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Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

Dieses Thema im Forum "Grundlagen der Elektroinstallation" wurde erstellt von Smuji, 14.10.2016.

  1. #1 Smuji, 14.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 14.10.2016
    Smuji

    Smuji Strippenstrolch

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    Hallo,

    ich habe 6x B16-Automaten, welche ich mit einem FI absichern will.

    Nun habe ich hier einen 3-poligen 40A-FI liegen. Kann man diesen verwenden? 2 Automaten pro Anschluss wären ja 32A, also noch unter den 40A.


    Nun ist aber die N Klemme ja auch nur bis 40A ausgelegt. Habe aber 6x 16A max. der einzelnen Automaten, was ja deutlich drüber wäre, wenn man die einzelnen Ströme addieren würde.

    Andererseits würde sich ja bei 3x 32A Belastung (pro FI-Klemme) 'ne Symmetrie einstellen, sodass der Neutrallleiterstrom gegen Null geht ?!?

    Irgendwo habe ich einen Denkfehler.....



    Zusatzfrage: Ich hätte hier noch 6mm² Kabel (flex. Litzenkabel) liegen, kann ich dieses für die Verdrahtung nehmen? 6mm² müsste doch für 32A pro Klemme ausreichen ?!? Ich meine auch als Zuleitung vom Klemmenblock zum FI.... Nur was nehme ich dann für den N zum Klemmenblock (Problem siehe oben) ? Oder für den N ein 16mm² ?


    Würde mich über Antwort sehr freuen.


    Grüße
     
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  3. xeno

    xeno Hülsenpresser

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    2xB16 Automaten pro Phase passen problemlos für einen 40A FI.

    Verteilung macht man mit flexiblem 10mm² mit Aderendhülsen, keine Ahnung ob 6mm² zulässig ist.

    Der FI muss dreiphasig versorgt werden (L1, L2, L3, N), dann heben sich die Ströme im N-Klemmenblock für den FI auf und es fließt nie mehr als der max. Strom eines Außenleiters über den N des FIs.
     
  4. #3 der alex, 14.10.2016
    der alex

    der alex Strippenstrolch

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    Hallo,

    Nun ja , dein fi dient dem Personenschutz und schützt vor gefährlichen strömen. Desweiteren werden bestimmt nicht alle Stromkreise bis zur Schmerzgrenze ausgelastet. Die Stromkreise hinter den Automaten werden vor Kurzschluss und überströmen durch selbige geschützt, alles davor von der vorsicherung deiner Verteilung. Desweiteren werden deine Stromkreise ja auch aufgeteilt , also auf L 1 bis 3 und die strömen im nulleiter addieren sich meist auch nicht so ohne weiteres, was auf die Belastung , induktive Verbraucher, kapazitive Verbraucher und Ohmsche Belastungen zurückzuführen ist und der Tatsache, daß es zu Phasenverschiebungen kommt . Weiß gar nicht ob man das berechnen kann aber ich glaube ich hab das vor jahren mal geometrisch machen müssen.
    Viele grüße
     
  5. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    Denkfehler... dreiphasig. Phasenverschiebung um 120 Grad.
     
  6. #5 der alex, 14.10.2016
    der alex

    der alex Strippenstrolch

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    So sieht es aus, obwohl wohl nur bei Ohmschen Verbrauchern. Ich denk da an luci, was bedeutet, dass bei induktiven Verbrauchern die Spannung und bei kapazitiven verbrauchern der Strom voreilt. Im Endeffekt kann man halt nicht rein addieren.
    Nochmal zur Ausgangslage. Man kann den fi vorschalten , welcher aber zum Personenschutz dient und nicht die Funktion eines sicherungsautomaten übernimmt. Diese wären Kurzschlussschutz und überstrom . Der fi ist also keine vorsicherung und wird selbst abgesichert, also hauptsicherung entsprechend der Zuleitung in dieser dann der fi und dahinter die Automaten, welche die einzelnen Stromkreise gegen überlast und Kurzschluss sichern.
     
  7. #6 Strippe-HH, 14.10.2016
    Strippe-HH

    Strippe-HH Lasteinschalter

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    Bis zu einem Meter länge innerhalb einer Verteilung kann man auch mit flexiblen 6mm² verdrahten.
    Sollte die gesamte Anlage mit mehr als 40A pro Phase angefahren werden ist es ratsam 35A- Vorsicherungen vorzuschalten da ja angenommen werden muss dass später noch weitere LSS nachgerüstet werden können.
     
  8. gert

    gert Lasteinschalter

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  9. #8 Micha94, 15.10.2016
    Micha94

    Micha94 Spannungstauglich

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    6mm² kann man bei 35A Belastung absolut ohne Probleme verwenden...
     
  10. #9 Strippe-HH, 15.10.2016
    Strippe-HH

    Strippe-HH Lasteinschalter

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    AW: Belastung des FIs. Wie hoch maximal?

    Das würde auch bei 63A noch gehen wenn du unter einem Meter innerhalb der UV bleibst.
    Man nimmt ja in einer UV von der Belegung der LSS ohnehin die größeren Verbraucher zu erst nach dem Hauptschalter oder FI.
    Und von der Belastung her wird ohnehin immer alles größer ausgelegt, das die Schmerzgrenze kaum erreicht wird.
    Hab bei mir 3X50A vom Zähler und nur ein Herd und das übliche sonst dran und da komme ich nicht einmal auf 5KW pro Phase wenn alles an wäre.
     
  11. #10 Kaffeeruler, 15.10.2016
    Kaffeeruler

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