Notstromagregat 230 Volt im Notfall komplett vor alles schalten?

Diskutiere Notstromagregat 230 Volt im Notfall komplett vor alles schalten? im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hat man dazu noch die Möglichkeit die Lade-/Entladegrenzen festzulegen, und bewegt sich bspw. nur zwischen 20 und 80% , kann man die Lebensdauer...

  1. bigdie

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    Dann brauchst du aber auch 40% mehr Akkukapazität. Zumindest vor 10 Jahren hätte sich das nicht rentiert. Besser du hättest dann die 100% genutzt und dir heute dann den gleichen Akku neu gekauft für 1/4 oder weniger des damaligen Preises.
    Das tote Kapital hat wie geschrieben 888€ gekostet und steht da seit 15 Jahren, einmal 4h und einmal wegen 30min gelaufen. Macht aber gar nichts, ich habe auch Blitzschutz auf dem Dach, der 1000€ gekostet hat. Ich habe einen Feuerlöcher in jeder Etage vom Treppenhaus. Alles Geld, von dem ich wesentlich länger etwas habe als alle 3 Jahre ein Smartphon mit angebissenem Apfel zu kaufen
    Nö, du musst nur den richtigen nehmen ohne Bio
    Gibt 2 Diesel im Haus, also kein Problem
    Muss es nicht. Das, was im Notbetrieb laufen soll, ist keine Last und das ist auch im Haus so auf 3 Phasen verteilt, das es funktioniert
    Neben dem Zählerschrank hängt das ganz altmodisch
    Notstrom.jpg
    Größere Verbraucher gehen eh nicht, bei 1,3 kW pro Phase Für 3 Gefrier und 3 Kühlschränke, Heizung, Fernseher und PC und Licht reicht es aber. Wie geschrieben war ja schon mal 4h der Strom weg.
     
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  3. #12 Strippentod, 24.09.2025
    Strippentod

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    Der Zusammenhang zum Apple Smartphone erschliesst sich mir jetzt nicht.

    Wo kann man denn noch B0 Diesel in Kleinstmengen als Privatperson kaufen ?
     
  4. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Kostet 1000€ und nach 5 Jahren ist es Schrott.
    Bis vor einem Jahr gab es noch Aral Ultimate ohne Bioanteil
    und außerdem gibt es für lange Haltbarkeit Aspen Diesel für zugegeben viel Geld im Baumarkt, genau wie Aspen Benzin, welches sehr lange seine Zündfähigkeit behält.
    Nicht zuletzt gibt es auch additive, die man zumischen kann um die Lagerfähigkeit zu vergrößern. Am Ende nimmt der Motor davon aber keinen Schaden, der geht aus, wenn der Dieselfilter zu ist. Nimmst einen Filter beim nachfüllen und gut
     
  5. #14 Darkness, 24.09.2025
    Darkness

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    Bei dir mit deinen Verbrauchern und als EFK die das ganze überwacht und die Verteilung vorab kontrolliert hat funktioniert das vielleicht. ...

    Tausch deine Gastherme gegen einen größeren Holzvergaser, dann ist da insbesondere mit Fördertechnik extrem schnell das Licht aus. Bei modernen Ölheizungen dürfte es ähnlich laufen. Und grundsätzlich nicht zu vergessen, dass die Steuerungen bzw. Elekronik erheblich anspruchsvoller sind, als mechanische Thermostate.

    Entschärft das ganze zwar etwas, aber ewig geht das ganze auch nicht gut, insbesondere wenn du viel Luft im Tank hast und das am besten noch mit vielen Temperaturwechseln.

    Und hin ist die Zuverlässigkeit.
    Erstmal neuen Sprit und Filter besorgen und dann die Kiste erstmal vorher reinigen.
    Und dann wird das Teil das erste mal seit Jahren wieder warm und brennt sich frei, bis irgendeine Membran, Dichtung, ... versagt.

    Deswegen würde ich auch kein altes Aggregat mehr auf Aspen umstellen. Ich musste schon einmal Lehrgeld zahlen.

    In der Zwischenzeit läuft die PV ohne Probleme (bis auf die paar Tage im Jahr wo halt nichts vom Dach kommt). Und die kostet nicht nur, sondern armortisiert sich binnen weniger Jahre.

