Anschlussdose für WLAN-AP an einer Holzbalkendecke

Diskutiere Anschlussdose für WLAN-AP an einer Holzbalkendecke im Materialauswahl Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Moin, ich würde gerne einen WLAN Access Point an die Decke des EG hängen, da der Fußboden im OG gerade offen ist. Konkret eines der einfacheren...

  1. Dev

    Dev Schlitzeklopfer

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    Moin,

    ich würde gerne einen WLAN Access Point an die Decke des EG hängen, da der Fußboden im OG gerade offen ist.
    Konkret eines der einfacheren Modelle von Ubiquity. Links darf ich nicht posten. Wer ein Bild dazu sucht, möge bitte bei Reichelt "UBI UAP-AC-LITE" in die Suche eingeben.

    Es ist eine Holzbalkendecke mit Gipskartonverkleidung.
    Was ich dafür suche, ist eine geeignete Kabelauslassdose.

    In die Decke kommt natürlich Verlegeleitung. In den Access Point gehört ein flexibles Patchkabel. Dazwischen muss also ein Übergang stattfinden. Im einfachsten Fall setze ich eine Aufputz Netzwerkdose in die Decke an einen der Deckenbalken genau oberhalb von der späteren Position des WLAN-AP, bohre nur ein Loch durch den Gipskarton und stecke dort das Patchkabel durch. Der Nachteil dieser einfachen Methode ist: Wenn das Patchkabel mal defekt ist (beliebt: Rasthaken am RJ45 Stecker gebrochen...), kann ich es nicht tauschen.
    Was gibt es an sinnvoll nutzbaren Deckenauslassdosen für diesen Anwendungsfall?

    Gefühlt brauche ich quasi eine Hohlwanddose mit einem Loch im Boden, die man auch jederzeit wieder demontieren kann, wenn man das Kabel tauschen will.

    Mir fehlt glaube ich der richtige Suchbegriff.

    Vielen Dank für alle Tipps.
    Dev
     
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  3. elo22

    elo22 Freiluftschalter

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    Nimm tiefe Hohlwanddosen oder Elektronikhohlwanddosen und die Netzwerkleitung in Rohr.

    Lutz
     
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  4. Ike

    Ike Hülsenpresser

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    Nimm eine hohlwanddose genau an der stelle wo er hin kommt. In die hohlwanddose ein keystone rj45 buchse. Dort kurzes patchkabel dran fertig
     
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  5. Dev

    Dev Schlitzeklopfer

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    Ein Keystone Modul direkt in die Hohlwanddose zu legen, ist keine schlechte Idee. Danke. Den Vorschlag von Lutz verstehe ich noch nicht so richtig. An welcher Stelle findet bei Dir der Übergang von starrem Verlegekabel auf flexibles Patchkabel statt?

    Da man recht häufig Access Points an Decken sieht, hätte ich gedacht, dass es dafür fertige Lösungen gibt. Aber in öffentlichen Gebäuden sind das wohl meist abgehängte Decken mit Revisionsklappen. Das Problem haben die also gar nicht...
     
  6. elo22

    elo22 Freiluftschalter

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    Wie in den anderen Beiträgen auch über Netzwerkdose oder keystone.

    Lutz
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Es gibt auch Stecker, die für Verlegeleitung geeignet sind.
    https://www.pollin.de/p/rj-45-stecker-cat-8-1-werkzeuglos-stp-741094

    Ich würde mir aber ehrlich gesagt sowas heute nicht mehr installieren. Stand der Technik ist heute Mesch. Leider muss da aber jede Komponente von einem Hersteller sein, damit es funktioniert. Und die Systeme, die man bezahlen kann, wie die Fritzbox oder Speedport bieten leider keine Poe Geräte an. Man muss sondern Repeater zum in die Steckdose stecken, die man aber auch per Kabel mit dem Router koppeln kann. Man braucht also eine Steckdose. Wenn also die Möglichkeit besteht dort auch noch eine Steckdose zu installieren, dann würde ich das tun.
    PS. Wenn als Router eine Fritzbox werkelt, kann man auch eine weitere mit dieser über Netzwerlkeitung koppeln und ein Mesh damit aufbauen. Theoretisch wäre dann auch Versorgung über POE möglich, wenn es einen passenden Splitter gibt, der die 12V für die Fritzbox aus dem Netzwerkkabel abzweigt. Vorteil dieser Lösung, man hat praktisch auch ein DECT Mesh also fürs Telefon.
     
