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Motorbremse

Diskutiere Motorbremse im Motoren, Schütze und Schaltungen Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Ich habe einen E-Motor mit einer Bremse. Bremse wurde erneuert, da die alte defekt war. Auf der neuen Bremse steht: 195 V DC, 0,17 A Auf der...

  1. #1 viktor12v, 15.11.2008
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    Ich habe einen E-Motor mit einer Bremse.
    Bremse wurde erneuert, da die alte defekt war.

    Auf der neuen Bremse steht:
    195 V DC,
    0,17 A

    Auf der alten Bremse steht:
    195 V DC
    0,16 A

    Angeschlossen ist die Bremse über einen Brückengleichrichter.
    Zuleitung zum Gleichrichter ist am Motorklemmbrett an der Klemme "U" und an der Sternbrücke angeschlossen.

    1. Wieso wird so eine Bremse mit Gleichspannung angeschlossen, und nicht mit Wechselspannung wie bei einem Magnetventil?

    2. Kann ich die neue Bremse auch so anschließen?
    Auf der Bremse steht ja 195 V, aber vom Brückengleichrichter kommen ja 230 V. Oder steh ich da auf der Leitung?

    Kann mit da wer von Euch weiterhelfen?

    Viktor
     
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  3. #2 viktor12v, 20.11.2008
    viktor12v

    viktor12v Lüsterklemmer

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    AW: Motorbremse

    Halli-Hallo

    Hat keiner von Euch eine Antwort???

    Viktor
     
  4. #3 Matze001, 20.11.2008
    Matze001

    Matze001 Lizenz zum Löten

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    AW: Motorbremse

    Wenn die alte Bremse auch 195V hatte wird das passen, dann ist da ein Trafo o.ä. vor.
    Der etwas höhere Strom ist auch nicht so hoch, denke das wird auch ohne Probleme funktionieren.

    MfG

    Marcel
     
  5. #4 viktor12v, 21.11.2008
    viktor12v

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    AW: Motorbremse

    Hallo Matze001

    No! Da ist kein Trafo oder sonstiges.
    Gleichrichter ist wie beschrieben auf U und der Sternbrücke angeschlossen.

    Viktor
     
  6. #5 Günther, 21.11.2008
    Günther

    Günther Spannungstauglich

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    AW: Motorbremse

    ... also, die 195V sind schon ok, weil die Spannung, die eine Gleichrichterbrücke B2 liefert, nicht 100%, sondern nur 90% der Wechselspannung beträgt. Auch daß die Bremse Gleichstrom benötigt, ist ok. Das ist vermutlich eine Wirbelstrombremse, und die braucht eben Gleichstrom . . .
     
  7. #6 viktor12v, 21.11.2008
    viktor12v

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    AW: Motorbremse

    Hallo Günther

    Wieso liefert so ein Glechrichter 90 % der Wechselspannung.
    In so einem Gleichrichter sind ja nur 4 Dioden drinnen.
    Spannungsabfall (oder wie das heist) ist bei Dioden ja 0,7 Volt.
    4 Dioden mal 0,7 Volt ergeben 2,8 Volt.
    230 Volt minus 2,8 Volt sind 227,2 Volt.

    Wo hab ich da meinen Denkfehler?

    Viktor
     
  8. #7 Günther, 21.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 21.11.2008
    Günther

    Günther Spannungstauglich

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    AW: Motorbremse

    ich will das mal so erklären: Zeichne mal den Kurvenverlauf einer Zweiweg-gleichgerichteten Spannung. Der Scheitelwert ist klar: 230V * 1,41. Aber der Durchschnittswert?
    Nimm mal aus dem Scheitel kleine Flächenstückchen und fülle damit die Täler auf, solange, bis du einen ganz glatten Gleichstromverlauf hast. Dann liegst du etwa beim 0,9-fachen des Effektivwertes. (Die Dioden seien hier als ideal angenommen)
    Dies ist natürlich keine strenge mathematische Herleitung, aber, so denk ich, eine gute Möglichkeit zur Veranschaulichung . . .

    Und noch etwas: Es leiten immer nur zwei Dioden gleichzeitig, der Verlust diegt also real bei 1,4V
     
  9. #8 viktor12v, 21.11.2008
    viktor12v

    viktor12v Lüsterklemmer

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    AW: Motorbremse

    Hallo Günther

    Vielen Dank für deine sehr anschauliche Erklärung!!!
    Das nenn ich mal
    SUPER 1A ERKLÄRT!!! :)

    Viktor
     
  10. #9 Primera16, 25.11.2008
    Primera16

    Primera16 Schlitzeklopfer

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    AW: Motorbremse

    Hallo an alle,

    ergänzend zu "Günther" kann ich noch dazu beitragen, dass es sich wirklich um eine Wirbelstrombremse handelt und diese meistens nicht mehr als einen Luftspalt von 0,3 mm haben.
    Die Motoren haben entweder ein "BG" (Bremsgleichrichter) oder ein "BSG" (Bremssteuergerät) verbaut. Das Bremssteuergerät liefert auch Gleichspannung, aber erzeugt noch eine Hilsspannung (meistens 96V) für eine dritte Anzapfung der Bremse, damit sie schneller einfällt.
    (Meine Angaben beziehen sich auf eine renomierte deutsche Firma, wo ich schon mehrere Bremsen an den Motoren ausbauen musste, weil falsche eingebaut waren).
    Es gibt auch 24V - Bremsen, aber die sind hauptsächlich für den Export in die USA konzipiert.

    Gruß
    Primera16
     
  11. Anni

    Anni Lizenz zum Löten

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    AW: Motorbremse

    Hallo,

    erst mal ist eins Fakt : Die von dir beschriebenen SEW Bremsen sind keine Wirbelstrombremsen , denn der Anker der Bremse wird durch Federn gebremst, nicht durch Wirbelströme.......

    Zweitens ist die dritte Anzapfung bei den SEW Bremsen die sogenannte Beschleuniger-Anzapfung für die Beschleuniger -Teilspule. Der andere Teil ist die Haltespule.
    Beschleuniger Spule = schneller anziehen ......nicht schneller einfallen.....

    Kann man alles bei SEW nachlesen......
     
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Motorbremse

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