Notstromaggregat funktioniert nicht

Diskutiere Notstromaggregat funktioniert nicht im Allgemeines Forum im Bereich Diverses; Halli Hallo ich bin neu in diesem Forum und hoffe das mir hier weitergeholfen werden kann. Ich selbst habe nur etwas mehr Ahnung wie ein komplett...

  1. #1 I.W1974, 06.03.2020
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    Halli Hallo

    ich bin neu in diesem Forum und hoffe das mir hier weitergeholfen werden kann. Ich selbst habe nur etwas mehr Ahnung wie ein komplett Laie ,da ich nur noch elektrische Grundkenntnisse besitze.
    (Teil einer Ausbildung vor über 25 Jahren) also eher Laie.

    Es handelt sich um ein Notstromaggregat. Dieses war auf einem Feuerwehrauto verbaut und wurde von dessen Motor mit angetrieben. Es war auch noch eine Wasserpumpe an der Motorwelle die ebenfalls angetrieben wurde.
    Der Drehstrom-Generator ist ein AvK mit 12,5 Kvh. Dieser wird nun von einem kleinen Trecker angetrieben und soll mich nun im Feld mit Strom versorgen.

    Nun zum Problem:

    Ich habe die Drehzahl der Welle per Handgas des Trecker in etwa auf die 3000 U/min eingestellt (über Getriebe und Keilriemen)Nun habe ich auch die gewünschten 50 Hz an den Schukosteckdosen anliegen.
    Jedoch habe ich am Voltmeter nur ca. 170 V. Ich habe bereits bei Google versucht mich dahingehend weiter zu bilden.

    Jetzt hätte ich (mit gefährlichem Halbwissen) vermutet das hier evtl. ein Problem mit der Erregerspannung besteht. Ich habe auf den Klemmen bei dem Klemmbrett Platine mit den beiden Sinuszeichen ,welche auch unten im Generator sind, ca.29 v Wechselspannung gemessen. (Bilder im Anhang)

    Links daneben befinden sich die Klemmen J und K. Dort liegt keine Spannung an. Weder Wechsel noch Gleichspannung.Noch weiter links sind die Klemmen t und s.Hier liegt der Widerstand (Schleifringpoti an). Dieses ist in der Schaltkastenwand verbaut.
    Wenn ich es abgeklemmt durchmesse geht es vom 1,5 Ohm sauber hoch bis zum hohen Kiloohmbereich. Aufgelegt kann ich durch die Platine nur Niederohmigkeit feststellen!!


    Meine Gedanken sind nun folgende:

    Muss nicht aus der Regelplatine eine Gleichspannung kommen (6 V-Typenschild) welche dann die Erregerspannung sein müsste (Klemme Kund J ) ?
    Es liegen ja die 29V Wechselspannung an und auch an den U-V-W Klemmen liegen die besagten 170 V an..
    Kann das sein das die Drehrichtung an der Generatorwelle falsch ist.Wenn ich vom Klemmbrett aus auf die Welle sehe dann läuft diese rechts rum bzw. im Uhrzeigersinn.
    Ich weiß nicht wie es vorher war..und wie ist es mit dem Widerstand unten im Generator (ca. 330 Ohm) Erzeugt dieser nun den benötigten Magnetismus im Erregerfeld.

    Ich hoffe das ich nicht zu sehr gelangweilt habe mit meinen Fragen .Falls ich vielleicht das offensichtliche nicht sehen, dann seht es mir nach und weist mich höflich darauf hin.vielleicht bin ich ja der Ochse vorm Berg.....


    Typenschild.jpg Klemmbrett Generator.jpg Klemmbrett Reglerplatine.jpg Reglerplatine.jpg Generator Kontaktbezeichnung.jpg

    ich danke Euch im Voraus für Eure Antworten
     

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  3. Anni

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    Hallo ,
    auch nach meiner Meinung ( und auch in der Literatur ) ist J und K eine Erregerwicklung , vornämlich bei Synchronmaschinen.
    Diese benötigen ja eine externe Erregung. Was wäre , wenn du die 6 V mal extern erzeugst....und dort einspeist ?
     
  4. gert

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    Sehe ich auch so.
    6 Volt (oder 12 Volt) zum Starten anlegen,
    Wenn die Maschine dann "Strom" liefert, kann ein Trafo mit Gleichricher die Erregung übernehmen und den Akku wieder laden.

    Gruß Gert
     
  5. #4 I.W1974, 07.03.2020
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    Guten morgen zusammen..

    Ich kann das mit den 12 V mal probieren. Allerdings stellt sich dann für mich die Frage was macht diese Platine denn dann überhaupt. Ist Sie dann ausschließlich zur "Steuerung der Erregerspannung" um die Spannungen einzustellen?ß
    Wofür sind dann die 29 V Wechselspannung die aus dem Generator kommen??

