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Hauswandsimulation für Ausbildung

Diskutiere Hauswandsimulation für Ausbildung im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo an alle, ich habe mal eine Frage und gleichzeitig eine Bitte und zwar will ich für die kommende Ausbildung von Mechatroniker in unserem...

  1. #1 Mirror, 08.04.2009
    Zuletzt bearbeitet: 08.04.2009
    Mirror

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    Hallo an alle,
    ich habe mal eine Frage und gleichzeitig eine Bitte und zwar will ich für die kommende Ausbildung von Mechatroniker in unserem Hause eine Haussimulationswand aufbauen. Ich habe auch schon so gut wie alles durchgedacht und wollte eure Meinung und Fachwissen einholen, was man ändern sollte, was noch fehlt und oder was man noch einbringen könnte.

    Ich habe vor auf einer Fläche von B:1,50m H:2m ein Haus zu Simulieren vom Hausanschluss bis über zum Verbraucher, dazu möchte ich 4Räume Simulieren: Keller, Küche, Bad und Arbeitszimmer hauptsächlicher unterschied in der Verlegeart und Bestückung.
    Als zusätzliche Funktion habe ich vor alle abgehenden Leitungen zu Verbrauchern, über eine Black Box laufen zu lassen, in der ich verschiedene Funktionen und Fehler simulieren möchte, angefangen vom einfachen Leitungsbruch (Schalter an/aus), zu Leitungslänge ändern (Schalter der einen Wiederstand zuschaltet) und Drehfeld Änderung für die CEE-Steckdose (2poliger Wechselschalter, der L1-L3 vertauscht).

    Dazu habe ich jetzt auch 2 Zeichnungen erstellt wobei 1-2 Änderungen schon vorliegen, nur hab ich das Programm gerade nicht zur Verfügung dies direkt zu ändern.

    [​IMG][​IMG]
    Auf dem ersten Bild (Übersicht), sieht ihr den Relativen aufbaue der Hauswand, Änderungen hier wird sein, das die UV auch in den Anschlussschrank integriert wird.
    Hier sieht ihr die 4 Räume:
    Keller: 1 Lampenstromkreis, 1 Steckdosenstromkreis und einen separaten CEE-Steckdosenstromkreis.
    Küche: 1 Herdanschlussdose, 1 Steckdosenstromkreis und entsprechend 1 Lampenstromkreis.
    Bad: 1 Steckdosenstromkreis, 1 Lampenstromkreis (Lampenauslass)
    Arbeitszimmer: 1 Steckdosenstromkreis, 1 VDE-Steckdosenstromkreis und einen Lampenstromkreis.
    Die entsprechende Verlegeart steht über den jeweiligen Räumen.

    Meine Frage hierzu, die örtliche Potentialausgleichsschiene wie sollte die im reellen Bereich der Querschnitt ausgelegt sein, angegeben ist ja immer min 4mm², da ich aber bisher nie ein Haus aufgebaut habe, kann ich da leider keine Erfahrungswerte meinerseits einbringen :D
    Zugleich würde ich gerne die Grenzwerte nochmal genauer wissen für Erdungswiederstände.

    [​IMG]

    Im zweiten Bild (Verteilung) sieht ihr die UV, zur Übersicht wollte ich pro Etage so gesehen 2Reihen nutzen.
    Hier wird auch ne Änderung sein und zwar da die UV ja dann auch in der HV dann untergebracht wird, hab da von Voltus einen Zählerschrank ins Auge gefast, der direkt alles bietet.
    Auch hier fällt dann die BB raus die zwischen der HV und UV liegt.

    Meine Frage, ist der aufbaue der UV so richtig oder muss da noch was geändert werden?
    Andere Frage ist wie muss ich die Fi absichern, also was muss bei den mit L1-L2-L3 gekennzeichneten Leitern für eine Sicherung rein, kann da ein Sicherungsautomat rein oder sollte dort ein Neozed-Block rein, die Fi wollte ich entsprechend 25A Auslegen und 1x40A für die Kellerdoppelsteckdose (Separate Stromkreise)?


    Allgemein habe ich die Frage noch wie die Absicherung von der Einspeisung bis zur UV dann Realisiert werden muss?
    Einspeisung -> NH00 63A??? -> … -> Zähler -> …

    Der Zählerschrank der mich Interessieren würde von Voltus währe: HAGER ZB233U26S Komplettschrank.
    Was ich mit der Hauswand bezwecken will:
    1.Sollen die Auszubildenden oder Studenten einen Einblick erhalten, wie eine Hausverteilung aufgebaut ist.
    2.Prüfen nach DIN VDE 0100
    3.Aufbau von Prüfprotokollen und erstellen von Unterlagen.

    Simulationen:
    ·Leiterbruch: Schalter An/Aus
    ·Leitungslänge: Zuschalten von Wiederständen
    ·Schutzleiterwiederstand: Zuschalten von Wiederständen
    ·Drehfeld: 2Poliger Wechselschalter

    Eingebaute Fehler:
    Nach dem Aufbau, werd ich anschließend einige kleine Fehler einbauen, die man dann entdecken muss bzw. sollte :D


    Was für Ideen könnte man hier noch einbringen, was für Ausbildung oder Studienzwecken genutzt werden kann?


