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Hauptverteilung betriebssicher?

Diskutiere Hauptverteilung betriebssicher? im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; AW: Hauptverteilung betriebssicher? Da haste aber nur eine PE- und eine N-Schiene, und musst für den 2. oder 3. FI Hutschienenböcke oder was weis...

  1. #31 Strippentod, 21.02.2012
    Strippentod

    Strippentod Niederspannungswandler

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Da haste aber nur eine PE- und eine N-Schiene, und musst für den 2. oder 3. FI Hutschienenböcke oder was weis ich nachrüsten. Wo bleibt denn da der Zeitgeist der modernen Installation?
     
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  3. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Hab gerade bei meinem 12 Jahre alten nachgesehen 24 Klemmen Schiene 1 + 6 Klemme daneben getrennt in der gleichen Schiene. Soviel zum Fortschritt. In dem Hager Teil passen oben nicht mal so viele Klemmen hin., selbst wenn ich noch welche geholt hätte. Im Striebel Verteiler ist unten Platz für noch eine PE und N Schiene. Das Messingteil kannst du aus der Plastikschiene herausnehmen und zersägen, wegen der Variabilität und in jede eine Klemme passt 6mm², da ist nicht bei 2,5 Schluß.
     
  4. #33 Kaffeeruler, 21.02.2012
    Kaffeeruler

    Kaffeeruler Administrator
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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Zeigt das es keine perfekte VT für jede Lage gibt und man voraus planen muss

    Die alten Schienen konnte man zersägen, die modernen Klemmen ala Hager net. Die haben andere Vorteile
    aber letztlich kann man sich auch darüber streiten

    jedem wie es ihm beliebt und den Laien ist es eh schnuppe, er baut sie max. 1x an und hat genug damit zu tun es hin zu bekommen

    Mfg Dierk
     
  5. le.man

    le.man Strippenzieher

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Ich denke hier sollte jeder genau das nehmen, womit er verdrahten will...ich persönlich hab Schraubklemmen satt, und das auch schon zu Alu-Zeiten. Würde gerne aber zurück zu meinen Fragen. Was mich auch noch interessiert: Zuleitung zum Zähler ist <10m 4*6mm² nach B2 und C. Könnte man mit 35A absichern, aber 6mm² PEN ist doch nicht mehr erlaubt? Könnte da eventuell noch ein Austausch der Zuleitung nötig sein? Kenn die TAB Mitteldeutschland leider nicht so ausführlich.
     
  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Alle Leitungen von der HA- Sicherung bis zum Stromkreisverteiler müssen mindestens für 63A ausgelegt sein.
     
  7. le.man

    le.man Strippenzieher

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Na da kommt ja Freude auf. Wird dann wohl gleich 63A SLS mit 16mm².
     
  8. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Das hängt von deinem EVU ab, bei uns machen die normalerweise 32A rein, trotzdem muß die Leitung laut Tab und Din für 63A ausgelegt sein. Für die Leitung vor dem Zähler gibt es in der Tab auch meißt noch eine Tabelle (Anzahl der Zähler mit und ohne elektrische Warmwasserbereitung und der dazu gehörige Querschnitt) Außerdem kommt dann noch der Spannungsfall dazu, der nur 0,5% in der ungemessenen Leitung sein darf. Bei 10mm² 63A gehen da gerade noch 10m. (Verlegeart C , E)
     
  9. le.man

    le.man Strippenzieher

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Jap die Tabellen kenn ich fast auswendig. Die Leitung verläuft in einem ungedämmten Dachboden, senkrecht zu den Sparren im Rohr. Ein nachträglicher Ausbau und Dämmung stehen gar nicht in so weiter Ferne. Nach A2 und 3-Ader wirds auch mit 16mm² nix mit 63A. Da geht nur, die Leitung im Rohr auf dem Boden entlang zu legen, möglichst nah in dem Winkel zwischen Boden und Dach, wo später Luft gelassen werden muss. B2 mit 16mm² 10m könnte gehen.
     
  10. #39 süddeutshland_elektriker, 22.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 22.02.2012
    süddeutshland_elektriker

    süddeutshland_elektriker Spannungsgeprüft

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Ah ja, lass mich raten. vermtl. Eine 2 Raumwohnung. Und die drahtet man längenbedingt mit 25 mm2 an, um 63A Auslegung zu haben. Die 63A, die man dort nie will/benötigt. Geschweige denn bei den steigenden Strompreisen je bezahlen will.

    Es zwingt Dich NIEMAND diese Leitung für 63A auszulegen.

    Sofern Du schlichterdings den Zähler nahe am HAK plazierst/plazieren läßt, dann ein 35A Element dort verbaust (z.B. nach dem Zähler). Und den neuen Verteiler in der Wohnung als Unterverteiler deklarierst. 4mm2 bzw. 6mm2 sind deutlich biege- und verlegefreundlicher .-)

    Du kannst natürlich auch fröhlich Unmengen an Kupfer im Dachbodenbereich verlegen (sofern der Hauseigentümer Dir dies genehmigt .-))
    Dann ist wohl alsbald neben der 120% Elektrosanierung auch eine Statik-Neuberechnung für das Haus angesagt.


    Was allerdings nicht deutlich klar wird: Der Verteiler war auf dem Stand von 1980 erstellt und damals zulässig. Was spricht also dagegen, die wirklich groben Mängel (gegen Draht f. Außenleiter, freischwebende Klemmen etc.) zu beseitigen. Selbst eine Erweiterung des Verteilers um eine weitere Reihe (was ggfs. den mechanischen Tausch der Gehäusekompenenten/des Gehäuses bedeutet) stellt dabei keine Verletzung des "Bestandsschutzes " *) dar.

    *) nochmals: Ich rede hier Tausch gleich gegen gleich.

    Die fröhlichen NYM-AP Leitungen im ersten Bild sind vermutlich 3 adrig, sodaß für diese die Nachrüstung der nach anno 198X nötigen Komponenten problemlos sein dürfte.
     
  11. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Hauptverteilung betriebssicher?

    Dann müßtest du aber einen Zählerschrank mit Verteilfeld haben und nur eine Wohnung, und selbst dann verstößt du gegen die Forderung, das der Stromkreisverteiler im Lastschwerpunkt der Wohnung sein soll.
     
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