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Erdung eines Masts für Windmessung

Diskutiere Erdung eines Masts für Windmessung im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo Zusammen, ich beabsichtige einen Mast in Firsthöhe meines Hauses aufzustellen, um dort eine Funk-Windmesseinrichtung anzubringen. Der...

  1. #1 TaurusN, 06.10.2014
    TaurusN

    TaurusN Schlitzeklopfer

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    Hallo Zusammen,

    ich beabsichtige einen Mast in Firsthöhe meines Hauses aufzustellen, um dort eine Funk-Windmesseinrichtung anzubringen. Der Windmesser ist batteriebetrieben und hat keine elektrische Verbindung ins Haus. Dazu würde ich einen (weiteren) Dachsparrenhalter installieren, der ausschließlich als Befestigung des Funk-Windsensors fungieren soll. Allerdings bereitet mir die fachgerechte Erdung ein wenig Kopfschmerzen und ich habe hier für meinen "Sonderfall" noch keine richtige Antworten gefunden.

    Kurze Info zur Gesamtsituation:
    - ich wohne in einer Einfamilien-Doppelhaushälfte
    - kein äußerer Blitzschutz vorhanden, nicht vorgeschrieben und auch nicht beabsichtigt (wir wohnen im Talbereich eines bewaldeten Hanges und im näheren Umkreis im Radius von 15 bis 20m gibt es u.a. auch Bäume, die unser Haus deutlich überragen)
    - eine SAT-Anlage auf dem Dach ist bereits bauseits vorhanden und Mast ist mittels 16erCU Draht (Mehrdrahtausführung) an die HES (Verlegung innerhalb des Hauses) angeschlossen
    - der neue Mast wird auf der der SAT Schüssel gegenüberliegenden Traufseite installiert
    - die Fahne eines Fundamenterders ist auf der dem neuen Masthalter gegenüberliegenden Traufseite vorhanden (Austritt aus Erde neben dem Regenwasser-Fallrohr)
    - neuer Mast wird den höchsten Punkt des Hauses (Schornstein) um ca. 20cm überragen und somit einen neuen höchsten Punkt bilden

    Nun zu meinen Fragen :confused::confused::confused::
    - kann bzw. darf man das Erdungskabel (ich beabsichtige isoliertes 16mm2 Eindraht-Erdungskabel zu verwenden) vom Mast unterhalb der Dachpfannen entlang der Dachlattung oberhalb der Dachhaut erstmal aufwärts (ca. 80-100cm) zum First verlegen, um dann wieder abwärts zum nächstgelegenen Erdungspunkt (vorhandene SAT Schüssel oder bis runter zum Fundamenterder) zu kommen? Eine Erdungsfahne bzw. ein Anschlusspunkt für die Erdung ist auf der gleichen Traufseite leider nicht vorhanden
    - muss des Erdungskabel, welches natürlich mit Holz und der Dachhaut in Verbindung kommt, in ein Leerrohr gezogen werden bzw. hält ein 16mm2 CU Erdungskabel überhaupt der Stromstärke und Spannung stand?
    - reicht es das neue Erdungskabel am Erdungspunkt des vorhandenen SAT Mast zu befestigen (relativ kurzer Weg über den First, jedoch "Einleitung" des Blitzes ins Haus) oder ist es empfohlen das Kabel weiter unter dem Dach bis an das Fallrohr zu verlegen und entlang des Fallrohrs nach unten zu ziehen, um es an die Anschlussfahne des Fundamenterders anzuschliessen?
    - ist bei der Verlegung des Erdungskabels entlang des Fallrohres etwas zu beachten (z.B. Abstandsdistanzen) oder kann ich es einfach senkrecht nach unten ziehen?
    - eine ausschließlich senkrechte Verlegung des Erdungskabel vom neuen Mast bis zum alten bereits geerdeten Mast bzw. zur Anschlussfahne ist aufgrund örtlicher Gegebenheiten nicht möglich. Stellt das ein Problem dar? Wenn nein, kann ich diagonal unter dem Dach verlegen (kürzester Weg) oder muss ich senkrecht und waagerecht verlegen.

    Zur Info habe ich ein paar Skizzen und Bilder eingestellt:

    Ansicht 1.jpg Ansicht 2.jpg Schnitt.jpg IMG_1638.jpg IMG_1641.jpg IMG_1644.jpg IMG_1643.jpg IMG_1650.jpg IMG_1646.jpg

    Kurze Klärung noch zum Verständnis: Auch wenn sicherlich empfohlen, beabsichtige ich nicht einen äußeren Blitzschutz aufzubauen, möchte aber den neuen Mast so anschließen bzw. erden, dass es noch "versicherungskonform" ist bzw. möglichst nah an vorhandene Normen kommt. Oder mit anderen Worten, dass im unwahrscheinlichen Fall eines Einschlages der "Minimal"-Schaden durch geeignete Maßnahmen erreicht wird. Meine Versicherung schreibt keine Blitzschutzeinrichtungen vor, ich möchte aber auch keine Angriffsfläche bieten, falls es zu einem Blitzschlag kommt.

