LM386 Line Out

Diskutiere LM386 Line Out im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Hallo! Ich bin von anhängender Schaltung (Smokey-Amp Schaltung allerdings mit 200yF statt den 47)soundmäßig begeistert - leider hat der "Amp"...

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  1. #1 brandulf, 16.05.2017
    brandulf

    brandulf Strippenstrolch

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    Hallo!

    Ich bin von anhängender Schaltung (Smokey-Amp Schaltung allerdings mit 200yF statt den 47)soundmäßig begeistert - leider hat der "Amp" 0.5W Ausgangsleistung - zum üben im Wohnzimmer i.O. aber für alles ander zu wenig bzw zu viel um das ganze als Effektgerät zu nutzen - genau das würde ich aber gern tun, also den Ausgang des LM386 irgendwie auf Line Pegel (mW) runter bekommen.

    Wie komme ich also von 0,5W (Signalpannung habe ich ca 5V mit Multimeter gemessen - Stromstärke nicht, hat nix angezeigt, dürfte aber ja bei 0.5W schätzungsweise nicht höher als 1A sein?) auf 1mW (also 0,001W und ca 0,7V, Spezifikation Line Pegel)?

    Geht das überhaupt? Kann ich das einfach mit nem Leistungswiderstand verbraten? Wie kann ich ausrechnen wie groß selbiger sein muss?
     

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  3. Damien

    Damien Hülsenpresser

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    Hi !

    Ein Spannungsteiler mit ausreichender Größe der Widerstände plus nachgesetztem Impedanzwandler sollte bei der Spannungsgrößen den Trick erledigen.


    Gruß

    David
     

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  4. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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  5. #4 brandulf, 18.05.2017
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.2017
    brandulf

    brandulf Strippenstrolch

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    Hi,

    Verstärkungsfaktor reduzieren (Gain) ist keine Option, Bigdie da dies den Klang (Verzerrung) stark beeinflusst und genau den will ich ja erhalten.

    Also Spannungsteiler.

    Damien, sorry bin totaler Noob, aus dem Schatbild werde ich nicht recht schlau:

    V1 ist der Ausgang meines Verstärker (5V) wenn ich recht verstehe?

    R1/R2 ist der Spannungsteiler und macht das Signal zu nem Linepegel? Sind die Widerstände schon berechnet und also korrekt?

    Und wozu der Op Amp? Impedanzanpassung? Wozu ist diese nötig?

    Bestimmt idiotische Fragen, sorry. Danke!
     
  6. Damien

    Damien Hülsenpresser

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    Hi !
    V1 sind deine 5V aus dem Verstärker, richtig.

    Die Widerstände sind schon richtig berechnet. Im Prinzip ist da aber nur das Verhältnis der Widerstände zu beachten - Die Formel lautet:

    Vout = V1 * (R1 / (R1+R2))

    In Realität muss die Verlustleistung der Widerstände beachtet werden ... mit den gewählten Werten lägen die bei ca. 30μW für R1 und und 180μW für R2. Das sollte klein genug sein damit die halten. Kleinere Widerstände führen zu höheren Verlustleistungen.

    Der Impedanzwandler soll verhindern, dass der Spannungsteiler und deine Quelle durch deine Last am Ausgang der Schaltung belastet wird. Kann sein dass das nicht wirklich nötig ist wenn deine Last hochohmig ist - aber Schaden tuts es nicht.


    Gruß David
     
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  7. #6 brandulf, 18.05.2017
    brandulf

    brandulf Strippenstrolch

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    Allet klar, dann bau ich den Kram mal testweise zusammen, Dank und Gruß!
     
  8. #7 brandulf, 18.05.2017
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.2017
    brandulf

    brandulf Strippenstrolch

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    Sooo - funzt ganz großartig mit 95KOhm und 15kOhm (hatte ich noch im Kästchen) - nach Ausprobierung noch die Idee gehabt das ganze regelbar zu machen - hatte noch n Lastwiderstand 7W 56Ohm und n 5w Drahtpoti 25Ohm - laut Sengpielaudio Spannungsteiler Rechner sollte ich so mit dem Poti als R2 von deutlich unter LinePegel bis deutlich über LinePegel regeln können - in der Praxis ist das aber leider nicht so sondern nur sehr geringer Pegel bei max R2 ...woran liegt das?


    Nochmals Dank.
     
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  9. #8 Damien, 19.05.2017
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2017
    Damien

    Damien Hülsenpresser

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    Hi !

    Die Widerstände beim zweiten Aufbauen sind jetzt recht klein. Schätze mal deine 5V Quelle liefert nicht genug Strom um die errechnete Spannung wirklich zu fahren. Du belastest die mit dem kleinen Spannungsteiler zu sehr. Wenns mit größeren Widerständen klappt spricht da einiges für.

    EDIT:

    Miss mal die Gesamtspannung über den ganzen Spannungsteiler. Wenn die nicht deine 5V beträgt wäre gezeigt, dass deine Quelle mit dem Strom nicht nachkommt.

    Gruß
    David
     
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  11. #9 brandulf, 19.05.2017
    brandulf

    brandulf Strippenstrolch

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    Verstehe - so wird es sicher sein... werde das mal ausmessen.

    Inwiefern ließe sich denn berechnen wie groß die Widerstände mindestens sein müssen bzw wie kann ich die Verlustleistung berechnen? der geh das nur mit probieren und messen?

    Kann ich davon ausgehen, dass der Verstärker bei 0,5W Leistung und 5V gemesseneer Spannung in etwa 0,1A Strom liefert?

    Oder verhält es sich bei Wechselspannung völlig anders?

    Habe scchon einie zeit gegoogelt, komme aber nicht wirklich weiter.
     
  12. #10 Uwe Mettmann, 20.05.2017
    Uwe Mettmann

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    Ich verstehe zwar nicht den Sinn des Ganzen, aber das ist ja auch nicht das Thema hier.

    Daher nimm einfach ein 220 Ohm (logarithmisches) Poti, welches du am Ausgang schaltest. Damit kannst du die Verstärkung von 0 bis 20 variieren. Das Ganze ist auch so niederohmig, dass jeder nachgeschaltete Line-Eingang problemlos getrieben werden kann.


    Gruß

    Uwe
     
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