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Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

Diskutiere Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus? im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus? DIN VDE 0100-540:2012-06 Dort sollte dann drin stehen das CU 6mm², AL 10mm² und Stahl 16mm²...

  1. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Fast
    Al 16mm² Stahl 50mm²
     
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  3. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Oh jetzt lag ich falsch:confused: Das war Verbindung zum Erder oder mehrere Schienen und da ist Cu 16 und Al 25mm²

    Naja, so oft wie sich das ändert.
     
  4. #43 Kaffeeruler, 04.02.2016
    Kaffeeruler

    Kaffeeruler Administrator
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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Dat kommt wenn man nix mehr damit zu schaffen hat im Job :D

    Ich hab nur noch mit 25mm² und 4mm² zu tun

    Mfg Dierk
     
  5. #44 Strippe-HH, 04.02.2016
    Strippe-HH

    Strippe-HH Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Bei 6mm² Cu. war ohnehin von Mindesquerschnitt die Rede gewesen.
    Aber ich hatte das ohnehin damals so gelernt, lieber ein bisschen dicker machen anstatt viel daran herumzurechnen.
    Deswegen ist auch bei mir noch nie ein Kabel durchgeschmort.
     
  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Als ich anfang der 80er in der Lehre war, war 10 Cu, 25Al, 50 Stahl und jedes Rohr separat auf die Schiene und Letztere haben wir noch selber gebaut:D Die Rohrschellen waren aus verzinktem Stahl und damit die dauerhaft Kontakt hatten wurde Blei untergelegt. Und wenn es mal kein Walzblei gab, dann hat Meister aus dem Schrott ein altes Stück Bleimantelkabel geholt und 2 Liter Äther aus dem Krankenhaus. Und der Lehrling durfte dann den Bleimantel abschälen und mit Äther vom Kabelblut befreien (wir bekamen unsere Drogen vom Arbeitgeber und brauchten kein Hasch oder Christal MethHelp)
    Nach der Lehre gab es die 1. Änderung aus 25mm² Al wurde 16mm² und Brücken zwischen mehreren Rohren waren erlaubt. Das blieb dann bis zum Ende der DDR.
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Ich hab mal einen glühenden PA (25mm² Al) gesehen. Der ging von der HA-Sicherung unter dem Dach bis zur Poti Schiene im Keller und da hing u.A. die Wasserleitung dran. Die Leitung hatte ich kurz vorher gelegt, im Zuge der Spannungsumstellung auf 380V. Dummerweise hat der Energieversorger bei der Freileitung Phase und PEN vertauscht. Die 350A Sicherung kam aber kurz bevor der PA aufgegeben hat, nur die Isolierung war weg.
     
  8. #47 Dipol, 04.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 04.02.2016
    Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Etwas ausführlicher zum Grund-Irrtum von Strippe in Beitrag 12, der von bigdie bereits kommentiert wurde:

    Die DIN 18014 ist zweifellos in allen Bundesländern maßgebend, sie gilt aber nur für Fundament-/Ringerder von Neubauten. Ich halte es für hochgradig unsinnig eine Ringerder-Nachrüstung an einem Altbau mit Material aus St/tZn vorzunehmen, dieser Unsinn ist aber wie bei Erdern vom Typ A prinzipiell zulässig.

    Im Gegensatz zum inhaltlichen Vorgänger, den Richtlinien für das Einbetten von Fundamenterdern in Gebäudefundamente, ist in der DIN 18014 keine Abbildung eines Haupt-/Schutzpotenzialausgleichs wie in Bild 6 dargestellt. DIN 18015, die nicht nur für Neubauten gilt, geht im Kapitel 8 Schutzpotenzialausgleich mit Bezug auf DIN VDE 0100-410 und DIN VDE 0100-540 auf diesen ein.

    Womit die Normzuständigkeiten geklärt sein sollten.

    Jedes Haus muss unabhängig vom Baujahr einen Schutzpotenzialausgleich haben. So oft wie das Thema in Fachzeitschriften ausgelutscht und auch das alte TWS-PDF schon abgebildet wurde, darf das keine Frage mehr sein.

    "Bestandsschutz" kann nur beansprucht werden, wenn das Gebäude bei Fertigstellung nachweislich den damals gültigen Normen entsprochen hat und seitdem keine wesentlichen Änderungen vorgenommen wurden. Aus einem entgegen den VDEW Richtlinien oder DIN 18014 "vergessenen" Fundamenterder, oder der Missachtung der VDE 0190 beim früher Hauptpotenzialausgleich genannten Schutzpotenzialausgleich, kann man doch keinen "Bestandsschutz" ableiten.

