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Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

Diskutiere Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI im Grundschaltungen Forum im Bereich Grundlagen der Elektroinstallation; Ich hätte ein wenig Aufklärungsbedarf. Wäre nett wenn man mir kurz und kompetent antworten könnte:1 Mein Hausanschluß kommt mit L1L2L3 uns N rein...

  1. gepla

    gepla Schlitzeklopfer

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    Ich hätte ein wenig Aufklärungsbedarf. Wäre nett wenn man mir kurz und kompetent antworten könnte:1 Mein Hausanschluß kommt mit L1L2L3 uns N rein Absicherung 85A. Der Elektromeisterbetrieb sagte mir es sei völlig in Ordnung den PE auf den N zu brücken. Ich frage mich dann allerdings warum darf die Nullbrückung dann nicht auch bei den Verbrauchern gemacht werden.Ich habe das für mich so gelöst daß ich einen Erdungsstab 150cm im Keller eingerammt habe und der Elbetrieb hat die PE 25mmq dort angeklemmt.2 Ich habe für jedes Stockwerk einen FI sitzen der die Verbraucher schützt. Licht liegt seperat auf eigenen Sicherungen.3 Mein DLH mit 24KW hat L1L2L3 und PE. Mir ist klar daß bei symmetrischer Belastung kein N notwendig ist. Die Frage ist nun wo wird der DLH im Kasten verklemmt? Vor dem FI mit seperater Leitung oder nach dem FI ohne N???Sind beide Schaltungen zulässig?Insbesondere interessiert mich der Aspekt daß der FI ja wohl nicht als Schutz für den DLH fungieren kann wenn der keinen N hat.Für Aufklärung wäre ich dankbar.Netter Gruß
     
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  3. elo22

    elo22 Lichtbogenlöscher

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Das ist Unsinn. Wenn ein TT-Netz vorliegt gibt es nix zu brücken. Und in TN-Netz ist die einzige Brücke am Hausanschluss oder im Zählerschrank.
    Und Du wirst 80 A Sicherungen haben, 85 gibt es nicht.

    Dann macht dich mal schlau über klassische Nullung.

    Was hat das jetzt mit deiner Brücke zu tun?

    Kommt auf die Netzform an im TT hinter dem RCD und im TN auch vor dem RCD möglich.

    Aber sicher doch, der Fehlerstrom braucht keinen N.

    Lutz
     
  4. gepla

    gepla Schlitzeklopfer

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Hallo Lutz,danke erstmal für Deine Ausführungen.Wie es scheint habe ich ein TN-S-C Netz. Ich hab nochmal nachgeguckt der PE25mmq geht in den verplombten Hausanschlußkasten und von dort an Erdungsstab und Hauptverteilung. Ob der Hauptanschluß nun 80 oder 85A hat kann ich nicht feststellen iss mir aber auch nicht wichtig.Es wäre schön gewesen wenn es Dir möglich gewesen wäre mir kurz zu erklären wieso eine Brücke von PE auf N im Hausanschluß bei diesen Netzen state of the art ist im Weiteren aber verboten. Bei mir ist sowieso alles dreiadrig verkabelt sodaß eine Brücke gar keinen Sinn machen würde aber wie gesagt mir ist technisch nicht klar in wieweit sich der Punkt einer Brückung auf den Stromfluß auswirkt.Zusätzlich frage ich mich wozu diese ganze pingelige Verkabelung von PE dienen soll wenn viele neue und mit VDE und CE gekennzeichneten Geräte wie Lampen aus Metall und Eurostecker ja gar keine Erdung haben können da ja weder ein Leiter dafür vorhanden ist noch eine Gehäuseerde angebracht ist.Für erhellende Auskunft wäre ich wirklich dankbar.Netter Grußgepla
     
  5. #4 Kaffeeruler, 03.02.2016
    Kaffeeruler

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Bei Leuchten,Geräten usw spricht man von Schutzklassen..

