Eltako Relais Standbyverlust und Ansteuerstrom

Diskutiere Eltako Relais Standbyverlust und Ansteuerstrom im Materialauswahl Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hi, ich möchte einige 16A Stromkreise im Smarthome mit diesen Relais schalten, da manche Kreise lange Zeit geschaltet bleiben, möchte ich wenig...

  1. mabu

    mabu Hülsenpresser

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    Hi,

    ich möchte einige 16A Stromkreise im Smarthome mit diesen Relais schalten, da manche Kreise lange Zeit geschaltet bleiben, möchte ich wenig Steuerleistung verbrauchen.
    Eltako wirbt mit "Kein Standbyverlust".

    Ich hatte mal bei 24V DC die Ansteuerströme gemessen:
    ER12-001-UC: ~2,08mA, also ca. 0,05W
    ER12DX-UC: 2,09mA
    MFZ12DDX-UC: 3,21mA
    ESR12DDX-UC: 7,5mA (nur dieses braucht etwas mehr)

    Nun kann ich aus einem Rückbau ältere ER12-001 24-36V, 16A bekommen, und wollte hier auch mal wissen, ob die auch wenig verbrauchen. Laut altem Datenblatt steht hier ebenfalls "Kein Standbyverbrauch", aber 0,5W Steuerleistungsbedarf. Nach Rückfrage bei Eltako wurde mir nun klar, dass mit Standbyverlust nicht die Steuerleistung gemeint ist. Laut Eltako:
    "unsere ER Relais haben keinen Standby Verlust.
    Standby Verlust kann nur entstehen wenn ein Gerät dauerhaft L und N Anschlüsse besitzt."

    Nun frage ich mich natürlich, wie man mit soetwas werben kann, weil jedes uralte Relais in diesem Fall keinen Standby-Verlust hat, allenfalls elektronische mit N und solche, die im 0-Durchgang schalten.

    Also steht in den aktuellen Datenblätter zu dem Steuerleistungsbedarf nichts, weil "kein Stand-by Verlust" gar nicht den Steuerleistungsbedarf meint.
    Es steht da lediglich: "Durch die Verwendung bistabiler Relais gibt es auch im eingeschalteten Zustand keine Spulen-Verlustleistung und keine Erwärmung hierdurch".
    0,05W ist zwar nicht 0, aber annähernd. Das würde bedeuten, dass die älteren ER12-001 hier mit 0,5W sehr viel mehr Steuerleistung benötigen.

    Bitte keine Diskussion, ob die Ersparnis den Mehrpreis wert ist, oder sonstige Diskussionen über Armut etc.. Es geht mir erst mal ums Prinzip und ich möchte nicht, dass die laufende Anlage 20W oder mehr nur zum halten der Relais benötigt.
     
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  3. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Du musst zur Ansteuerung bei jedem Relais Strom ziehen. Und wenn du diesen zu niedrig machst, also das ganze zu hochohmig, dann schaltet das Teil durch jede Einkoppelung im Kabel, deshalb kann man die Ansteuerleistung nicht auf 0 oder annähernd 0 fahren.
     
  4. mabu

    mabu Hülsenpresser

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    Klar, je niedriger die Steuerleistung, desto anfälliger. Aber wie macht Eltako das, die schaffen schon ziemlich kleine Steuerleistungen von nur 50mW, indem man per Mikrokontroller ein bistabiles Relais schaltet und den Eingang puffert. Man läd quasi einen Kondensator auf, wenn die Spannung weggenommen wird, wird das bistabile Relais zurückgeschaltet mit der Restspannung im Kondensator. Der Kondensator verliert Energie, das ist die Verlust- oder Steuerleistung. Das muss auch so sein, sonst würde man den Wegfall der Spannung nicht detektieren können.

    Im Grunde ist es natürlich unsinnig, Relais die ganze Zeit zu halten für Stromkreise, die z.B. zu 90% eingeschaltet sind. Ich spare mir so bei der Logo die Rückmeldung über den Zustand, wenn ich z.B. direkt bistabile Relais, d.h. Stromstoßschalter verwenden würde. Ich spare mir damit auch ein paar IOs. Mit den 0,05W kann man auch gut leben.
    Ich weiß jetzt nicht, wie die internen Relais der Relais-Logos das machen, ebenso bei KNX-Aktoren oder den Loxone Modulen. Eigentlich könnte man es dort geschickter machen und wirklich bistabile Relais verwenden ohne Steuerleistung. Weißt du das?
     
  5. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    In der Logo sind ganz normale Relais drinnen und ich hab da auch keine Probleme damit. Die Leistung ist verschwindend gering zu der meiner damit geschaltenen Beleuchtung. Und Verlustleistung ist eigentlich auch nur im Sommer Verlustleistung, in der Heizperiode ist es ja kein Verlust
     
  6. mabu

    mabu Hülsenpresser

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    Eine Frage zum Schalten im 0-Durchgang, das kann man ja über den N-Anschluss aktivieren. Es ist aber nicht empfohlen für Geräte, die selbst nicht im 0-Durchgang schalten. Welche Geräte machen soetwas und wie findet man das heraus?
    Ich möchte damit Musik-Endstufen schalten, die selbst eine Einschaltautomatik haben. Ich vermute mal, das ist nur ein Verzögerung, um den Einschaltstrom zu verringern. Da ich bei den Endstufen schonmal die Einschalter kleben bleiben, vermute ich, dass dennoch recht große Einschaltströme fließen. Da wäre Schalten im 0-Durchgang doch empfehlenswert, oder?
    Mit welcher Art Geräte kann man hier Probleme bekommen? Kann das auch mit induktiven/kapazitiven Lasten Probleme machen, oder Schaltnetzteilen?
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Die Einschaltautomatik schaltet nur die Lautsprecher verzögert zu, damit die nicht knacken, bis sich die Ausgangsspannung eingepegelt hat.
    Ansonsten ist da heut immer noch ein Trafo drin, also eine induktive Last.
     
  8. mabu

    mabu Hülsenpresser

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    Welche Art von Geräten wären für die Schaltung im 0-Durchgang denn nicht geeignet? Welche Geräte sind denn bekannt dafür, dass sie selbst nicht im 0-Durchgang schalten?
     
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