    Ich würde mich daher über fachkundige Antworten freuen...

    Viele Grüße,

    TaurusN :)
     
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  3. le.man

    le.man Strippenzieher

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Hoi

    Der User "Dipol" würde sagen: "Hoffentlich weiß das auch der Blitz!"

    Glückwunsch zum Blitzeinleiter. So wie der Anschluss auf dem Foto hält das aber keinem Blitz stand. (=Hochgradiger Pfusch)

    Das ist schon mal hilfreich.

    Das ist hier prinzipiell nebensächlich, auf deinem Dach gibt es kaum eine Stelle, die nicht einschlagsgefährdet ist.

    Man kann vieles, diese Vorgehensweise ist aber nicht fachgerecht.
    Blitzstrombelastete Erdungsleiter nur außen verlegen. (außer: Hochisolierende Leitung z.B. HVI)
    Die Ableitung ist auf kürzesten Weg, möglichst senkrecht nach unten zu leiten. Dabei keine 90°-Knicke einbauen.
    Dein Weg scheidet somit aus.

    schlecht.

    Unter der Dachhaut scheidet aus. Zusätzlich ist der Trennungsabstand zu anderen Leitungen (unter der Dachhaut/im Putz) entlang des Dachs und Außenwand zu beachten. Das Gleiche gilt für die metallenen Trittstufen, das Dachfenster und die Dachrinne. Ggf. müssen diese mit der Ableitung verbunden werden, damit es nicht zu Überschlägen kommt.
    16qmm hält einen kurzzeitigen Blitzstrom von 200kA aus, wird aber dabei heiß. Ungeeignete Klemmen lösen sich bei einem Einschlag jedoch dabei in Wohlgefallen auf.

    Die Erdung des vorhandenen SAT-Masts ist hochgradiger Pfusch und darf unter keinen Umständen dafür verwendet werden. Die Direkterdung ist suboptimal, aber noch zulässig. Es ist der alte Mast mit mindestens 16qmm CU und blitzstromtragfähigen Klemmen an der äußeren Anschlussfahne anzuschließen. Die Dachrinne und das Fallrohr müssen mit der Erdungsanlage verbunden werden, da hier der Trennungsabstand kaum einzuhalten ist. Die Koax-Leitungen müssen ebenso mastnah angeschlossen werden.

    Wie schon gesagt, es gilt: auf kürzesten Weg möglichst senkrecht nach unten. Trennungsabstände sind zu berechnen (in Abhängigkeit der Länge der Ableitung vom Erder, dem umgebenden Material, der Blitzschutzklasse und Anzahl der Ableitungen).
    Quer über die Dachfläche ist nicht der kürzeste Weg, er würde überwiegend aus senkrechter Strecke bestehen.

    Keinen Blitzeinleiter bauen!
     
  4. #3 TaurusN, 07.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2014
    TaurusN

    TaurusN Schlitzeklopfer

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Hallo le.man,

    erstmal vielen Dank für Deine schnelle (und nächtliche) Antwort sowie Deiner Anmerkungen. Wenn ich allerdings hieraus ein Resumee ziehe, würde ich Deinen Ausführungen entnehmen, dass sämtliche in Deutschland aufgebauten SAT Anlagen an einen äußeren Blitzschutz angeschlossen werden müssen. Sieht man so in der Praxis so gut wie nie (was nicht heißen muss, dass es korrekt ist :-) )
    Ich frage mich allerdings, ob hier eine Vermischung zwischen der Forderung nach Antennenerdung zwecks Potentialausgleich zur Ableitung von statischen athmosphärischen Aufladungen und einem äußeren Blitzschutz vorliegt. An dieser Stelle bin ich eben ziemlich verunsichert.

    Ob mit oder ohne SAT Mast, wenn ein Blitz in ein Haus ohne äußeren Blitzschutz einschlägt, gibt es sicherlich einen erheblichen Schaden. Blitzschutz ist, wie schon beschrieben, nicht vorgeschrieben und seitens der Versicherung auch nicht gefordert, allerdings habe ich verstanden, dass eine Erdung schon gefordert ist. Nichts anderes als letzteres möchte ich anhand der vorliegenden örtlichen Gegebenheiten "annähernd" normkonform realisieren.