    Einige Koryphäen der Starkstromfraktion und auch UnityMedia sind ja der Ansicht, dass bei Altbauten mit einem Kabelanschluss ein ungeerdeter Schutzpotenzialausgleich ausreicht. Das steht aber im Gegensatz zu allen in Betracht kommenden Beispielbildern in der noch gültigen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 und auch dem Final-Draft der IEC 60728-11.

    Diese Meinung übersieht geflissentlich, dass ein nachträglich hergestellter Kabelanschluss eine wesentliche Änderung darstellt und ignoriert, dass beide in den letzten Jahren federführenden Vorsitzenden im AK Sicherheit der DKE K735 die Ansicht vertreten, dass der HÜP und die BK-Anlage geerdet sein muss. Leider wurde die eindeutige Formulierung der nationalen DIN 57855-1 (VDE 0855-1):1985-05, in der erstmals ein Kabelanschluss dargestellt wurde und wonach ausdrücklich der Antennen-PA auch geerdet sein musste, bei internationalen Harmonisierungen der besseren Übersichtlichkeit wegen textlich geopfert.

    Wer "Bestandsschutz" geltend machen will, muss schon alle Normen und -soweit gültig- die Richtlinien für das Einbetten von Fundamenterdern in Gebäudefundamente des VDEW erfüllt haben und kann sich die nicht nach eigenem Gutdünken aussortieren.

    Zu diesem Thema gibt es unzählige Artikel von Herrn Hörmann in der de und ep.
     
  9. gert

    gert Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    So ähnlich habe ich das bei ...tymedia und anderen Kabelanbietern schon gesehen: metallene Grundplatte, sieht gut aus, aber keine Verbindung zum PE bzw. Potentialausgleich, ähnlicher Fall vor kurzem in der Nachbarschaft: HÜP außerhalb des Gebäudes, deshalb Koax als Kabel verlegt, parallel dazu ein NYY 1*6mm².

    Da ich das 1*6mm² beidseitig aufgelegt hatte, fluchte der Monteuer, als er es an dem HÜP wieder ausklemmte,
    kenn ich nicht, brauch ich nicht, weg damit.


    Gruß Gert
     
  10. #49 Strippe-HH, 06.02.2016
    Strippe-HH

    Strippe-HH Freiluftschalter

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Merkwürdig, bei meinem Bruder wurde es beanstandet das die Erdung am HÜP fehlte. Es war zwar eine da gewesen aber nur 2,5mm²
    - nein er wollte 1x6mm² Also gemacht und getan.
     
  11. #50 Dipol, 07.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2016
    Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    AW: Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

    Für den PA von Antennenanlagen genügt seit Urzeiten 4 mm² Cu und seit DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 ist in Angleichung an die Querschnitte für zusätzlichen Schutzpotenzialausgleich bei geschützter Verlegung auch min. 2,5 mm² zulässig, mit dem Veteranen der Antennentechnik allerdings Gewöhnungsprobleme haben. Diese Mindestquerschnitte stehen im Final Draft der IEC 62305 und somit wird sich diesbezüglich auch in der demnächst erscheinenden neuen deutschen Normausgabe nichts ändern.

    Ein stärkerer PA-Leiterquerschnitt von min. 6 mm² Cu für Funktionspotenzialausgleich ist natürlich auch normkonform, der passt aber ebenso wie Adernendhülsen an feindrähtigen 4 mm² nicht in die Klemmen von allen Verteilverteilbausteinen.

    Die bisherige Praxis, wonach der PA am HÜP -oder bei Einbau von einem galvanischen Trennglied erst am BVT- vorgenommen wurde, weicht vom Schutzideal ab, wonach der PA bereits möglichst unmittelbar nach dem Gebäudeeintritt erfolgen sollte. In Figure 6 des Final Drafts werden die Kabelschirme nach dem Gebäudeeintritt mit einem Überspannungsschutzgerät gegen die geerdete Haupterdungsschiene geschaltet. In dieser Grafik ist ein galvanisches Trennglied vor dem HÜP dargestellt, das könnte künftig auch im HÜP integriert sein. Mal abwarten ob und bis wann das bei den KNB neuer Standard wird.

    Nebbenbei: Das galvanische Trennglied, welches früher bei KBW am BVT obligatorisch, bei KDG und Unitymedia aber verpönt war, ist seit letztem Jahr von UM wieder gefordert.
     
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Potentialausgleich in jungem Mehrfamilienhaus?

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