Gleichrichter vom Generator richtig verdraten

Diskutiere Gleichrichter vom Generator richtig verdraten im Motoren, Schütze und Schaltungen Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Ergänzung: Ich habe nun den 2 uF zwischen 1 und 3 angebracht und komme auch dann nicht über 160V bei ca 2000Umdrehungen/ Min. Aber man sieht eine...

  1. Hugo2

    Hugo2 Schlitzeklopfer

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    Ergänzung: Ich habe nun den 2 uF zwischen 1 und 3 angebracht und komme auch dann nicht über 160V bei ca 2000Umdrehungen/ Min.
    Aber man sieht eine schöne Sinuswelle mit so einem einfachen Handoszilloskop und es zeigt ca. 33 Hz.
    Das wäre auf 3000U/Min umgerechnet ca 50Hz und 230V und würde genau passen.
    Ich habe eigentlich geglaubt dass das AVR ähnlich dem Generator im Auto unabhängig von der Drehzahl -und auch bei Drehzahländerung - durch die gesteuerte Erregerspannung die Spannung am Ausgang konstant hält. Es müssten also auch bei 2000 U/Min 230V anliegen. Ist das gar nicht so?
    Grüße
    Hugo
     
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  3. NSHV

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  4. Hugo2

    Hugo2 Schlitzeklopfer

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    Es ist also ein linearer (?) Zusammenhang zwischen Drehzahl und Frequenz und Spannung?
    Was macht dann das AVR? Das Teil heißt doch Spannungssteuerung.
    Was müsste zur Regelung verbaut werden um eine konstante Sinusspannung mit 50 Hz unabhängig von der Belastung zu erzeugen, auch wenn die Antriebsdrehzahl kurz in die Knie geht wenn sich die Heizung z.B. einschaltet?

    Gruß
    Hugo
     
  5. NSHV

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    Synchronmaschine
    Der AVR, auf Deutsch Automatischer-SPANNUNGS-Regler, regelt, wie der Name schon sagt, nur die Ausgangsspannung in einem gewissen Arbeitsbereich.
    Die Ausgangsfrequenz kann nur über die Drehzahl der Antriebsmaschine geregelt werden.
     
  6. NSHV

    NSHV Leitungssucher

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    Um diesen Generator an einer Antriebsmaschine mit variabler Drehzahl betrieben zu können, müsste man diesem ein CSD (Constant Speed Drive) vorschalten.
     
  7. NSHV

    NSHV Leitungssucher

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    Bei deinem 2kVA-Generator übernimmt das die Spannungsregelung.
    Anhand den Bildern in deinem ersten Beitrag wird es sich um eine Compound-Regelung mit manuell einstellbarer Erregerspannung handeln.
     
  8. Hugo2

    Hugo2 Schlitzeklopfer

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    CSD, also ein mechanisches Zwischengetriebe das die Drehzahl konstant hält braucht dann sicher auch noch entsprechende Steuerung die dafür sorgt dass der Diesel mehr eingespritzt bekommt um das notwendige Drehmoment abzuliefern. Sicher machbar aber technisch ein bisserl aufwendig.
    Ich habe ja die originale Steuerung mit den blauen Selengleichrichtern abgebaut und durch eine elektronische für Notstromaggregate die als Ersatzteil angeboten wird ersetzt. Funzt gut, rechtsrum und linksrum gleichermaßen, Frequenz drehzahlabhängig, bei 3000U/Min 50Hz und 230V.
    Wenn ein Elektromotor als Last angeschlossen wird geht der Diesel erst mal ein bisschen in die Knie verbunden mit dem entsprechenden Frequenz und Spannungsabfall. Wollte ich halt möglichst vermeiden. Ich glaube aber dass der alte Generator so viel Schwungmasse hat dass die Drehzahländerung verschmerzbar ist. Einen Strombegrenzer werde ich noch dazwischen schalten.
    `Compound-Regelung mit manuell einstellbarer Erregerspannung´
    ??? Manuell einstellbar ist da nix soweit ich sehe. Die Erregerspannung schwankt zwischen 40 und 50V, schlecht ablesbar weils so zappelt.
    Grüße
    Hugo
     
  9. NSHV

    NSHV Leitungssucher

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    Ja jetzt natürlich nicht mehr, weil du die Reglung umgebaut hast.
    Das ist normal. Große Spannungsabfälle durch zu große Anlaufströme kann auch der beste AVR nicht kompensieren, dazu braucht es viel Schwungmasse oder einen größeren Generator.
     
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