    Der normale Privathaushalt verbaut mittlerweile mehr Speicherkapazität als normaler täglicher Bedarf besteht. Und vom täglichen Bedarf fällt auch noch der Direktverbrauch weg. Die kriegen den Speicher die meiste Zeit im Jahr gar nicht leer.

    PV mit Speicher mittlerweile die bessere Lösung.
    Das Teil wird täglich genutzt und ist binnen Sekunden, teils Millisekunden im Ersatzstrombetrieb. Einfacher, unkomplizierter und langfristig auch günstiger gehts nicht.
     
  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Ich repariere Elektronik und in der Firma gibt es eine 700kW Hackschnitzelheizung und ein Kraftwerk mit Holzvergaser 400 kVA Elektrische Leistung und 1. wenn ich zu Hause meine Heizung tausche, dann wird es nicht am größeren Aggregat scheitern. 2. Muss die Heizung nicht laufen, gibt in jeder Wohnung einen Kaminofen und Holz für min. 2 Jahre.
    Einen Trichter mit eingebautem Filter hat doch jeder. Ich hab davon einige. Und dein Akku ist im Winter min 1x proTag leer oder fast leer, ist das zuverlässig?
    Ich rede nicht von der meisten Zeit im Jahr, ich investiere doch nicht in Notstrom, der nur 10 Monate im Jahr funktioniert.
    Im übrigen, Mag sein, das sich Photovoltaik+ Speicher heute installiert auch amortisiert, das aber nur, weil die Akkupreise ins bodenlose gesunken sind. Eine vor 10 oder gar 15 Jahren installierte Anlage ist heute im Eimer und hat sich garantiert nie amortisiert.
    Ach wie geht das, baust du die gesamte Anlage um, oder kann dein WR alles einschließlich Herd, WM Bügelstation, Wärmepumpe Auto laden usw. versorgen? Dann ist das natürlich top, wenn Wechselrichter und Akku so 20-30 kW können. Ich muss vor dem Umschalten erst alles überflüssige abschalten.
     
    Joker33 gefällt das.
  7. #16 Darkness, 25.09.2025
    Darkness

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    Geht nicht ums einfüllen, sondern um die Dieselpest.
    Ich lagere B0 maximal ein Jahr. Und was länger lagert bzw. rumsteht ausschließlich mit komplett vollem Tank. Weniger Luft im Tank > weniger Luftfeuchte > weniger Wasser als Nährboden.

    Leistung bezog sich auf #9.
    Steuerungen und Elektronik schmiert gerne mal bei kurzen Spannungseinbrüchen ab. Bei Schützen das gleiche Problem, die müssen ggf. manuell gedrückt werden.

    Deswegen ist PV auch mittlerweile die bessere Lösung.
    LFP ist erst seit ~3-4 Jahren Standard, davor war Li-Ion (bzw. NMC? ) üblich. Letzteres völlig ungeeignet für Heimspeicher, wie an den Problemen bei Senec oder mit den LG Resu mehr als deutlich zu erkennen. Preise sind auch erst seit ~2 Jahren im Sinkflug.
    Auswahl an Hybridwechselrichter und auch Leistungen >12kVA gibts auch erst seit gut 2 Jahren.

    Dementsprechend kannst du auch keine neue Anlage mit einer 2 Jahre alten Anlage oder erst recht nicht mit einer 5 Jahre alten Anlage vergleichen. Sowohl preislich als auch bei den technischen Möglichkeiten eine völlig andere Liga.

    JEIN
    Von der HLAK nach dem Zähler gehts direkt auf die automatische Notstromumschaltung der PV und wieder zurück in den Zählerschrank auf den manuellen Notstromumschalter (fürs 40kVA Aggregat) an dem sämtliche Verteilungen hängen.

    Mit dem 12kVA Hybriden läuft außerhalb der Hauptverbrauchszeit das meiste. Zumindestens bis das Kühlaggregat (5 oder 6PS im Direktanlauf) automatisch anspringt. Heute würde man bei gleicher Speicherkapazität das 30kVA Modell verbauen, aber mehr als 12kVA gabs damals noch nicht.
    Aber ja, zur Vollversorgung des Privathaushaltes würde es reichen (ohne BEV).
     
