Generatoreinspeisung in Hausnetz

Diskutiere Generatoreinspeisung in Hausnetz im Sonstiges Forum im Bereich OFF TOPIC; Ein Hallo miteinander, ich plane mein Haus mit Notstrom zu versorgen. Das Thema wurde ja hier schon zig mal behandelt, aber das hat mir nicht so...

  1. #1 Krokodilklemme, 08.08.2019
    Krokodilklemme

    Krokodilklemme Neues Mitglied

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    Ein Hallo miteinander,
    ich plane mein Haus mit Notstrom zu versorgen. Das Thema wurde ja hier schon zig mal behandelt, aber das hat mir nicht so vollends die Zweifel in Bezug auf mein Tun gebracht. Vielleicht auch deshalb, weil ich nicht den RICHTIGEN Beitrag gelesen habe ....
    Nun ja, ich probier es also auf diesem Wege. Notstrom soll in meinem Fall bedeuten, dass nur die notwendigsten Verbraucher versorgt werden sollen - ich gehe mal von 1..1,5 kW aus - also wirklich nur ein Backup für den Notfall. Eine umfängliche Neuinstallation soll nicht erfolgen. Die Noteinspeisung ist in der ersten Hausverteilung vorzunehmen. Zur Illustration hab ich meine Vorstellungen als Schaltplan beigelegt.
    Im Kern trennt ein Hager-Lastumschalter (mit Neutrallage) das Versorgungsnetz auf und schaltet einen 1-phasigen potentialfreien Generator auf alle Phasen (Drehstromabnehmer sind nicht vorhanden).
    Was mich letztlich so verwirrt hat, waren zum Thema Schutzleiter/Erdung bei 3 Fragen 3 verschiedene Antworten von Vertretern der E-Branche ( die nach eigenen Angaben allerdings auch bisher wenig mit derartigen Problemen zu tun hatten.... Gasheizung an der Erdungsschiene !!??). Nun ist meine Frage: ist die Planung gem. meiner Skizze sinnvoll bzw. mit welchen Problemen ist zu rechnen, was sollte man anders machen (unter dem Aspekt der Sicherheit).
    Ich hoffe hier Fachleute zu treffen, denen diese Problematik aus eigener Erfahrung und Praxis bekannt ist.
    Würde mich freuen, wenn ich ein paar erhellende Hinweise erhalte.
    Mit bestem Dank im Voraus Hausanschluss_1.png
     
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  3. rubenm

    rubenm Neues Mitglied

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    Ich habe das gleiche vor wie du und tue mich bei der Suche nach Informationen genauso schwer wie. Hast du dein Vorhaben bereits so umgesetzt oder hast du Infos bekommen die dagegen sprechen?
     
  4. #3 BrunoKreisky, 15.06.2020
    BrunoKreisky

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    Wäre es da nicht ökonomischer und flexibler, eine oder mehrere vergleichsweise kostengünstige USVs entsprechender Leistung vorzuhalten?

    Da sparst Du Dir komplizierte, potentiell nicht normgerechte und fehleranfällige Eingriffe in Deine Niederspannungsversorgung und hast ein geringeres Risiko, unbeabsichtigt irgendwelche Verbraucher mit zu versorgen, falls es doch jemals gebraucht werden sollte.
     
  5. xeno

    xeno Lüsterklemmer

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    Wie stellst du dir das vor und wo gibt es solche kostengünstigen USVs? :D
    Ich würde sagen, die hier geplante Notstromversorgung ist so das einfachste und günstigste, was man machen kann, wenn man sein Stromnetz im Haus verwenden will.

    Ob in der Praxis irgendetwas gegen den geplanten Anschluss spricht, würde mich auch mal interessieren. Ich sehe da prinzipiell eigentlich kein Problem.
     
  6. #5 BrunoKreisky, 18.06.2020
    BrunoKreisky

    BrunoKreisky Leitungssucher

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    Schönes Hobby ist das, geb ich ja zu.

    Aber wenn was kommt, was so schlimm ist, dass so lange der Strom weg ist, dann brauchst du auch einen entsprechenden Vorrat Diesel, denn dann laufen auch keine Tankstellen mehr. Und so ein Aggregat will regelmäßig benutzt werden, oder es wird nicht laufen.

    Ist also kein billiger Spaß. Dann lieber auf die Abwesenheit von Elektrizität preppen, ist günstiger.
     
  7. #6 BrunoKreisky, 18.06.2020
    BrunoKreisky

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    Von der Umsetzung her ist es eigentlich [TM] nicht schwer und normgerecht möglich.

    Das hier hab ich spontan ergoogelt: "VDN Richtlinie Notstromaggregate"
     
  8. DB1VT

    DB1VT Leitungssucher

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    .....und am besten ne langwaffe und genügend munition, damit der stromerzeuger auch in deinem besitz bleibt...
     
  9. xeno

    xeno Lüsterklemmer

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    Zu dem Thema gibt es schon einen extra Thread, hier geht es jetzt nur um die technische Seite von dieser Art der Umsetzung. Kann da keiner was zu beitragen?
    Ich habe selbst kein Aggregat und auch nicht vor, eins anzuschaffen. Interessiert mich nur generell.
    Die Richtlinie Notstromaggregate hatte ich mir vor einer Weile auch mal angesehen. Aber es geht hier ja nur darum, welche Probleme es in der Praxis gibt oder geben könnte und nicht um Richtlinien. Dass das so nicht zulässig ist, weil das Aggregat offiziell nicht für den stationären Betrieb verwendet werden darf, ist ja klar.
     
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  11. #9 BrunoKreisky, 20.06.2020
    BrunoKreisky

    BrunoKreisky Leitungssucher

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    Die Richtlinie ist nicht so unnütz. Da stehen nämlich Anforderungen drin und was zur Netzform.

    Das beantwortet implizit einige der Eingangs gestellten Fragen. Der HIM406 ist ein Nockenschalter zum Schalten unter Last. Ein umschalten kann mechanisch nur allpolig erfolgen und geht zwingend über die Nullstellung. Erfüllt das die Anforderungen bzw. Intention an den Schaltmechanismus aus der Richtlinie grundsätzlich?

    Die Skizzierte Netzform würde es nur tun, wenn der Generator einen Isowächter erhält. Und auch dann ist es von allerlei Faktoren abhängig, ob es so sinnvoll ist.

    Ist es sinnvoll, über mehrere Stromkreise hinweg in dem Aufbau TN und IT im "Mischbetrieb" zu haben?

    Wäre es homogen als TN nicht sinnvoller und weniger weit von Normen und Richtlinien entfernt?
     
  12. xeno

    xeno Lüsterklemmer

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    Wo ist das der Fall? Im normalen Netzbetrieb gibt es ja schonmal keinen Unterschied.

    Die Frage ist doch ganz einfach:
    Ein IT Moppel wird durch Erdung einer Seite zu einem TN Gerät "umgebaut" und das Haus damit versorgt.
    Funktioniert das (in der Praxis) problemlos?
    Falls nein, warum nicht? Wo liegen potenzielle Gefahren?
     
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