    Die Lage der Erdungsfahne ist nunmal recht unglücklich, aber wenn es "einfach nur" um die Erdung geht, frage ich mich, ob man nicht wirklich an die am SAT Mast verfügbare Erdung zum Potentialausgleich rangehen kann. Wie schon gesagt, eher der Forderung nach Antennenerdung nachkommend als wirklich einen äußeren Blitzschutz aufzubauen.

    Viele Grüße,

    TaurusN
     
  5. #4 Dipol, 07.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2014
    Dipol

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    le.man hat doch eindeutig darauf hingewiesen, dass eine konventionelle Antennerdung zulässig ist. Blitzschutzanlagen sind baurechtlich vorgeschrieben, die für Antennensicherheit primär maßgebliche DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) und die Blitzschutznorm DIN EN 62305 (VDE 0185-305) empfehlen aus guten Gründen nicht nur für Antennen einen isolierten Blitzschutz über getrennte Fangeinrichtungen, weil nur damit Eintragungen galvanische Teilblitzströme in die Antenne und daran angeschlossenen Endgeräte zu verhindern sind.

    Zum Unbehagen der deutschen Mitglieder im Normengremium TC 109 darf -sofern die Bedingungen nach Risikoanalyse nach DIN EN 62305-2 (VDE 0855-1) eingehalten werden- auch nur ein nicht blitzstromtragfähiger Potenzialausgleich ausgeführt werden.

    Es gibt kein bisschen schwanger und auch kein bisschen fachgerecht. Murks und Pfusch muss man vollständig und nicht nur "annähernd" nachbessern, sonst bleibt die Ausführung unsicher und normwidrig.

    Leider ist die sprachliche Schluderei den Oberbegriff Blitzschutz traditionell mit "Blitzschutzanlage" bzw. "Blitzschutzsystem" gleichzusetzen auch noch in der Blitzschutznorm enthalten. Blitzschutz gliedert sich in Äußeren Blitzschutz und Inneren Blitzschutz. Eine geerdete Antenne ersetzt keine baurechtlich geforderte oder nach Risikoanalyse zweckmäßige Blitzschutzanlage, ist aber trotzdem eine Blitzschutzmaßnahme und dem Äußeren Blitzschutz zuzuordnen.

    Beim Bau sind Anschlussfahnen kein echter Kostenfaktor, es wurde an der falschen Stelle "gespart" und das kann sich nachträglich rächen. Die vorhandene Fahne ist auch viel zu kurz und feuerverzinktes Material muss an der Austrittsstelle isoliert sein.

    Der jetzige Erdleiteranschluss verdient den Namen nicht und der Draht ist auch nicht grob mehrdrähtig (= 7 Adern mit ≥ 1,7 mm Durchmesser). Für diese Leiterart nach Prüfnorm für 100 kA zertifizierte Klemmen kenne ich nicht, gleichwohl wäre eine Gusserdschelle mit Kastenklemme statt dem Murks mit Klemmung unter einer Holzschraube ein Teilfortschritt. Diesen Pfusch hat hoffentlich keine Elektrofachkraft verbrochen.

    Folie4.JPG

    Übliche Blitzschutzbauteile sind für 8 bis 10 mm Standarddurchmesser ausgelegt. Blitzableiterdraht mit 50 mm² Querschnitt passt immer und 25 mm² Al-Leiter kann man mittels Cupalhülsen normkonform anklemmen. Cu-Drähte mit 16 mm² Querschnitt kann man aktuell nur mittels für Blitzschutzpotenzialausgleich konzipierte HES/PAS mit Anschlussfahnen aus Runddraht oder Bandeisen normkonform verbinden.

    Dass Erdung und PA zur Elektroanlage gehören und NAV § 13 zu beachten ist, wurde schon in der PN-Antwort erwähnt. Die Montage einer getrennten Fangstange nebst dem Erdleiter aus 50 mm² Blitzableiterdraht ist qualifizierten Blitzschutzfachkräften vorbehalten.

    Obwohl ich den Eindruck habe, dass nur ein Persilschein für den normwidrigen Erdungsanschluss des neuen Masten gesucht wird, nachstehend eine Kompromisslösung gegenüber Optimalschutz nach dem Stand der Technik mit getrennter Fangstange. Die Erdklemme für den passgenauen Anschluss eines 16 mm² Cu an eine Dachrinne hat man sich bei DEHN einfallen lassen, andere Hersteller haben auf gleichartige Anregungen noch nicht reagiert.

