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Multimeter

Diskutiere Multimeter im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Hallo zusammen :-) Ich hab folgendes problem: Wenn ich wechselspannungen ,it dem multimeter Flunke 177 rms messe z.B klingeltrafo wo 6 v...

  1. #1 onkelbob, 22.04.2015
    onkelbob

    onkelbob Schlitzeklopfer

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    Hallo zusammen :-)
    Ich hab folgendes problem:
    Wenn ich wechselspannungen ,it dem multimeter Flunke 177 rms messe z.B klingeltrafo wo 6 v draufsteht zeigt das messgerät mir 2. irgendwas an bei allen trafos mit wechselsoannung hat er das, das komische z.B netzspannung 230V wenn ich da nur ein prüfstift reinstecke dann hab ich c.a 20 volt mit beiden kommt das hin mit 230V
    Ist das Multimeter defekt?
     
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  3. #2 oberwelle, 22.04.2015
    oberwelle

    oberwelle Guest

    AW: Multimeter

    Kannst du deine Frage mal verständlich stellen ?

    OW
     
  4. #3 onkelbob, 22.04.2015
    onkelbob

    onkelbob Schlitzeklopfer

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    AW: Multimeter

    Ich habe ein multimeter (Flunke 177 rms) und möchte ein Klingeltrafo die ausgangsspannung messen es sollen 6V ~ aus dem trafo rauskommen laut hersteller.
    Das messgerät zeigt mir aber einen falschen wert an c.a 2..... V das ist bei verschiedene spannungsquellen so klingeltrafo 1 und klingetrafo 2 .

    Dann hab ich es mal bei netzspannung probiert da zeigt er mir was an obwohl nur 1 Prüfstift verbunden ist . Bei 2 verbundene prüfstifte zeigt er mir auch 230V an.

    Jetzt meine frage hat das Messgerät einen fehler?
     
  5. #4 süddeutshland_elektriker, 22.04.2015
    süddeutshland_elektriker

    süddeutshland_elektriker Spannungsgeprüft

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    AW: Multimeter

    Antwort: Das Meßgerät hat (zumindest in dme Bereich in dme Du 230V AC mißt) keine Fehler.

    Die von 0V abweichende Anzeige bei einstecken einer Anschlußprüfspitze (das was du als Prüfstift bezeichnest) ist auf die kapazitive Einstreuung ins Meßgerät zu erklären.
    Die Bedeinungsanleitung des Fluke ist zwingend zu beachten, und die sagt: ZWEIPOLIG anschließen.
     
  6. #5 oberwelle, 22.04.2015
    oberwelle

    oberwelle Guest

    AW: Multimeter

    Moin..

    zum messen müssen beide Messleitungen mit dem zu messenden Objekt verbunden sein.
    Wenn du nur eine Ader verbindest, dann wirkt die freie Messleitung wie eine "Antenne" und das Messgerät zeigt Blödsinn an.

    Wen du beide Messleitungen des Messgerätes mit dem 6V Klingeltrafo verbindest und komische Werte erhältst, kann es daran liegen, daß der Klingeltrafo die Ausgangsspannung elektronisch erzeugt.
    Also kein Trafo im herkömmlichen Sinne also aus "umwickelten Blech", sondern wie du es von den meisten Handy Ladegeräten kennst, ein Schaltnetzteil.

    Vorteil: Billig in der Herstellung, weniger Verluste, geringes Gewicht
    Nachteil: die Geräte arbeiten nur in bestimmten Leistungsbereichen.

    Dieser Nachteil wirkt dann auch, wenn du messen möchtest, es liegt keine Last an, das Messgerät belastet den Klingeltrafo nicht, und zeigt so Blödsinn an.
    Dann kommt noch hinzu, daß unter "richtiger" Last die Spannung so unförmig aussehen kann, daß das Messgerät dann immer noch Blödsinn anzeigt..
    Das kann dann nur ein TRMS oder TTRMS Messgerät ( obere Preisliga ).

    Welchen Klingeltrafo Typ hast du vorliegen ?
    Mach mal ein Bild oder setzte einen Link.


    OW

    Nachtrag: dein Multimeter deckt den Frequenzbereich von 45-500Hz ab, daß ist für ein Schaltnetzteil wohl zu wenig
     
  7. #6 onkelbob, 22.04.2015
    onkelbob

    onkelbob Schlitzeklopfer

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    AW: Multimeter

    Ja das das phänomen hatte ich beim dem trafo von meienen Decken einbaustrahlern 12V~ da muss warscheinlich eine bestimmte last am trafo anliegen (elektronisch) um das messen zu können oder verstehe ich das falsch?
     
  8. #7 oberwelle, 22.04.2015
    oberwelle

    oberwelle Guest

    AW: Multimeter

    Moin onkelbob,

    ja das ist richtig, die Leuchten müssen angeschlossen sein, wenn es sich um ein elektronischen Trafo handelt.
    Dann ist die Angabe 12V~ nicht richtig, müsste dann 12V= heißen ?!

