Neues Außenkabel für Steckdose und Licht

Diskutiere Neues Außenkabel für Steckdose und Licht im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo zusammen! Zuerst kurz zu mir: Ich bin zwar rechtlich gesehen Elektrik-Laie, bin aber seit meiner Jugend mit Elektrik und Elektronik in...

  1. Wastl

    Wastl Schlitzeklopfer

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    Hallo zusammen!

    Zuerst kurz zu mir: Ich bin zwar rechtlich gesehen Elektrik-Laie, bin aber seit meiner Jugend mit Elektrik und Elektronik in Kontakt.
    Ich hatte damals eine große Modelleisenbahn, die ich mit meinem Vater komplett verkabelt habe, habe schon diverse Leuchten und Steckdosen und Schalter angeschlossen und getauscht, und auch die Verkabelung in meiner Küche erweitert (Herdanschluss aufgeteilt, zusätzlicher Stromkreis für Geschirrspüler).
    Auch habe ich mir viel Wissen und Grundlagen angelesen, besonders vor der Küche, ich weiß also was ich sicher kann, und wovor ich besser die Finger lasse.
    An Werkzeugen habe ich eine Grundausstattung an isolierten Schraubendrehern und Zangen, Abmantler und Duspol.

    Nun zu meinem aktuellen Thema: Ich wohne mit meiner Familie in einer gemieteten Doppelhaushälfte in Holzständerbauweise, wo ich jetzt eine Außensteckdose sowie eine Außenleuchte und Bewegungsmelder anbringen will.
    Da wir zur Miete wohnen, und aufgrund der Holzständerbauweise, fällt ausgiebiges Schlitze fräsen etc. flach und soll minimalinvasiv erfolgen.

    Ursprünglich hatte ich mir folgendes überlegt:
    In der Unterverteilung im OG ist noch Platz für einen zweipolig schaltenden 16A FI/LS, von dort aus geht es mit NYY-F 3x2,5 durch die Rigipswand direkt nach oben in den Spitzboden.
    Von dort aus zu einer Aussparung am Übergang von Wand zu Dach in einem Inneneck über dem Balkon, dort gehen auch schon die Antennenkabel zur Sat-Schüssel durch.
    Dann auf der Außenwand im Stangenrohr weiter bis auf Steckdosenhöhe im OG, dort einen Hensel KF Abzweigkasten mit Kabelverschraubungen setzen, ein Kabel von hier zu einer Steckdose auf den Balkon im OG, ein anderes runter zum Sockel, dort wieder einen Abzweigkasten, und von da aus einmal zur Steckdose, und einmal zu Bewegungsmelder und Leuchte.
    Anschluss in der UV könnte der Vermieter machen, der zufällig Elektriker ist.

    Da wir aber eine Außendämmung haben, war der Vermieter nicht ganz begeistert von der Idee, obwohl ich die Dämmstoffdübel natürlich abgedichtet hätte.
    Stattdessen hat er vorgeschlagen, das Kabel in einem blinden Kunststoff-Fallrohr DN 105 nach unten zu führen, in dem auch teilweise die SAT-Kabel laufen. Im ungedämmten Sockel darf ich dann bohren. Ok, soweit kein Problem, spare ich mir ein paar Stangen Rohr plus die Befestigungsarbeit, die Steckdose im OG hätte ich sowieso nur gesetzt weil es kaum Mehraufwand gewesen wäre.
    Den Plan habe ich jetzt wie folgt geändert: Vom FI/LS geht es mit NYM-J 3x2,5 in den Spitzboden, vor dem Übergang nach draußen kommt eine Abzweigdose mit M20 Kabelverschraubungen. Von dort aus mit NYY-F durchs Fallrohr bis auf Sockelhöhe, dort einen Hensel KF Abzweigkasten, und von da aus jeweils zu Steckdose und Bewegungsmelder/Leuchte.