    Folie3.JPG Folie1.JPG
     
  6. #5 TaurusN, 07.10.2014
    TaurusN

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die detaillierten Ausführungen und @Dipol für die "Alternativ-Lösungen". Ich bin bis einschließlich heute davon ausgegangen, dass die gesamte Hauselektroinstallation beim Neubau 2006 fachgerecht und normkonform aufgebaut wurde. Diese wurde von einer zertifizierten Elektrofachfirma aufgebaut, bei der ich als Laie ausgehen muss, dass sie weiss was sie tut!
    Das sich jetzt alles als Pfusch rausstellt schockt mich schon ziemlich und ich weiss offengesagt nicht, wie ich jetzt reagieren soll. Man muss sich als Bauherr doch darauf verlassen können, dass die Fachfirmen in Deutschland wissen was sie tun. Man kann doch nicht jedes Gewerk im Haus nochmals von einem unabhängigen Gutachter prüfen lassen.... Das Erdungskabel für den SAT Mast wurde definitiv von dem Elektroinstallateur vorgesehen. Der Anschluss an sich an den Dachsparrenhalter mag vielleicht die Firma verbunden haben, die die SAT Anlage errichtet hat.

    Ich muss jetzt erstmal prüfen, ob ich noch in Regress gehen kann und ob solche Mängel, die insbesondere ein Risiko darstellen kann, über die Gewährleistungszeit von 5 Jahren hinaus geltend gemacht werden können. Ich werde mich mal schlau machen und ggf. einen Gutachter kommen lassen.

    Bei allen Mühen, die Ihr Euch gegeben habt (und die schätze ich sehr, insbesondere auch die Nachbearbeitung meiner Skizzen und Fotos durch Dipol), bin ich aber schon von der Unterstellung eines Persilscheins ein wenig enttäuscht. Ich habe Euch ein Problem geschildert, meine Idee mitgeteilt, wie ich es ausführen würde und gleichzeitig darum gebeten das Thema zu kommentieren. Dass sich so ein Pfusch herausstellt, frustriert mich schon genug. Aber hier aus dem Forum heraus eine Absegnung zu bekommen lag mir fern.
     
  7. Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    So sollte es ja auch eigentlich sein, denn schließlich hat sich jeder bei einem Verteilnetzbetreiber konzessionierte Elektrofachbetrieb vertraglich zu einem VDE-Auswahlabo verpflichtet. Die Suche nach einem Eli der es sich in Zeiten nicht auskömmlicher Vergütungen auch noch leisten kann, kann dauern.

    Die tägliche Praxis zeigt in der Normenflut speziell bei Antennentechnik, Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich immer wieder eine erhebliche Fach- und Normferne auf. Das Hin und Her um das temporäre Verbot und die Wiederzulassung von grob mehrdrähtigen Erdleitern hat auch nicht zu weniger Normresistenz beigetragen.

    BTW: Schau mal noch nach ob die Antennenleitungen nach dem Eintritt ins Gebäude über einen Erdblock oder Erdwinkel in den Potenzialausgleich einbezogen sind.
     
  8. #7 TaurusN, 07.10.2014
    TaurusN

    TaurusN Schlitzeklopfer

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Hallo Dipol,

    ich gehe davon aus, dass Du die wissen möchtest, ob die Abschirmungen der Koaxleitungen ebenfalls auf den Erdblock gezogen sind. Ich werde das morgen mal prüfen. Heute bin ich leider erst spät zuhause...


    VG
     
  9. bigdie

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Mal zurück zum Windmesser.
    Warum nimmst du nicht ganz einfach ein Kunststoffrohr. Wenn da eh kein Kabel dran ist, brauchst du dann auch keine Erdung.
     
  10. #9 TaurusN, 07.10.2014
    TaurusN

    TaurusN Schlitzeklopfer

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Hallo bigdie,

    sehr gute Idee und im Prinzip würde das natürlich auch funktionieren :D. Es bleibt aber der Stahl-Dachsparrenhalter, den ich unter den Ziegeln als Dachbefestigung verbauen müsste und da ich jetzt insgesamt ein wenig zum Thema Erdung "geerdet" wurde, frag ich mich, ob ich diesen dann trotzdem erden muss, auch wenn er unterhalb der Ziegeln liegt... Frage in die Runde... :confused:

    Wenn das nicht der Fall wäre, würde zumindest mein Windmesser Problem gelöst sein. Allerdings bleibt mein für mich neu entstandenes Pfusch-Problem :(
     
  11. le.man

    le.man Strippenzieher

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    AW: Erdung eines Masts für Windmessung

    Bauelemente unter der Dachhaut sind nicht erdungspflichtig. Vielleicht kann man ein Kunststoffrohr mit Rohrschellen an der Konstruktion befestigen?
    Eine mögliche Nachbesserung für die SAT-Anlage hat dir Dipol ja bereits aufgemalt.
     
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