    SK1 wäre Schutzklasse 1, hier ist ein Schutzleiteranschluss erforderlich
    SKII ist dann Schutzklasse 2, diese Geräte oder Leuchten usw. können auch aus Metall bestehen, jedoch ist die Elektrik dann z.B doppelt Isoliert

    Somit benötigt man dann keinen Schutzleiteranschluss

    TN-C-S Netz wäre richtig

    Im HAK hast du einen PEN Leiter, also TN-C Netz. Hier wird das ganze dann aufgeteilt in TN-S Netz ( PE und N getrennt ) und durch den Erder wird der PE unterstützt.
    Somit kann beim Netzbetreiber auch mal der PEN hops gehen aber dank des Erders bleibt die Schutzfunktion des PE´s erhalten
    einfach ausgedrückt

    Auf den Stromfluss hat dies net wirklich einen Einfluss ( ohne ins Detail zu gehen ) ob ich ein TN-C oder TN-S Netz habe, jedoch die Schutzfunktion ist anders und wenn der PEN hops geht hat man u.u auf allen Geräten im Stromkreis die SK1 sind dann Spannung auf dem Gehäuse.
    Deshalb wurde die Klassische Nullung untersagt und einen PEN kann es nur noch ab 10mm² CU oder 16mm² Al geben

    Mfg Dierk
     
  6. #5 Zosse, 05.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2017
    Zosse

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Da hat einer keine Ahnung und hat etwas gemacht an seiner Installation und möchte es erklärt haben.
     
  7. gepla

    gepla Schlitzeklopfer

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    So, so Zossehier haben wir also den Fachmann mit dem fundierten Fachwissen gefunden.Wo liegt denn nun der Unterschied ob die Nullbrücke im HAK oder woanders z. B. im Hauptverteilerkasten geschaltet wird.Und noch viel wichtiger wenn bei SKII die Elektrik einer handelsüblichen Stehlampe aus Metall nicht geerdet aber dafür doppelt isoliert ist wie sicher ist das dann? Statistisch ist ein totalversagen bei 2facher Redundanz ca. 1,73 zu 0,27 oder rund 13%. Dabei nicht berücksichtigt die super zertifizierten und hochqualifizierten Produkte aus fernost. Möglicherweise finde das nur ich beunruhigend.Im übrigen finde ich es toll welche Fähigkeiten manche Menschen im Internet entwickeln. Ich würde diese Fähigkeit einsetzen und von Kurzschlußelektriker auf Wahrsager umlernen.mfggepla
     
  8. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Geschaltet wird eine PEN Verbindung nicht. Die Aufteilung wird in der TAB geregelt.

    Der Vorteil der Schutzisolierung ist ein vernachlässigbar kleiner Fehlerstrom beim Versagen des Basisschutzes. Daher wird diese Schutzmaßnahme häufig für Haushaltsgeräte, Leuchten, handgeführte Elektrowerkzeuge und Stromkreisverteiler angewendet. Betriebsmittel mit Schutzklasse II haben eine verstärkte oder doppelte Isolierung.

    Bist du im Gebiet der EAM Energie AG?
     
  9. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Hier mal ein Auszug der TAB

    Zu Abschnitt 6: Hauptstromversorgung

    Wenn die Umgebungstemperatur am Hausanschlusskasten und an der Hauptleitung über 30°C liegt oder durch Dauerlast die Nennstromstärke der Hausanschlusssicherung erreicht wird, sind bei der Dimensionierung der Hauptleitung die Umrechnungsfaktoren nach DIN-VDE 0298 Teil 4 zu berücksichtigen. Hauptleitungen vom Hausanschlusskasten zum Zählerplatz sind als Drehstromleitung nach Abschnitt 5.2.1 der DIN 18015 Teil 1 auszuführen. Die Aufteilung in ein TN-C-S-System erfolgt bei Gebäuden gemäß DIN-VDE 0100-444 ab dem Hausanschlusskasten.
     
  10. #9 gepla, 05.02.2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.02.2016
    gepla

    gepla Schlitzeklopfer

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Oh Zosse,ich könnt noch verrückt werden.