    Gruß
     
  6. Anni

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    Hallo möglicherweise wird aus dieser Wechselspannung die Gleichspannung für die Erregung erzeugt, eben über besagte Platine.
    Ich würde mit der Errgerspannung nicht so hoch ran gehen...12 V sind ja dopplet so viel wie Nennerregerspannung
     
  7. #6 Allstromer, 07.03.2020
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    Hallo @I.W1974,
    aus deiner guten Beschreibung komme ich zu der Beurteilung, dass der Fehler mit großer Sicherheit an der Steckkarte
    für die Erregerspannungsregelung (AVR - Regler) liegt.
    Dass der Generator auch ohne Erregung 170V erzeugt, sowie die Versorgungsspannung für den Regler (die 2 Anschlüsse mit den Tilden)
    generiert wird ist ein Zeichen, dass der Generator i.O. ist.
    Das begründet sich aus der noch vorhandenen Remanenz.
    Nur scheint aus der AVR- Karte die notwendige Erregerspannung, ca. 6V DC an J & K, zu fehlen!
    Also sind die Bauteile der Karte im Fokus und zu überprüfen.

    MfG
    Allstromer
     
  8. #7 I.W1974, 07.03.2020
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    Hi,
    so bin schon weiter. ich war auch eher vorsichtig. Ich habe ein regelbares Netzteil an die besagten Klemmen J u K angeschlossen. Dann habe ich von 0V an langsamm die Erregerspannung erhöht.Bei 3V und 0,6 A war alles bestens. Nun konnte ich über die Gleichspannung alles bestens einstellen.230V /400 V /50 Hz.
    So weit so gut.Für mich bedutes es nun das dies Platine wirklich nicht funktioniert. Mit den 29 V sehe ich das ähnlich. Diese werde ich für einen neuen Regler verwenden. Aber warung geht auf die Platine auch die 400 V Versorgung mit drauf.Naja da diese sowieso überflüssig ist da defekt kann mir das ja egal sein. Wissen würde ich dies jedoch schon gerne mal...Gruß
     
  9. #8 Allstromer, 07.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.03.2020
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    Die Netzspannung dient für den AVR- Komperator als IST- Wert.
    Die Spannung am Generator soll ja auf dem Nennwert 230/400V gehalten werde, unabhängig der Belastung.
    Im AVR- Regler findet ein Soll- Istwert Vergleich statt und aus der Differenz wird die Erregerspannung entsprechend nachgeführt.
    Die Angaben am Typenschild sind Nennwerte, d. h. alle Werte beziehen sich auf Nennleistung.
    Auch die Erregerspannung von 6V DC wird errreicht bei Nennleistun.g
    MfG
    Allstromer
     
    Anni gefällt das.
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  11. #9 I.W1974, 08.03.2020
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    Danke soweit.

    Der Soll-Istwert-Vergleich ist mich auch dbzgl. dazu eingefallen da hatte ich die Nachricht gerede versendet.
    Ist ja auch logisch...Eine führungsgröße braucht der Regler nun mal..naja lang lang ist es her.

    Ich werde nun den Fokus auf einen neuen legen und den alten ausbauen.
    Welche Regler sollte man da einsetzen. Wieviel Spannungsschwankungen sollte er ausgleichen können.
    Des Weiteren habe ich evtl. ein noch größeres problem wenn ich denn mal alles am laufen habe.

    Wenn ich die Last am Generator erhöhe beginnt vom Trecker die Drehzahl abzufallen.Ist ja klar..Diese muss dann per Handgas nachgeregelt werden.
    Meine Idee dahin gehend wäre eine Frequenz oder Spannungsüberwachung zu integrieren. Diese soll dann einen Stellmotor betreiben welcher des Gaszugs Stellung verändert.

    Ist das eine Überlegung wert??
     
  12. #10 Allstromer, 08.03.2020
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    Hallo @I.W1974,
    die techn. Zusammenhänge für einen Generatorbetrieb sind dir ja einigermaßen klar.
    Das einfachere ist, den AVR-Regler zu ersetzen.
    Eine Reparatur von dem jetzigen defekten Regler halte ich durchaus für möglich, wenn du jemand kennst,
    der in der Elektronik versiert ist. Die Bauteile sind bis auf den OPV/Komparator
    (rundes Bauteil oben auf der Karte ohne erkennbaren Aufdruck) sind einfach einzumessen.
    Den Transistor 2N1613 im TO-39 Gehäuse mit Sternkühler wäre mein erster Verdacht!
    AVR- Regler und Drehzahlregler sind im Handel zu haben.
    Für den D-Regler benötigst du noch einen Aktuator (Hubmagnet) für Motorregelung.
    Ich denke, das einfachste ist in deinem Fall, mit einem Händler bzw. Rep.-Werkstatt in Kontakt zugehen.

    MfG
    Allstromer
     
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Notstromaggregat funktioniert nicht

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