    Edit:
    Als kleine Info noch dazu, die anlage wird anschließend über ein 5x2,5mm² angeschlossen, da ch denke das 3-4 Lampen wohl nicht mehr benötigen ;D
    Die Steckdosen und die CEE wird ja nur als Simulation und Prüfung genutzt.
    Aufbau sollte den Vorschriften für NRW (Düsseldorf) entsprechen.


    Ich danke euch für die Aufmerksamkeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Hassels
     

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  3. #2 ebt'ler, 08.04.2009
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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    Wie bzw. wo Planst du die Einspeisung, Zuleitung HAK = 4poli L1/L2/L3/PEN und deine CEE- Einspeisung ist ja 5polig L1/L2/L3/N/PE.
    Da es sich um eine Ausbildungsstätte handelt gehe ich mal davon aus dass die speisende CEE- Dose einen FI Vorgeschalten hat.
    Dann würdest du bestimmt Probleme mit der N-PE Verbindung in der Simulation bekommen.
     
  4. Mirror

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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    Hi und danke schonmal für den Hinweis :D
    Hätte ich jetzt nicht dran gedacht, da aber für die Simulationswand eh noch eine Leitung gelegt wird, wird es auf ein 5Leitersystem ausgelegt, also eine CEE 16A, mehr denk ich mal wird da nicht benötigt.
    Zum Sichern der Leitung mit nen Fi müsste ich den Zuständigen hier wohl noch drauf hinweisen :D (Die Mögen neuerungen nicht alzusehr).

    Was für einen Fi, müsste den vorgeschaltet werden, das der beim Prüfen nicht auslöst, also entsprechend erst die in der Simulation sich befindenen Fi zuerst auslösen.
     
  5. #4 ebt'ler, 08.04.2009
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  6. #5 Kaffeeruler, 08.04.2009
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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    die od ein Teil der Anlage sollte wenn es schon um Schulung geht die Möglichkeit haben mit und ohne FI gefahren zu werden ( z.B. abschaltbar extra gesichert mit schloss od wie auch immer ), so war es z.B in meiner Ausbildungstätte aufgebaut

    Viele Fehler lassen sich mit FI nicht simulieren und sind grundlage für das verständnis für mit u ohne FI und weckt so manche auf.
    So kann man z.B erkennen wie sich Fehler mit u ohne FI verhalten in ein u der selben schaltung
    Auch gibt es Messungen in der VDE die nicht mit FI gemacht werden können usw.
    Und in der Praxis gibt es auch kein FI in alt Anlagen ;)



    wäre klasse wenn du das Projekt fertig hast es mal zu präsentieren, könnte sicher den ein od anderen Reizen :)
     
  7. Mirror

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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    Hi,
    danke für die info mit dem Selektiven Fi.

    @Kaffeeruler
    Die Idee mit dem an und abschaltbaren Fi, gefällt mir ließe sich auch einfach einbinden, z.B. mit einen Wechselschalter, L und N entsprechend entweder auf die N-Schiene und Sicherung oder an den entsprechenden Fi.

    werd dies mal für den bereich Arbeitszimmer einplanen.
    Einzig was mir dann zu bedenken gibt, ob ich damit nicht den Fi. der dann ja in der Zuleitung ist und wohl einer der seltenen im ganzen Hause dann auslößt :D
     
  8. #7 ebt'ler, 09.04.2009
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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    Würde behaupten das Kaffeeruler den FI der Zuleitung meint, dann könntest du die gesamte Schaltung mit oder ohne Fi fahren.
     
  9. #8 Günther, 09.04.2009
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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    wenn schon neu, denk auch an den EIB-Instabus: wird auch in der Hausinstallation zunehmend wichtig . . .
     
  10. Mirror

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    AW: Hauswandsimulation für Ausbildung

    Hi,

    so das mit dem EIB ist ne Überlegung wert, muss ich aber schauen, wie ich es einplanen kann (auch Kostentechnisch).
    Zu der Sache mit dem Fi, ich will auf den Fi in der Unterverteilung eigentlich nicht verzichten, jetzt stellt sich mir die Frage, ob man nicht 3x1Phase oder 1x3Phasen Trenntransformatoren einbauen kann, um halt beide Netze voneinander zu trennen und somit dann die Anlage so gesehen Autark nutzen zu können, mit entsprechender Möglichkeit mal 1-2 Fi in der Simulation zu sabotieren, das die beim Testen nicht auslösen.
    Ginge das mit den Trenntransformatoren oder könnten dann da doch Probleme auftreten?
    Was sind den noch so typische Fehler in Alt- und Neuanlagen, bzw. an welchen hat man dann mehr dran zu knobeln, die man vielleicht einbringen kann.
     
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