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Erdung Antenne

Diskutiere Erdung Antenne im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; AW: Erdung Antenne Bei normkompatibler Ausführung mit einem ersten und zweiten Erdblock und abstandslos verlegten PA-Leiter, werden die...

  1. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Erdung Antenne

    Der PA dient aber in erster Linie dem Persohnenschutz und nicht der Entlastung von Antennenleitungen oder?
    Wo ist denn bitteschön die Schleife, wenn ich die Antennenleitungen, die vom LNB vom Dach kommen im Keller am PA erde, und der Mast außen am Haus herunter geerdet wird. Das LNB ist aus Plastik der Halter auch die Antennenleitungen haben keine Verbindung zum Mast oder?
    Falsch: Die sogenannte Norm ist eine Empfehlung und niemand verbietet es dir es besser zu machen.
     
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  3. #22 Elektro, 15.08.2012
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    AW: Erdung Antenne

    Hallo,
    Die Schleife kommt durch die Verbindung es Erders der Sat-Anlage mit der Haupterdungsschiene zustande.
    Der Mast wird doch in den PA einbezogen
     
  4. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Erdung Antenne

    Ich hab eine Verbindung Mast erder PA-Schiene und ich hab eine Verbindung Pa Schiene zu Antennenleitung. Da aber die Antennenleitung keine Verbindung zum Mast hat, hab ich keine Schleife.
     
  5. #24 Elektro, 15.08.2012
    Elektro

    Elektro Super-Moderator
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    AW: Erdung Antenne

    Antennenleitung ist am Mast PA anzuschließen. Also doch eine Verbindung

    Zu sehen in der Kleiske PDF Bild Seite 12
     
  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Erdung Antenne

    Das ist ja gerade das, was ich weglasse, weil ich sie im Keller vor dem Multiswitch mit dem PA verbinde, also doch keine Schleife
     
  7. Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: Erdung Antenne

    Wenn der Erdleiter normkonform mit Trennungsabstand außen verlegt ist, bildet der nicht nur bei KATHREIN CAS-Antennen mit galvanisch verbundenen UAS-LNB mit den am unteren Ende geerdeten Kabeln eine besonders breite Schleife, über welche "bestens" induktive Blitzströme aufgenommen werden. Und ist der Erdleiter wie so oft unter Missachtung der Trennungsabstände mit gefährlichen Näherungen innen verlegt, ist bei einem Direkttreffer ohnehin alles zu spät.

    Ich habe in der Normenflut volles Verständnis, dass sich -entgegen der vertraglichen Verpflichtung gegenüber dem EVU- kaum mehr eine im Installateurverzeichnis eingetragene EFK das VDE Auswahlabo u. a. mit der DIN EN 62305 (VDE 0185-305) leisten kann oder den Inhalt noch versteht. Nur sollte man sich dann wenigstens an seit Jahren frei verfügbaren Quellen wie z. B. den ABB-Merkblättern, den VDS-Empfehlungen oder den zahlreichen Fachpublikationen orientieren, auch wenn die nicht immer den aktuellen Normenstand wiedergeben können.

    Wer als Elektrofachkraft mit der vereinfachten Berechnung des Trennungsabstands nach DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) und den Faktoren k[SUB]i[/SUB], k[SUB]m[/SUB] und k[SUB]c[/SUB] nicht umgehen kann, bekommt irgendwann ein knackiges Problem. Wer hingegen weiß, dass Luft der beste Isolator ist (k[SUB]m[/SUB] Luft = 1, HVI-Leitungen k[SUB]m [/SUB]= 0,7, feste Stoffe k[SUB]m[/SUB] = 0,5 ), kommt sicherlich nicht mehr auf die Idee, dass ein LNB im Plastikgehäuse eine ernsthafte Isolation gegen Blitzschlag darstellt. Wo der Trennungsabstand nicht eingehalten wurde, kommt es zu einem Überschlag. Das ist bei einem unterlassenen mastnahen PA der Fall, sofern man nicht zufällig eine vorgenannte KATHREIN CAS-Antenne mit UAS-LNB installiert hat.

    Blitz- und Überspannungsschutz erfordert gesamtheitliche Schutzkonzepte. Blitze können zwar ganze Gebäude abfackeln, die aus Blitzschlägen resultierenden Überspannungs-Folgeschäden in der näheren und ferneren Umgebung verursachen aber über die Energie- und Telekommunikationsleitungen eine viel höhere Schadenssumme. Also bitte nicht nur wie das Kaninchen auf die Schlange total unidirektional auf die Direkttreffer starren.

    Entscheidend ist immer die Potenzialdifferenz und die ist nun mal bei Direkttreffern und auch den galvanischen oder induktiven Blitzstromeintragungen in die nähere oder fernere Nachbarschaft (bis zu ~ 1,5 km) nur zu minimieren, indem alle Erder miteinander blitzstromtragfähig verbunden werden. Die Argumentation im ABB-Merkblatt 10 oder auch der VDS-Empfehlung 2010 sollte für jede EFK mit etwas Nachdenklichkeit nachvollziehbar sein.

    Anbei zwei Folien mit Basics zur Berechnung des Trennungsabstands und dem Schutzwinkelverfahren. Zur Vermeidung von Irritationen: Im ABB-Merkblatt 4 sind noch die alten k[SUB]i[/SUB]-Faktoren enthalten, welche 2006 um 20 % reduziert wurden.