    Aber ich hatte ja auch geschrieben:

    OW
     
  9. #8 onkelbob, 22.04.2015
    onkelbob

    onkelbob Schlitzeklopfer

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    AW: Multimeter

    Danke erstmal für die zahlreichen antworten und tipps.
    Ich werde das mal mit einen "herkömmlichen" trafo versuchen hab noch ein paar in der bastelkiste.
    Gibt es einen trick wie man das umgehen kann für die elektronischen trafos ohne ein TRMS gerät zu besorgen ohne zusätzliche last?
    Hat das flucke 177 TRMS da steht true rms zumin. drauf :-)
     
  10. #9 oberwelle, 22.04.2015
    oberwelle

    oberwelle Guest

    AW: Multimeter

    Zur Info, hatte ich vergessen zu schreiben..

    RMS > Root Mean Square = Effektivwert für sehr begrenzten Frequenzbereich z.B. 45-60Hz
    TRMS > True Root Mean Square = für einen erweiterten Frequenzbereich z.B. 45 bis 500Hz
    TTRMS > Tolal True Root Mean Square = für einen sehr großen Frequenzbereich z.B. 5Hz bis 100kHz

    Ein wirkungsvoller Trick ist mir nicht bekannt, man könnte einen kleinen Kondensator parallel schalten, nur dadurch wird die Spannung effektiv höher und der Ladestrom noch "abstrakter".
    Die Geräte haben schon ihre Daseinsberechtigung.. :D


    OW
     
  11. #10 süddeutshland_elektriker, 22.04.2015
    süddeutshland_elektriker

    süddeutshland_elektriker Spannungsgeprüft

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    AW: Multimeter

    Bevor jemand Deine leider nicht korrekten Bezeichnungen nebst Erklärung weiterträgt, erlaube ich mir das richtigzustellen.

    RMS als root mean square ist schlicht der effektivwert. Da (simple) MM dies als Approximation des Gleichrichtwertes und Skalierung für ein Sinusförmiges Signal als richtige Skalenkalibrierung darstellen,

    mußte man irgendwann (tw. werbewirksam, tw. weil's einfach zuviel nur "scheinbar RMS korrekte" Geräte im Markt gibt: Deutlicher sagen dass es eine echt auf der Defintiion des elektrischen Effektivwertes (siehe z.B. Effektivwert) TRMS für true root mean square Meßgeräte gibt.
    Das war früher (tm) slebstverständlich, als man das über die (naheliegende) therm. Meßverfahren ermittelte. Uralt ist da Hitzdrahtamperemeter, alt (ca. 1965) ist da HP3400A), und schon damals 10Hz...10MHz für TRMS.

    Ob TTRMS noch "Besser" sein sollte (a la Audi TT mit 4 Endrohren): Nun, ich sehe da eher die (naheliegende) Definition für total TRMS als Berücksichtigung von DC + AC Anteil (eben weil heutige Gerätschaften sehr oft nicht-sinus förmige Ausgangssignal , kombiniert mit DC Anteil, haben).

    Ein typischer Vertreter (ebenfalls 1972 oder so in den Markt gebracht) ist das VM HP3403C. 0...100MHz (!!), DC und DC+AC und nur AC umschaltbar.

    > Ich kann über die Richtigkeit / Vollständigkeit meiner Angaben keine Gewähr übernehmen.

    ist gebongt, aber ich tu das für meine .-)

    Also:
    Da moderne DMM selten den (heftigen) Aufwand echter thermischer RMS (egal ob wir das nun TRMS oder TTRMS abhandeln) machen, sondern schlicht analog elektronsich (Multiplizierer-IC) oder digitla-Elektronsihc (A/D Umsetzer mit endlicher Abtastrate und Software Integration/Qudrierung/Wurzleziehen)... machen: Es sit vo nder Bandbreite meist den oben skizieerten HP Geräten UNTERLGEN. Eben das ist meist unwichtig, aber bei z.B. Schaltnetzteilen, modernen FU oder sonstigem Material was mit > 100kHz Schaltfrequenz arbeitet oft eine Quelle für Fehlmessungen.

    U.A. ist das ein Grund warum diese HP Uraltgeräte heute oft noch extrem beleibt und teuer bei ebay weggehen, aber für "uns Praktiker" meist wenig Relevanz haben weil für 98% der Meßaufgaben ein "100 Euro" DMM mit TRMS Label genau genug ist.

    Ein elektronischer Trafo ist aber meist > 100 kHz geschaltet, und wenn man da mal das Datenblatt des Fluke anschaut, stellt man fest das exakt hier ein (für die Aufgabe) hochwertigeres Gerät nötig wäre.
    Womit ich nichts gegen das Fluke sage. Nur halt das man hier wissen muß das man damit in diesem Fall trotz des hohen Gerätepreises halt das nicht dafür geeignete Gerät hat.

    Hoffe geholfen zu haben.
     
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