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Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

Diskutiere Altbau Steckdosen und Federzugklemmen im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen @kaffeeruler Jepp: Was nicht explizit verboten ist, wird immer gemacht. Wenn was zweifelhaft ist,...

  1. snobi

    snobi Leitungssucher

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    @kaffeeruler

    Jepp:

    1. Was nicht explizit verboten ist, wird immer gemacht.
    2. Wenn was zweifelhaft ist, tritt Punkt 1 in Kraft.
    3. Was verboten ist, wird trotzdem gemacht.
    4. Was gefährlich ist, wird auch gemacht und die Leute reden sich auf Unwissenheit raus.
    5. Was empfohlen wird, das wird ignoriert.
    Viele Grüße,

    Uli ;)
     
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  3. #22 snobi, 09.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2012
    snobi

    snobi Leitungssucher

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Na ja, das merk ich jetzt an mir, Lesen bildet - Hab mir jetzt mal den kompletten Thread angeschaut. Hmm, es hat Bilder. Hmm, verputzt? Zugespachtelt? Ist das der Jetztzustand?

    Wenn ja, dann geht allenfalls ein Rau(h)putz - Sonst sieht man die Löcher eh. Mit Farbe allein wirst Du da auch nicht glücklich. Das gibt noch so ne Baustelle hin, wenn das der Putz ist ...

    Okay, aber zurück zum Elektrischen. Die Strippen sehen ja net alle schwarz aus und das ist schon mal gut. Die Farben passen soweit auch. Okay, die Aderenden sind schon ziemlich "angefressen" - Was aber kein Wunder ist, weil wohl auch DuLüs verwendet wurden.
    Irgendwie seh ich auch die Farben schwarz, grau und rot - Wobei rot als PE verwendet wurde. Bis (ganz) Anfang 70 war das das okay und dürfte weiter verwendet werden.

    Der Querschnitt sieht jetzt auch nicht wild aus, das könnten durchaus 1,5qmm sein. Leider sieht man auf den Bildern schlecht, ob das tiefe Dosen sind oder net. Bei dem vermuteten Errichtungszeitpunkt leider eher (fast wahrscheinlich) net!
    TT-Netz? Ich komm drauf, wegen dem roten PE ... Iss jetz aber noch net so wichtig, das verschieben wir auf später ...

    Na ja, ich nehm mal an, dass man sich den "Sicherungskasten" gar nicht antun muss - Bei den Aderfarben dürft das noch so ein Bakelit-Schraubdingenskirchen ohne FI/RCD sein (Foto wär trotzdem schön).

    Das ist so ne Extrafrage, die sich mir stellt. Die Farben gn/ge, bl und sw wurden offensichtlich nachgerüstet. Ne bestehende Anlage darf weiter betrieben werden, bei Nachrüstungen müssen aber geltende Vorschriften beachtet werden. Jetzt wird's (juristisch) kompliziert. Eine Nachrüstung ist offensichtlich. War die Nachrüstung zum Errichtungszeitpunkt legal oder nicht? Muss eine Erneuerung der Strippen als "wesentliche Änderung" angesehen werden oder kann man es als "Instandsetzung" auffassen? Davon hängt's ab, ob man's darf oder nicht. Das ist hart an der Grenze, die durch eine Erweiterung überschritten würde.
    Okay, da war ich mal Hardliner und sagte es geht net ohne neue Standards anzuwenden. Allerdings hab ich da zurück gerudert und bleib mit der Kirche im Dorf. Na ja, eins hab ich aber nicht abgelegt, ein FI-Freak bin ich aber geblieben -Selbst bei "Reparaturen" will ich den, bei Erweiterungen fordere ich ihn ;-)

    Ich versteh jetzt net ganz, wie Du drauf kommst, dass da kreuz und quer verlegt wurde? Hast Du das gesehen oder erschnorchelt?
    Ich versteh an der Anlage sowieso einiges nicht. Ich denk das wird noch interessant ;-) Es ist jetzt aber (bislang) noch nicht die Oberkatastrophe, die ich befürchtet hab.

    Müsst man sich halt mal anschauen, aber z.B. ich bin zu weit wech. Man kann beim Nachrüsten schon was machen, so dass das wieder halbwegs sicher wird - Stichwort Schukomat.

    Es sind zu viele offene Baustellen und da versagt meine Kristallkugel :-(
    Die Konstruktion ist jedenfalls was für nen Eli vorort! Es hat keinen Wert Dir hier alle nötigen Messungen und Vorgehensweisen detailliert zu erklären. Das ist zu verworren um das zu machen, wenn's einem jemand net am Objekt zeigt.