    LPS-iso [Fo53_rmm].jpg LPS-iso [Fo52_rmm].jpg
     
  8. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Erdung Antenne

    Mag sen, das bei irgendeinem Kathrein LNB eine Verbindung zum Mast zustande kommt, bei 99% aller anderen nicht
    Moment. da sind wir aber wieder beim Sinn des PA. Der soll nicht das LNB schützen sondern Menschen. Nehmen wir mal das Beispiel mit den 10m Erdleiter vom Mast außen herum zum Erder von diesem PA- Leitung zum Hauptpotentialausgleich von dort zum Multiswitch mit davor und dahinterligendem Potentialausgleich. 20KA Blitzstrom. Dann hab ich rein Theoretisch zwischen Mast und Antennenleitungen einen Spannungsunterschied von 220V. Und selbst beim doppelten Wert ist noch nicht sicher, das das Kabel oder gar das LNB + Plastikklemmschelle durchschlägt. Aber selbst wenn das passiert, kann über ein paar dürre Koaxleitungen kein nennenswerter Strom bis in den Keller zum PA gelangen, weil die sich vorher in Luft oder Gas auflösen. Auf keinen Fall kann es aber passieren, das an meiner Antennendose irgendwelche größeren Spannungen gegenüber dem Potential des restlichen Hauses auftreten. Und mal ehrlich wenn bei mir der Blitz einschlägt, und LNB + 50m Koaxleitung hinüber sind ist mir das lieber als das meine alte Mutter beim herausziehen des Antennensteckers tod umfällt.
    Und auch wenn der Blitz in 100m Entfernung einschlägt, passiert nichts, weil eben keine Schleife vorhanden ist.
    Das hab ich auch nie angezweifelt, das der Antennenerder am oder im Boden mit dem Potentialausgleich und somit dem Fundamenterder, wenn vorhanden, verbunden sein muß. Ich zweifle nur an, das es besser ist alle Koaxleitungen am Mast zu erden und nicht an der Potentialausgleichsschiene im Keller.
     
  9. #28 andi2206, 15.08.2012
    andi2206

    andi2206 Lüsterklemmer

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    AW: Erdung Antenne

    Hallo
    Dipol: Danke für deine sehr ausführlichen Ausführung, leider verstehe ich einiges auch nach dem 3. Durchlesen immer noch nicht.
    Und so geht es sicher vielen.

    Ich lese hier den ganzen immer wieder Blitzschutz und Potientialausgleich, das immer wild durcheinander gemischt wird.

    Was für eine Art von Blitzschutz soll der 16mm2 Draht sein, der aus Langjähriger Erfahrung immer mitten durch´s Haus verlegt wird, im gleichen Schlitz wie alle anderen Kabel und dann im Keller noch im gleichen Kabelkanal verlegt wird.
    Trennung nicht vorhanden wenn überhaupt möglich.
    Denkt mal selber an die E Räume wo Ihr arbeiten müsst.
    Blitzschutz wird außen am Haus abgeleitet.

    Die Komponeneten werden am Potientaialausgleich angeschlossen, die Kabel vom Dach über eine Erdungsschiene geerdet.

    Wir Erden deshalb keine Masten mehr über die Potientialausgleichschiene, wenn dann nur am Blitzschutz.
    Und die meisten Schüsseln werden sowieso unter dem Dach montiert.

    Noch was zum Sinn vom Potientialausgleich.
    Vor vielen Jahren habe ich noch Antennenmasten aufgestellt.
    Wir haben dann mal Spannung gesessen zwischen Mast und Potientialausgleichschiene, und es waren tatsichlich einige Volt zu messen.
    Einige Tage später zog ein Gewitter auf, und wir haben wieder gemessen.
    Und siehe da, die Spannung stieg an, wir konnten fast 50 Volt messen.
    Dann klemmten wir die Erdung schnell wieder an.

    Der Blitzschutz schützt das Haus vor Schäden, wie Brand.
    Aber nicht die elektrischen Geräte.
    Wir hatten mal den Fall, direkter Blitzeinschlag in ein Haus, Blitzschutz vorhanden.
    Im Haus waren alle elektronischen Geräte defekt, sogar Glühbirnen und Leuchtstofflampen.
     
  10. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Erdung Antenne

    Wir reden hier von der Erdung des Antennenmastes, die außen am Haus herunter geführt ist, das ist kein Blitzschutz, soll aber einen Blitz aushalten können.
     
  11. Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: Erdung Antenne

    Pardon, den Unterschied von Schutz- und Funktions-Potenzialausgleich sollte man aber als EFK schon kennen. Wird dir deine normferne Besserwisserei zur DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) und DIN EN 62305 (VDE 0185-305) nicht langsam selbst zuviel? Auch bei einem UAS-LNB ist ein mastnaher Kabel-PA gefordert.

    Ohmsches Gesetz bei Transienten und der Induktivität des Erdleiters mit einer Unbekannten namens Erdwiderstand?

    Starke Theorie! Demnach kann in der DIN EN 62305 (VDE 0185-305) Teil 1 "Anhang A Parameter des Blitzstroms" (Seite 26 ff.) nur Unsinn stehen.
     
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