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PA von Nebengebäude, Antenne

Diskutiere PA von Nebengebäude, Antenne im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo, und vorneweg erstmal Danke fürs Durchlesen und eventuelle Tipps. ;) Bestehende Hausinstallation in TN-C-S im Altbau ohne Fundamenterder...

  1. Kanne

    Kanne Neues Mitglied

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    Hallo,
    und vorneweg erstmal Danke fürs Durchlesen und eventuelle Tipps. ;)


    Bestehende Hausinstallation in TN-C-S im Altbau ohne Fundamenterder oder Tiefenerder. (vllt. noch nachzurüsten?)


    Ich hätt' 2 Fragen zum PA bzw. zur Antennenerdung:
    (Im Anhang: Paintkunstwerk zur Verdeutlichung)

    1.Problem:

    Sat-Antenne soll auf vorhandenem Mast an der Garage installiert werden, da an anderen Stellen durch Bäume und Gebäude keine gute Sichtverbindung nach "oben" besteht. Vorhandener Mast ist Stahlrohr, allerdings am Boden korrodiert somit vermutlich (noch nich gemessen) kein geeigneter Erder.
    Also folgender Plan: Koaxschirm auf Masthalterung in 4mm²
    Von der Masthalterung 16mm² CU RE senkrecht zum Stahlband, was zum zu setzenden Kreutzerder führt.
    Von dort wieder mit 16mm² zur SPA-Schiene im Keller. Soweit i.O.? Muss man bei der Verbindung Erder <-> SPA noch weiteres beachten? (Näherung zu anderen Leitungen)
    Funkenstrecke vor dem Erder? (Haus hat zwar noch keine Erder aber Nebengebäude, siehe Punkt 2)

    2.Problem:

    Anschluss des Nebengebäudes an das (neue) TN-S des Hauses

    PA vom Wasserrohr, welches zum Nebengebäude führt, im Haus zur SPA ist gegeben.
    Ebenso vorhanden Kreuzerder, PA-Schiene und eine UV mit 4polRCD im Nebengebäude.

    Geplant ist hier nun 5x4mm² + 1x16mm²(zwecks PA) neu zu vergraben, da alte Leitung marode geworden ist.
    Anschluss des 16mm² und des Wasserrohrs an PA-Schiene des Nebengebäudes würde ja zur Schleifenbildung führen... (ebenso der 4mm² PE?) da gibt es doch sicherlich ne Norm bzw. ne Lösung für, oder denke ich grad nur wirr?

    Über mich: Im Rahmen meiner, Ausbildung wurde mir auch eine Ausbildung nach DIN VDE zur EFK zuteil, leider anderen Weg eingeschlagen. _lange_ Jahre nicht aktiv und bei weitem nicht auf dem Stand der aktuellen Normen und Vorschriften. Es geht mir Hauptsächlich darum die nötigen und möglichen Eigenarbeiten selber durchzuführen, mein ortsansässiger ELI buddelt nicht gerne selber. ;)
    Anschluss & Abnahme wird wieder durch den Ihn geschehen, da er auch vor kurzem schon in Ausbauphase 1 den HAK und die HV komplett neu installiert hat.


    Über ein bisschen Feedback würd' ich mich freuen.

    Grüße
    Kanne


    PS: Blitzschutz, wenn auch sinnvoll, ist hier in der Region mMn vergebene Liebesmüh, vielleicht ein _leichtes_ Gewitter in 5 Jahren? (OK die Spezis mögen mich nun bitte lynchen :D)

    erweiterung.jpg

    Edit: (potentielle)Erder und Wasserohre sind räumlich getrennt (für mehr reicht meine Zeichnkunst mit ner Maus nicht aus)
     
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  3. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: PA von Nebengebäude, Antenne

    Schleifenbildung schadet in dem Fall nichts, ist auch nicht anders, wenn z.B. 5 Häuser nebeneinander stehen, an der gleichen Wasserleitung hängen und am gleichen Stromkabel vom EVU.

    Ich würde es genauso machen, Erder für Antenne muß natürlich die geforderte Größe haben evtl. auch 2 kürzere möglich.
    Eins noch, wenn du eh bis zum Nebengebäude schachtest, dann leg doch gleich ein großes Leerrohr falls mal was dazu kommt.
     
  4. Kanne

    Kanne Neues Mitglied

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    AW: PA von Nebengebäude, Antenne

    Ah OK danke.

