Frage zum Ringerder

Diskutiere Frage zum Ringerder im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Ok, vielen Dank! Also KAZ 11 & 12. Und danke auch für den Hinweis mit der Flussrichtung! aber wo eine exotische Signaleinspeisung vom Dachboden...

  1. #31 MisterT, 16.09.2025
    MisterT

    MisterT Schlitzeklopfer

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    Ok, vielen Dank! Also KAZ 11 & 12. Und danke auch für den Hinweis mit der Flussrichtung!

    Das verstehe ich nicht ganz. Der Potenzialausgleich, hier sogar mittels 6 qmm Cu, wird doch zusammen mit den Stammleitungen bis zum zweiten Multischalter durchgeführt? Dass der zweite Multischalter auf dem "Dachboden" installiert ist, liegt übrigens daran, dass dort ein idealer, bzw immer zugänglicher Platz zur Montage war. Drei Teilnehmer befinden sich außerdem im "Dachboden", welcher eigentlich mehr als nur ein einfacher Dachboden ist (Büro, Gästezimmer). Für die restlichen 9 Teilnehmer müssen die Sternleitungen nur 40 cm zurück durch die Kehlbalkenlage...um dann in der Decke der Räume in der Etage darunter weiter zu laufen. Die Stammleitungen selbst laufen in einem Leerrohr parallel zum stillgelegten Schornstein im Haus vom Keller bis zum Dachboden (bzw knapp 10 cm über den Kehlbalken). Ist irgendwas problematisch daran?


    Nagut, da der 6 qmm Potentialausgleichsleiter vom Mast zur Garage eh schon liegt, kann er ja wie vorgeschlagen angeschlossen und weiter genutzt werden.

    Mal noch zwei kurze Fragen zum Schutzpotentialausgleich und Blitzschutz allgemein: aktuell sind alle Potentialausgleichsschienen nur durch den Horizontalerder, also den 10 mm V4A Rundstahl, miteinander verbunden. Sollten diese noch zusätzlich im Haus mittels Kupferleitungen vermascht werden? Reichen 10 qmm, oder besser 16? Oder lohnt der Aufwand nicht und die Verbindungen über den Erder reichen?

    Du hast gesagt PV-Anlagen würdest du immer mit einem äußeren Blitzschutz versehen. Kannst du grob einschätzen, ob dieser Erder, dann als 60 Meter Ringerder plus 16 Meter Strahlenerder zur Werkstatt, für einen äußeren Blitzschutz geeignet sein könnte? Oder muss man damit rechnen, diesen noch auszubauen? Die 10 Meter Maschenweite lassen sich ja nicht mehr mit vertretbarem Aufwand realisieren... Grundsätzlich könnte ich mich mit dem Gedanken die PV zu schützen schon anfreunden.

    Wäre die Erdungsanlage eigentlich auch für einen Blitzschutz der PV-Anlagen auf der Remise und der Werkstatt geeignet, oder brauchen die eigene Ringerder?
     
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  3. Dipol

    Dipol Spannungstauglich

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    Die Schirme der Koaxkoaxkabel sollen nach IEC 60728-11 möglichst niederimpedant mit dem geerdeten Antennenträger verbunden und Lichtbogenüberschläge vermieden werden.

    Die Norm orientiert sich primär an Dachantennen wo die Brücke zum Antennenträger meist fehlt und auch mit einem getrennt verlegten PA-Leiter potentiell Überschläge möglich sind. Das bisschen Draht würde ich auch ohne Brandgefahr mitverlegen.
    In einem vertikalen Leerrohr kann man normkonforme Befestigungsabstände nicht einhalten. Bei der Höhe würde auch ich weder die Koaxkabel ohne Leerohr mit einer Kette oder Stahlseil abfangen noch auf Staku-Koax ausweichen.
    In der Sicherheitsphilosophie hat sich fachlich querschnittsunabhängig eine möglichst enge Vermaschung durchgesetzt. Hier geht es aber nicht um EMV-Anforderung für ein Rechenzentrum und die Monsterquerschnitte nach Tabelle 6 der EN 50310 sind nicht relevant.
    Ganz so eindimensional argumentiere ich nicht.

    Eine Außenableitung von Strings und deren Einführung ins Gebäude auf oder unter Erdniveau kann vorteilhafter sein als sich aus konventionellen Blitzschutzanlagen Teilblitzströme durchs Haus einzuleiten. Wo das Motto "Mach das Dach voll" aber keinen Raum für Trennungsabstände lässt, fällt besserer Optimalschutz mit getrennten Fangeinrichtungen flach.
    Jede von mind. zwei Ableitungen muss mit einem Erder und dem Blitzschutz-PA blitzstromtragfähig verbunden sein. In BSK 3 sind 5 m Horizontal- oder 2,5 m Vertkalerder (+ 0,5 m Kopfversenkung) normkonform.
    Für Blitzschutzanlagen sind auch Erder vom Typ A zugelassen, Ringerder wegen Potentialsteuerung aber besser.

    Siehe DEHN Blitzplaner Kapitel 5.5.1: Wenn Erder vom Typ B eine Fläche von 78,74 m² umfassen, die dem Radius eines Ersatzkreises mit 5 m Radius entspricht, sind keine ergänzenden Erder vom Typ A gefordert. Ob die wirklich nötig sind, ist umstritten und 10 m RE-Maschenweite sind nachträglich oft nicht möglich.
     
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