  8. bigdie

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    Dieselpest erzeugt ein paar schlieren und wenn im Kanister so etwas ist, filterst du die Raus. Der Rest vom Diesel funktioniert trotzdem. Das ist doch keine Primadonna von Common Rail Diesel. Mein Kumpel hatte nach der Wende einen Daimler Saugdiesel, mit 65 PS. Das damals typische Taxigefährt. Der hat in Plauen von mehreren Imbisbuden das alte Frittenfett abgeholt, gesiebt und ist damit Jahrelang gefahren. Irgendwann hatte er dann mal einen Unfall und musste das Auto mit 1,2 Mill km verschrotten.
    Klar, Notstrom für 30000€ kann ja jeder nur nützt der trotzdem nichts, wenn die Sonne nicht scheint und er hält trotzdem keine 30 Jahre. Im Sommer brauche ich keinen Notstrom, sollte der Strom da länger ausfallen, packe ich meine Kühlbox ins Wohnmobil und die große fürs Gefrierzeug und fahre dort hin, wo Strom ist. Dann ist mir das egal, ob der Strom weg ist, in die Firma muss ich ja dann nicht
     
  9. #18 Darkness, 25.09.2025
    Darkness

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    Wenn man ~10 Jahre Lebensdauer +/- 2 Jahre erwartet muss das Zeug allerspätestens binnen 8 Jahren armotisiert sein und zwar mit Sicherheitsabschlag.

    Wenn das Zeug erwartungsgemäß läuft dann ist die Armotisationszeit noch kürzer (wegen Sicherheitsabschlägen bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung). Da ist ein Austausch von Speicher und WR nach 10 Jahren durchaus mehr als eingeplant. Wie du ja schon selber erwähnt hast, gibts in 10 Jahren wieder etwas viel besseres bzw. wird das ganze erheblich günstiger in der Anschaffung.

    Und wenn wir es genau nehmen, müsste man einige Kosten mit rausrechnen. Der 60 Jahre alte Zählerschrank der dank PV mit 0% MwSt erneuert wird und die Anlage auch erstmalig 30mA RCD´s bekommt, wäre auch so irgendwann fällig. Genauso wie neue 5-adrige Zuleitungen für die Unterverteilgungen und Auftrennung ab HAK.

    Oder Kurzusammenfassung: Der Speicher steht eh rum, weil der günstiger ist als Netzbezug. Wieso also nicht für Ersatzstrom nutzen?

    Das probier mal bei modernen Geräten. Die Filter sind heute gleich zu.
    Im gewerblichen Bereich fährt man nicht ohne Grund fast ausschließlich mit B0.

    Du kannst ja ruhig auf deine unzuverlässige Lösung setzen und bei Bedarf das Diesel filtern.
    Ottonormal stellt sich aber entweder eine Verbrennerlösung hin die 365 Tage zuverlässig funktioniert und erstmal nur Kosten verursacht oder nutzt einen PV-Speicher der sich innerhalb weniger Jahre durch die normale Nutzung selbst abbezahlt.

    Und auch für kleinere Verbraucher ist das mitllerweile intressant. Bei niedrigen Lade- Entladeleistungen reicht ein Niedervoltspeicher, wie z.b. https://www.nkon.nl/de/nkon-ess-pro-51-2v-32kwh-thuisbatterij.html
     
  10. bigdie

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    Bei mir ist vor 25 Jahren ein neuer Zählerschrank rein gekommen und im ganzen Haus alle Leitungen neu also nicht nur Strom und da in Thüringen TT ist, gibt es da auch überall 30mA FIs seit der Zeit

    PS wenn das alles so funktioniert das ganze Jahr, wozu brauchst du dann den Netzbetreiber und den Zählerschrank überhaupt?
     
  11. #20 Darkness, 25.09.2025
    Darkness

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    Mit meiner Mini Anlage nicht möglich. Leistungsstarke Hybriden gabs damals noch gar nicht und Speicher waren noch sündteuer. Zudem hat man die Vergütung mitgenommen.

    Du solltest das ganze doch mit deinem BKW auch kennen. Die alten mit 2x360Wp und 600W Wechselrichter sind auch eine ganz andere Liga als die modernen mit 2kWp, 2,5kWh Speicher DC-gekoppelt und 800W Wechselrichter. Und preislich kostet letzteres mittlerweile soviel wie ersteres damals.

    Dementsprechend ist erheblich weniger Modulleistung und Speicherkapazität im Vergleich zum regelmäßigen täglichen verbaut, als heute üblich ist.
     
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