    Aber jetzt habe ich folgende Frage: Bisher wäre ja die jeweils frei hängende Länge auf ca. 3 Höhenmeter begrenzt gewesen. Jetzt mit der Verlegung im Fallrohr hätte ich ungefähr 1 Höhenmeter schräg plus 5 Höhenmeter senkrecht ohne Befestigungsmöglichkeiten zwischendrin.
    Ich hätte da irgendwie Bedenken, ob die Kabelverschraubung und das Kabel selbst das auf Dauer aushält.
    Reicht die Kabelverschraubung bzw. eine zusätzliche Befestigungsschelle oben aus?
    Oder vielleicht das Kabel an einem geerdeten(?) Stahlseil befestigen?
    Wenn ja, wie befestigt man das?
    Von OBO gibts Spanndrahtschellen, aber die sehen mir aus, als ob sie nur für horizontale Verlegung gedacht wären...
    Kabelbinder?
    Ob das mit der Zeit nicht rutscht...?

    Und noch eine kleine Haarspalter-Frage am Rande: Es heißt ja, dass Kommunikations- und Niederspannungsleitungen nicht ohne Trennung verlegt werden dürfen.
    Aber NYY ist ja ein Kabel und nicht nur eine Leitung, sieht es da anders aus?

    LG Wastl
     
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  3. elo22

    elo22 Freiluftschalter

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    Das passt mit 16 A nicht oder Du nimmt < 1,5 mm².

    Lutz
     
  4. Wastl

    Wastl Schlitzeklopfer

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    Es soll ja ein 3x2,5mm² verlegt werden, schon wegen der möglichen Wärme im Sommer.
     
  5. gert

    gert Freiluftschalter

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    Also nur auf die Verschraubung in dem super ausgewählten Abzweigkasten würde ich mich nicht verlassen.
    Das Kabel irgendwie nochmal (knapp unter der Dose, oder wo es paßt) abfangen. Schelle, Lochband,etc...

    Gruß Gert
     
  6. Wastl

    Wastl Schlitzeklopfer

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    Ok danke!

    Dann werde ich oben noch eine zusätzliche Schelle anbringen und davor einen kleinen Bogen lassen.
    Und falls der Bogen irgendwann weg ist, muss ich mir dann wohl doch nochmal Gedanken um ein Stahlseil machen.

    Ja die Hensel KF Kästen gefallen mir.
    UV- und Wetterbeständigkeit, Verschraubungen mit Druckausgleich als Zubehör, und trotzdem vollkommen akzeptabler Preis.
    Da hab ich wohl was gutes ausgewählt, freut mich!
     
    elo22 gefällt das.
  7. gert

    gert Freiluftschalter

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  8. Wastl

    Wastl Schlitzeklopfer

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    Wow, sieht auch nicht schlecht aus.
    Muss ja auch gut sein, wenn sie eine Ex-Zulassung hat.
    In dem Bereich habe ich nicht gesucht.

    Ich glaube ich bleibe trotzdem bei der KF1000, sollte gut genug sein.
    Vor allem hat sie 10 Einführungen, das heißt ich bekomme den Eingang und zwei Abgänge auf die Unterseite, und kann oben und an den Seiten geschlossen lassen.
    Die Außensteckdose wird eine Berker W.1 mit verschraubter Leitungseinführung, ebenfalls von unten.
    Bewegungsmelder und Leuchte werden auch von unten angefahren.

    Aber sonst sieht mein Plan ok und zumindest einigermaßen normkonform aus, oder?
    Und danke für die Ratschläge bisher!

    LG Wastl
     
  9. elo22

    elo22 Freiluftschalter

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    Kommt auf die Länge an. Wieviel m werden es werden?

    Lutz
     
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  11. Wastl

    Wastl Schlitzeklopfer

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    Von FI/LS bis zur Steckdose allerhöchstens 20m, von FI/LS bis Bewegungsmelder höchstens 24m, der Abzweigkasten kommt dabei nach ca. 18m (Längen alle gut aufgerundet).
    Die ersten 2m sind in Wärmedämmung, die nächsten 7-8m auf Wärmedämmung (also A2), der Rest außen im Rohr (B2).
    An der Steckdose sollen die 16A ausgeschöpft werden können (auch wenn sie wohl nie gebraucht werden), die Außenleuchte hat 8W LED.

    Wegen Verlegeart A2 muss ich ja sowieso auf 2,5mm² gehen für 16A.
    Und 2,5mm² in B2 reichen bei 16A bis ca. 50°C laut der Tabelle die ich gefunden habe.
    Vom Spannungsfall her bin ich laut meinen Berechnungen unter 3%.

    Sollte also eigentlich passen, oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler drin?

    LG Wastl
     
  12. elo22

    elo22 Freiluftschalter

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    Das sollte passen.

    Lutz
     
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