    Es ist alles sehr verwirrend, es wird von TN-S gesprochen und dann wieder von ner PEN-N-Brücke am Verbraucher - Passt irgendwie net! Könnt ein ehemaliges TT sein, das auf TN-C umgebastelt wurde. Könnt ein TN-C-S sein. Könnt sogar sein, dass es ein echtes TN-S ist - Wir wissen es nicht.

    Das muss sich jemand vorort anschauen!

    Wo bist Du nochmal? Ich würd's zwar anschauen, aber Stgt. ist glaub etwas weit weg?! ;-)
    Na ja, Koblenz, Frankfurt (Main) oder DüDo wär ne Gegend wo ich öfters hin komm, aber ich glaub des passt auch net.

    Na ja, Kaffeesatz ist alle - Morgen wieder ...

    Viele Grüße,

    Uli (und die Anarchistinnen)
     
  4. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Da steht aber nur, das das Anschließen durch verlöten erlaubt ist nich drähte verzinnen und anschrauben. Wenn du also eine Steckdose mit Lötösen findest, darfst du den Draht dort anlöten, nichts anderes.
    Und bei dem Verzinnen geht es auch nicht in erster Linie um die mögliche Bruchgefahr dort wo das Zinn aufhört sondern um den kalten Fluß des Zinns, der dafür sorgt, das eine geschraubte Klemme über kurz oder Lang locker wird. Bei einer Federzugklemme passiert da theoretisch nichts, erlaubt ist es aber trotzdem nicht.
     
  5. #24 Kaffeeruler, 09.01.2012
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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Hab ich etwas von anschrauben gesagt ? und wie ich schon schrieb wird das ganze an den Klemmen scheitern
    Und wenn ich etwas velöten daf darf ich die Adern auch vorab verzinnen oder sollte dies dann net erlaubt sein ?


    Mfg Dierk
     
  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Ich hab zwar die VDE nicht da, aber an der Stelle, wo steht, das flex. Leiter gegen aufspeißen geschützt werden müssen, ist das verzinnen glaub ich eindeutig verboten.
    Aber wie gesagt verzinnen der Adern gegen aufspleißen ist was anderes als einen Draht an einer geeigneten Stelle anlöten. Letzteres wird nach wie vor in vielen Geräten gemacht.
     
  7. #26 schosch, 09.01.2012
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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Hi, also mein schlaues Buch sagt das :
    1. Lötstellen zwischen 2 Anschlußpunkten zur Verlängerung nicht zugelassen sind,
    2. bei Schraubklemmen ein Verlöten der Adernenden nicht zugelassen ist und
    3. bei starken Erschütterung ausgesetzten Stellen auch kein Löten zugelassen ist.

    somit kann man anstatt AEH auch die Enden verzinnen wenn Klemmanschlüsse vorhanden sind.
     
  8. #27 snobi, 09.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2012
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    snobi Leitungssucher

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Da haben wir was losgedappt :-) Das ist auch so ne unendliche Baustelle, wo man letztendlich jeden laufen lassen müsste. Na ja, ich bin mir bei der VDE manchmal auch net so ganz sicher.

    Was erlaubt war entscheiden im Schadensfall die Juristen, die technisch/ahnungtechnisch meist vollkommen unbelastet sind und deshalb frei urteilen können.

    Aber was macht man jetzt als Stromer? Mag sich blöd anhören, aber wenn die VDE-Texte net wirklich weiterhelfen, dann benutze ich ein uraltes Werkzeug, der unserer Gattung zu nem gewissen Erfolg verholfen hat - Den Menschenverstand und Sicherheitsüberlegungen.
    Vor Gericht sollt man dann halt auch argumentieren können.

    Das ist jetzt net der Normalfall und sollte es auch nie werden, aber was hab ich da schon an die Backe geklebt bekommen ...
    Wenn' net so blöd wär, dann wäre das lustig. ;)

    Aber sind wir doch mal ehrlich, die Verlöterei/verzinnerei war lange Zeit üblich und man sah immer wieder Bruchstellen, wo genau das dran schuld war. Na ja, das verzinnen der Spitzen von AEH kann jetzt auch nicht die Lösung sein, obwohl da (richtig gemacht) eigentlich nix passieren kann.
    Aber da muss ich dann doch sagen, dass das wieder ne nicht kontrollierbare Mischform ist und ne ordentliche Presszange die Frage gar nicht erst aufkommen lassen hätte.