  8. xeno

    xeno Lüsterklemmer

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    Also wenn man die Möglichkeit hat, verlegt man auch heute besser noch Netzwerkleitungen. WLAN ist zwar ziemlich gut geworden in den letzten Jahren, aber nicht besser als Ethernet. Und vor allem ist es nicht so störunanfällig.
     
  9. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Netzwerkleitung habe ich eh, aber mein Tablet und Handy haben keinen RJ45 Stecker:D. Und am Laptop stecke ich den auch nur mal rein, wenn es um größere Datenmengen geht. Ohne Wlan geht es also nicht wirklich. Bei mir sitzt im Keller die Fritzbox 7590 und im OG eine 2. über Netzwerkleitung verbunden im 2. DG gibt es noch einen Fritz Repeater auch über Kabel verbunden AVM nennt das Lan Brücke. und im Gartenhaus sitzt noch eine Fritzbox 7530 ebenfalls über Kabel verbunden. Alle zusammen arbeiten im Mesh Verbund. Ich lege also ein Gerät als Mesh Master fest und die Anderen übernehmen Ssid und den ganzen anderen Kram. Mein Endgerät verbindet sich automatisch immer mit der Station, die am besten zu empfangen ist und wechselt je nach Verbindungsqualität auch zwischen 2,4 und 5Ghz. Außerdem verständigen sich die Fritz-Geräte selber über die zu verwendenden Kanäle und stören sich deshalb nicht gegenseitig. Das funktioniert mittlerweile super. Anfangs hat das noch etwas gehakt, als AVM das eingeführt hat aber jetzt läuft es toll.
    Nebenbei hat man an den Stellen, wo Fritzboxen sitzen natürlich auch noch einen Switch. Die 7590 hat ja 5 und die 7390 4 Lan-Ports und so kann man 4 bzw 3 für weitere Geräte nutzen.
     
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  11. Dev

    Dev Schlitzeklopfer

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    Danke. Über die bin ich gestern Abend auch gestolpert. "Feldkonfektionierbar" scheint da der geeignete Suchbegriff zu sein. Nur bei der Größe des Steckers muss man ein wenig aufpassen. Er ist etwas größer als ein Stecker am Patchkabel. Ich werde mal schauen, ob das passt. Dann wäre es die eleganteste Lösung.

    Ich vermute, Du kennst Ubiquiti nicht. Anders kann ich mir die Aussage nicht erklären.
    Ubiquiti ist in Bezug auf Mesh-Fähigkeit der Lösung von AVM meilenweit überlegen. AVM hat es jetzt bei den Fritzboxen zwar auch verbessert, aber Ubiquiti ist und bleibt für mich die Referenz in der Hinsicht.

    Und 250m Netzwerkkabel sind auch verlegt. Es geht also nur um die Geräte, die nicht verkabelt werden können. Ich bin da grundsätzlich auch ein treuer Anhänger des Mottos "Wer Funk kennt, nimmt Kabel.".
     
  12. xeno

    xeno Lüsterklemmer

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    Ich hatte das so verstanden, dass du das ganze Netzwerk nur mit Mesh-WLAN aufbauen willst. Da muss man ja dann irgendwann Repeater an Repeater koppeln und das ist eben auch heute noch nicht so toll. So wie du das nutzt, ist es ja optimal und da ist auch das Mesh sinnvoll.

    Ich benutze meine privaten Geräte auch ausschließlich mit WLAN, schon seit Jahren.
    Ich hatte immer Probleme mit dem WLAN (vor allem 5GHz) von meinem Vodafone Kabelrouter. Das habe ich mittlerweile einfach komplett deaktiviert und benutze einen Fritz Repeater 2400 als AP im EG. Der versorgt alle meine Geräte mit WLAN. Außerdem ist daran ein zweiter 2400 als WLAN-Brücke gekoppelt, der im OG das Homeoffice mit dort ab dem Repeater fest verkabeltem Ethernet versorgt. Die WLAN-Verbindung zwischen den beiden baugleichen Repeatern über ein Stockwerk ist beeindruckend schnell und stabil. Die Geschwindigkeit beträgt erstaunliche 1,3-1,5Gbit (5GHz und 2,4GHz wird genutzt):D
    Es gibt zwar viele WLAN-Standards, aber so gut funktioniert das nur mit Geräten vom gleichen Hersteller.
     
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Anschlussdose für WLAN-AP an einer Holzbalkendecke

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