    Ich habe doch Brücke geschrieben oder? Und für mich ist die Aufteilung von PEN im HAK auf N und PE eine Brücke und damit eine Brückenschaltung!!!
    Mein Elektriker hat mir als er die Elektrik gemacht hat gesagt er könne die Aufteilung im HAK oder im Hauptverteiler machen das sei egal.
    Die Frage ist nun wenn es egal ist ob PEN im HAK auf N und PE aufgeteilt wird oder irgendwo anders was macht das für einen Unterschied.
    Und weiter noch wenn der PEN im HAK aufgeteilt werden darf - durch eine Brücke - warum ist dann die klassische Nullbrücke in z.B. Steckdosen nicht mehr zulässig.

    Die Frage ist woher weiß die Elektrik ohne entsprechende elektronische Überwachung - Messung - wo sich die Brücke befindet und wieso sollte das einen technischen Unterschied machen.
    Ich hätte dafür gerne eine vernünftige und vor allem physikalisch nachvollziehbare Erklärung.

    Die Geschte mit der SKII hast Du auch net verstanden scheint mir. Die Frage war was passiert wenn die von mir aus auch doppelte Isolierung versagt und ein Leiter an das Metallgehäuse von z.B. meiner Stehlampe kommt.
    Ich würde nämlich behaupten daß das einen hübschen Stromschlag geben dürfte wenn man ein Metallteil dieser Lampe berührt.
    Weiterhin habe ich ausgeführt daß bei 2facher Redundanz die Wahrscheinlichkeit, vorausgesetzt die doppelte Isolierung ist perfekt ausgeführt, daẞ Beide Isolierungen versagen bei ca. 13% liegt. Erschwerend kommt hinzu daß keiner weiß wann diese 13% ige Wahreinlichkeit auftritt. Ich vermute aber das ist wie mit den Atomkraftwerken.

    Da haben die ja auch Jahrzehnte lang behauptet die möglichkeit des Kernbruchs läge im ppm Bereich und würde höchstwahrscheinlich nie stattfinden. Deshalb haben wir heute Harrisburg, Tschernobil und Fukoshima.

    Wohl an denn Netter Gruß gepla

    edit by kaffeeruler: leerzeichen u absätze eingebracht
     
  11. #10 gepla, 05.02.2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.02.2016
    gepla

    gepla Schlitzeklopfer

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    AW: Hausanschluß,Potenzialausgleich, DLH 3P~/PE und FI

    Zosse,ich versuchs ein letztes mal.

    Zu den Rahmenbedingungen meine gesamten Leitungen im Haus ab HAK inklusive schnöner, neuer elektronischer Zählerchen ist neu.
    Die Kabel vom HAK zur Hauptverteilung sind 25mmq.

    Die Frage war wo der Unterschied liegt wenn die Aufteilung im HAK erfolgt oder in der Hauptverteilung des Hauses.
    Im einen Fall und so haben die das bei mir gemacht, Kommen dann aus dem HAK L1,2,3 N und PE parallel raus zur Hauptverteilung.
    Laut meinem Elektriker ist es genauso zulässig die Aufteilung in der Hauptberteilung vor den Zählern vorzunehmen.

    Das haben die bei mir nicht gemacht weil ich zusätzlich einen Erdspieß im Keller habe.
    Was mich interessiert ist wie sich die Position der Aufteilung oder Brücke oder Brückenschaltung denn unterschiedlich auf die Elektrik auswirkt je nachdem wo diese Brükcke sitzt.
    Es mag ja sein daß ich ahnungslos bin aber mir ist technisch nicht klar welchen Einfluß die Position im Netz die Brücke zwischen N und PE haben könnte.

    Ich halte es ja für möglich daß je nach Position der Brücke oder Aufteilung sich irgendwo ander Wiederstände oder Spannungen ergeben.
    Weder die DIN noch die VDE in egal welcher Norm geben darüber Aufschluß.
    Ich gehe daher davon aus daß es technisch keinen Unterschied macht wo die Aufteilung stattfindet und das eben nur eine Vorschrift ist.
    Wenns jemand besser weiß wäre ich für eine aufschlußreiche Erklärung dankbar.

    mfg gepla

    edit by kaffeeruler: leerzeichen u absätze eingebracht
     
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