    Im momentanen Zusammenhang ist's doch auch so, dass man net weiß, ob die Federklemmen ne glatte AEH richtig packen können. Manchmal geht's, manchmal net. Ist immer wieder frustrierend, wenn man das Klump grad (mit wenig Gewalt) wieder so raus ziehen kann - Irgenwie ist dann was so, wie es nicht sein soll. Okay, in die Beschreibung sollt man schon reingucken ...

    Das ist dann aber auch der Punkt, wo man net sagen soll "Aber es ist laut VDE und Beipackzettel erlaubt ...", sondern "es ist sinnvoll oder nicht!". Auch VDE schreibt net alles vor ...

    Ja klar, da krieg ich bestimmt Steine an den Kopf, aber das macht mir nix mehr. Vor Gott (oder wie man ihn auch bezeichnet) und dem Gericht sind alle Menschen gleich - Soll heißen, dass man von der Laune abhängig ist. Ein Vorteil ist aber immer, wenn man schlüssig argumentieren kann.

    Nein, ich bin ganz und gar nicht christlich, aber Pentagramme aus lila Kerzen bau ich auch nicht auf.

    Viele Grüße,

    Uli (und das (jetzt wache) Rattenpack)

    @schosch

    Genau das wage ich zu bezweifeln, dass das Verzinnen hier erlaubt ist. Zumindest die Erfahrung lehrt, dass es net gut ist. Die VDE hüllt sich da etwas in Nebel, wobei ich es so verstehe, dass hier ne potentielle Fehlerquelle entsteht und dehalb zumindest "unerwünscht" ist - Die härtere (mittelbare) Auslegung ides Textes st die, dass es ein inhärentes Verbot gibt - Leider drücken die sich da net so genau aus.

    War trotzdem ne prima Idee, die 520 nochmal anzuschauen :-)
     
  9. #28 Kaffeeruler, 09.01.2012
    Kaffeeruler

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    in der 0700 kann man so einen passus finden, jedoch ist die für Geräte und besagt das das Verzinnen nur zulässig ist wenn die Ader net nur durch eine Schraube gehalten wird ( weil man ja schnell die Ader abdreht )sondern z.B mit ner Federzugklemme die zugelassen sein muss dafür.

    Selbst in einem BuJ ( oder sind es die Berker ? ) BWM haste doch die Wago´s ( oder baugleiche Klemmen ) drin wo verzinnte Adern drin stecken. Allerdings ist der BWM auch keine Steckdose

    Mfg Dierk
     
  10. #29 Berschen, 09.01.2012
    Berschen

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Hallo zusammen,

    kurze Rückmeldung: Hab die Leitungen ab der Verteilerdose heute ausgetauscht. War für mich ne Menge Arbeit und jetzt bin ich ziemlich Ko.
    Hab heute morgen per Zufall rausgefunden das einer unserer Neuzugezogenen Nachbarn Elektriker im Ruhestand ist. Da der Langeweile hatte hat er mit mir zusammen mal mein Problem begutachtet und mir dann beim neue Leitung ziehen geholfen damit ich et jetzt auch richtig hab.

    Den Rest meiner bisherigen Elektroinstallationen hat er auch Kontrolliert und war zufrieden.
    Er meinte er würde nur nicht verstehen wie ich das mit meiner Ahnungslosigkeit so hinbekommen habe....(Das weiß ich auch nicht)
    Er kommt nächstes Wochenende dann auch nochmal vorbei um mir die FI und den ganzen Kram am Sicherungskasten anzuschliessen ( vorausgesetzt ich hab dann die Steckdosen und Lichtschalter alle richtig verkabelt.)


    Das beste für mich ist allerdings das er dafür noch nichtmal Geld haben will sondern nur einen Kasten Bier und ein 3 Gängemenü wenn das Wohn- und Eßzimmer dann fertig ist.

    Also Danke an alle die sich mit meinem Problem bisher beschäftigt haben!!!

    Viele Grüße
    Berschen
     
  11. #30 Kaffeeruler, 09.01.2012
    Kaffeeruler

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    AW: Altbau Steckdosen und Federzugklemmen

    Na, dann las mal noch ein paar Bilder springen.. vorher und nachher :)


    Sicherlich sehenswert und aufschlussreich was sein kann und wie es sein sollte

    Mfg Dierk
     
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