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Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

Diskutiere Hausverdrahtung - Verständnisprobleme im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo Leute, ich bin zwar Elektrotechniker, komme aber mehr aus dem Industriebereich (SPS-Steuerungen, Sensorik, Motoren, ect.) deswegen habe ich...

  1. #1 DrumJoeyDrum, 27.09.2015
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    Hallo Leute,

    ich bin zwar Elektrotechniker, komme aber mehr aus dem Industriebereich (SPS-Steuerungen, Sensorik, Motoren, ect.) deswegen habe ich mit der einfachen Haustechnik (vorallem mit älteren Generationen) leichte Probleme.

    Zum Problem:
    Ein Freund hat sich ein altes Haus gekauft (Baujahr ca. 1950) und hat mich gefragt ob man einen FI / RCD nachrüsten kann.

    Ich habe mir daraufhin die ganze Sache mal etwas angeschaut.

    An den Steckdosen kommen 3 Drähte an (Braun, Blau, Grün/Gelb) und sind passend angeschlossen.
    Im Sicherungskasten ist es auch passend verdrahtet, heist der braune (L) geht über einen LS-Automaten,
    der Blaue geht auf die N-Sammelschiene und der Grün/Gelbe auf die PE-Sammelschiene.

    Soweit so gut... jetzt ist es jedoch so das zwischen der N- und PE-Sammelschiene eine Blaue Brücke drin ist.

    Gut verstehe ich so weit noch, altes Haus --> klassische Nullung nicht an der Steckdose sondern im UV (leuchtet mir noch ein)

    jedoch ist die Zuleitung im Unterverteiler genau so aufgebaut wie der Abgang zur Steckdose
    --> Braun (L) geht auf die andere Seite des LS-Automaten
    --> Blau (N) geht auf die N-Sammelschiene
    --> Grün/Gelb (PE) geht auf die PE-Sammelschiene

    und da sind wir schon am Punkt wo ich ins Grübeln komme...

    wenn ich eine klassische Nullung habe, würde ich ja den UV mit PEN einspeisen und diesen dort in N und PE aufteilen,
    nur warum habe ich dann in der Zuleitung des UV Bereits einen N und einen PE?

    Macht für mich irgendwie keinen Sinn... selbst wenn irgendwo vorher Bereits PEN in PE und N aufgeteilt worden wäre,
    warum verbinde ich dann hier in der UV wieder N- und PE-Sammelschiene...

    Im Obergeschoss ist im Prinzip die gleiche Unterverteilung aufgebaut, jedoch habe ich hier diese Brücke zwischen den Sammelschienen nicht...


    Vielleicht ist jemand von euch hier mehr bewandert wie ich in der Haustechnik und kann mir das ganze etwas besser erklären.


    Danke im Voraus,


    Claus
     
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  3. #2 Jörg67, 27.09.2015
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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Voraussetzend daß weiter vorn aufgeteilt wurde (was natürlich zu überprüfen ist), gehört die Brücke da schlicht nicht hin.
    Dann macht man die raus und kann auch einen FI einbauen.
     
  4. #3 DrumJoeyDrum, 27.09.2015
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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    angenommen weiter vorne wäre nicht aufgeteilt worden (wüsst jetzt zumindest nicht wo das sein sollte) warum krieg ich dann über die zuleitung der unterverteilung eine phase, einen neutralleiter und einen schutzleiter?
     
  5. #4 Jörg67, 27.09.2015
    Jörg67

    Jörg67 Freiluftschalter

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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Installationen können fehlerhaft sein. Ich hab schon gesehen daß der Schutzleiter garnicht aufgelegt war...

    Also, nachgucken :D
     
  6. #5 Strippe-HH, 27.09.2015
    Strippe-HH

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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Auch wenn das Haus schon älter ist, scheint die Anlage gemäß der neuen Aderfarben (Phase=Braun) höchstens 12 Jahre alt zu sein, ein FI-Schalter für die Bäder und Außensteckdosen müsste also demnach vorhanden sein.
    Sollte nun die gesamte Anlage auf FI umgerüstet werden, dann sollte man in jeder Verteilung 2 Stück einsetzen, damit bei einen Ausfall nicht alles dunkel ist.
    Dazu muss die Anlage völlig neu aufgeteilt, und jeder N-Leiter abgehender Leitungen dem jeweiligen FI zugeordnet werden.
    All diese Arbeiten sollte schon ein Elektrobetrieb machen, der auch über die Messgeräte verfügt um die Neuinbetriebnahme nach VDE 0100-600 fachgerecht durchzuführen und zu Dokumentieren.
     
  7. elo22

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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Das ist aber schon aktueller und nicht von 1950.

    Lutz
     
  8. #7 DrumJoeyDrum, 27.09.2015
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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    1) nein, es ist überhaupt kein fi vorhanden

    2) ich denke auch das die e-installation irgendwann modernisiert wurde, denn leerrohre und nym waren 1950 bestimmt nicht standart...


    mir leuchtet es einfach nicht ein warum ich pe und n brücke aber dann doch mit pe und n seperat zu meinen verbrauchern fahre...

    wenn ein pen kommen würde und aufgeteilt wird verstehe ich das, wenn pe und n seperat kommen versteh ich das auch - aber beides kombiniert hab ich so noch nicht gesehen >.<
     
  9. #8 Strippe-HH, 27.09.2015
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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Ja dann sage mal deinen Freund, dass er sich lieber einen Fachbetrieb holen soll.
    Ich an deiner Stelle würde da nichts an machen, da dir ganz einfach die notwendigen Kenntnisse dazu fehlen.
    Umgekehrt würde ich an dingen die dein Fachbereich anbetreffen auch nicht bei gehen, da ich eben nur ein Elektroinstallateur bin der immer nur auf dem Bau gearbeitet hat.
     
  10. #9 DrumJoeyDrum, 27.09.2015
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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    seh ich voll und ganz ein, ich würde es nur irgendwie gerne verstehen
     
  11. #10 Fränky, 27.09.2015
    Fränky

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    AW: Hausverdrahtung - Verständnisprobleme

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten warum es so ist.

    Evtl. wurde die Leitung von HAK zu Sicherungskasten mal erneuert und die Brücke dabei einfach nicht entfernt. Warum auch immer. Sie schadet ja niemanden.
     
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