    Der Vorschlag mit dem Leerrohr ist auch sinnvoll, bietet dann auch nochmal einen gewissen Grad an mechanischem Schutz, wenn in 20Jahren mal gegraben wird und das Signalband übersehen worden ist. ;)

    Was wird dort in Verbindung mit NYY Verwendet? Ich weiß nurnoch, dass bei Verlegung von NYM im Erdreich abgedichtete Rohre mit Belüftung nach innen vorgeschrieben sind ( und auch nur für kurze Strecken? ). Aber ich würde bei NYY auch gern Staunässe vermeiden, ob dafür Konzipiert oder nicht.
    Flexibles Drainagerohr würd mir da in den Sinn kommen, macht auch weniger Probleme bei Winkeln. Zugdraht könnt ja ne Wäscheleine werden.
    Abgedichtetes KG Rohr oder DN75 Fallrohre würden ja bei nem Leck (oder halt auch Undichtigkeiten an der Eintrittstelle) die Feuchtigkeit nicht mehr rauslassen.

    Grüße
    Kanne
     
  5. Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: PA von Nebengebäude, Antenne

    Ein mastnaher PA ist der beste Schutz gegen Überschläge. Neuerdings genügt ein Cu-Querschnitt von 2,5 mm², wenn der Draht geschützt ist.
    Näherungen sind auf allen Erdleitungen schlecht, die mit Blitzstrom belastet sein können. Auch dieser Draht muss nach alter wie auch der druckfrischen EN 60728-11 ein Volldraht sein und innerhalb einer GA-Antenne müssen entweder alle Fundamenterder miteinander blitzstromtragfähig miteinander verbunden, oder die Antennencluster untereinander galvanisch getrennt sein .

    Eine Funkenstrecke ist erforderlich, wenn galvanische Abtragungen des Erders zu erwarten sind. Nach EN 62305 ist der erste halbe Meter unter Frostschutzgesichtspunkten als unwirksam anzusehen. Daher müssen Kreuzstäbe mit 1 x 2,5 bzw. 2 x 1,5 Meter wegen der besseren Erdfühligkeit mit 1 Meter Abstand vom Hausgrund und bis O,5 Meter unter Grund versenkt werden.
    Diese Versenkung der Vertikalerder ist im DEHN Blitzplaner nicht dargestellt, das wird in der nächsten Ausgabe korrigiert. Obwohl die neue Ausgabe der EN 60728-11 permanent auf die EN 62305 verweist, wurde dieser Hinweis vergessen. Für solche Fälle sollte man nur noch konform zur EN 62305 einen ES-Erdspieß mit 9 Meter Standardlänge verwenden. Feuerverzinkte Kreuzerder kann man nicht mit vernünftigem Aufwand und ohne Oberflächenbeschädigung normgerecht auf 0,5 m Tiefe versenken. Auch ist der Aufwand für Abklebung mit DENSO-Binde unsinnig hoch.
    Vermutlich noch ein nur beschränkt tauglicher Vertikalerder.
    Das Schleifenverbot der EN 60728-11 betraf ausschließlich den PA der Antennenkabel. Der PA durfte bei erdungspflichtigen Antennen ausschließlich am Antennenmast angeschlossen und auch keinesfalls (z. B. bei einem Multischalter im UG) am anderen Ende zusätzlich vermascht werden.

    Das löbliche Ideal der Schleifenfreiheit wurde aber durch Endgeräte mit Schutzklasse 1 wie z. B. TV-Flats mit Schukostecker oder Computer mit TV-Karte ad Absurdum geführt. Blitzschutztechnisch kann man auch Kombirahmenmontage von Schuko-und Sat.-Antennen-Steckdosen kritisch sehen. Nicht ohne Grund war die geraume Zeit untersagt. Man hat wohl eingesehen, dass die Schleifenfreiheit durch die Endgeräte nicht einzuhalten ist und in der neuen EN 60728-11(6-2011) die Forderung aufgegeben und zusätzliche Vermaschung erlaubt. Damit nähern sich die Sicherheitsphilosophien der DIN VDE 0855-300 für Sende-/Empfangsantennen und der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) einander an.

    Als ob die Normenflut nicht schon schlimm genug wäre. Was gestern falsch war ist heute richtig, 2006 rein in die Schleifenfreiheit und 2011 wieder raus.
     
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