklich energie sparen (was nat. nicht desto trotz hipp ist damit vor freunden zu prahlen) - nein, einzig die ersparnis im EIGENEN gelbbeutel treibt die leute an.

    mal ehrlich, das kollabieren sämtlicher (fast) aller sozialistischer versuche zeigt doch eins ganz deutlich: alle sind gleich, aber manche sind gleicher. gerne geben wir uns sozial um von einem kuchen, den wir nicht selber gebacken haben ein stück abzubekommen, aber wehe jemand traut sich auch nur in die nähe unserer torte - so IST er eben der mensch und das wird sich m.e. auch nicht ändern - das mit dem einsparen wird also wohl nix.

    und lebensmittel zu verheizen - aber anderen verbieten ihren regenwald abzuholzen - naja, das ist eine gewissensfrage - die der ego sapiens germanicus ...schon ....völlig selbstlos, entschieden hat.

    @bigdie: nicht vergessen, dass tchernobyl eine riesen gelddruckanlage geworden ist, da macht es sinn den schrecken so lange als möglich aufrecht zu erhalten. es gibt ja auch leute die behaupten 97% von dem zeugs wäre damals rausgeschleudert worden und nicht nur die offiziellen 3%....dann wären die folgeschäden (außer nat. lokal) doch sehr begrenzt ausgefallen. die armen liquidatoren, würdest du in der tat in D allerdings heute noch suchen, da hast du recht. allerdings haben die armen soldaten und bergleute das auch nicht freiwillig gemacht bzw. im vollen bewußtsein was sie da machen....

    gruss
     
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