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Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

Diskutiere Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo Forum! Das ist mein erster Besuch hier und zwar auch nur aufgrund eines Problems, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob der Elektriker...

  1. #1 Don Jusi, 27.05.2015
    Don Jusi

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    Hallo Forum!

    Das ist mein erster Besuch hier und zwar auch nur aufgrund eines Problems, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob der Elektriker wirklich so fachmännisch vorgeht, wie es üblich ist. Ich selbst arbeite im Maschinenbau und habe nur vage Kenntnisse.

    Wir haben ein älteres 3-Familienhaus, an dem zur Zeit die Fassade saniert und gedämmt wird. Da tat dann eines Tages, als ich die Türsprechanlage nach außen versetzte (eine billige M-E-Zweidraht-Anlage mit drei Stationen), der Türöffner im EG nicht mehr. Klingel in allen Etagen tat, Sprechanlage auch, Türöffner tat im OG und DG, nicht aber im EG.

    Dann fiel mir noch auf, dass die Außenbeleuchtung nicht mehr tat. Unser Schalter im Haus schaltet über ein Zeitrelais insgesamt drei angeschlossene Lampen, davon eine am Zugang, zwei an der Haustür. Die beiden Lampen an der Haustür funktionierten nicht mehr, die am Zugang schon. Ein weiteres Kabel am Hauszugang wurde für die Renovierung gebrückt und in eine Abzweigdose gelegt. Hier kommt später eine weitere Lampe hin.

    Mit einem befreundeten Elektriker prüfte ich in einer recht umfassenden Aktion alle Leitungen durch, da ich (aufgrund der Fassadensanierung sehr kurzfristig) wissen musste, ob ich eine neue Sprechanlage brauche, oder aber ein Kabel kaputt ist, was aufgrund des quasi gleichzeitigen Ausfalls der Außenbeleuchtung nahe lag, denn die Fassadendämmplatten wurden mit je 2 Dübeln gesichert.

    Mein Elektriker fand heraus, dass vom Lampenanschluss zwei der drei Leitungen (blau und grüngelb) keinen Strom führten und eine Leitung der Sprechanlage (braun-EG) auch nicht. Ein Austausch der braunen EG-Leitung in eine andere innerhalb der Abzweigdose im Haus, in der noch alles funktionierte, brachte nichts. Ergo lag nahe: Kabel durchbohrt.

    Dem Fassadenbauer schilderte ich das Problem und auch, dass mein Elektriker nicht die richtigen Geräte hätte, um Kabelbrüche etc. aufzuspüren. Einen Teil des Leitungsverlaufes konnte ich mit meinem Bosch Gerät

    https://www.pce-instruments.com/deu...t-gms-120-det_404437.htm?_list=kat&_listpos=6

    ermitteln, doch irgendwo verschwand dann das Kabel in der Wand. Deshalb hoffte ich, der Fassadenbauer hätte jemanden, der über die passenden Geräte, auch in Bezug auf Kabeldefekt/-bruch, verfügte und er schickte jemanden vorbei.

    Dieser hatte rein gar nichts!

    Er brach die halbe, neu verputzte Wand innen und dann noch ein gutes Stück außen (mit der hochwertigen und bereits verputzten Dämmung) auf. Frage hier: Ist das der richtige Weg, herauszufinden, ob ein Kabel durchbohrt wurde, wo es verläuft? Was gibt es hier für Geräte zum Lokalisieren und wie öffnet man eine verputzte und mit Rigips-Platte ausgeglichene Innenwand fachmännisch, wie eine isolierte Wand außen?

    Der Clou: Das Kabel war nicht angebohrt und nach gut 2 h fanden wir heraus, dass die Handwerker das überbrückte Kabel außen in der Abzweigdose wohl zu stark gezogen hatten, sodass die dort verbundenen Leitungen aus der Lüsterklemme gezogen waren. Verbunden - Licht tat wieder.

    Jetzt hab ich einen ziemlichen Schaden. :(

    Das Kabel der Türsprechanlage scheint nun auch zu funktionieren. Aber die Tür öffnet nicht vom EG und nun auch vom OG aus nicht mehr. Auf die Schnelle würde ich sagen: Außengerät defekt. Nur: Wie kann ich das sicher feststellen, ohne eine komplette und teure 3-Familien-Anlage installieren zu lassen? Wenn es doch am Kabel liegt, was dann? "Mein" Elektriker ermittelte schließlich ein defektes Kabel, vielleicht liegt es auch am Trafo oder an einem sonstwo-Wackelkontakt?

    Wie wäret Ihr vorgegangen: Leitungsverlaufsuche, Defektsuche,...?

    Vielleicht kennt von Euch auch jemand eine gute Werkstatt im südlichen Stuttgarter Raum/Nürtingen?

    Danke im Voraus!
     
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  3. #2 Strippe-HH, 27.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Das besagt schon wieder alles, dass von vornherein nicht Fachmännisch gearbeitet wurde.
    Man baut keine Abzweigdosen unter Dämmplatten ein sondern verlängert die Leitungen mit Stoßverbindern und Schrumpfschläuchen.
    Möglichst wenn es machbar ist, gleich neue Zuleitungen aus dem Gebäudeinneren nach außen legen.
    Aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, und dein Elektriker*) wird es hoffentlich schon richten.
    *) auch wenn es in mir den Eindruck erweckt, dass der auch nicht viel Ahnung hat
     
  4. #3 Don Jusi, 27.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Die Zuleitungen wurden (von meinem Elektriker) verlängert und für die Dauer der Fassadensanierung in einer Abzweigdose, die im Freien hängt, zusammen verbunden. Nur hat wohl ein Handwerker etwas zu stark dran gezogen.

    Aber wie ist das nun, wenn ein Profi wegen eines möglichen Kabeldefektes gerufen wird? Kann es sein, dass da Leute kommen, die nicht mal Kabelsuchgeräte haben? Sind zwar nicht billig die wirklich guten Dinger, aber ein Profi braucht doch so was ziemlich oft - würde ich jetzt mal vermuten!?

    Jedenfalls tut das Licht wieder, die Wand, in der das durchbohrte Kabel vermutet wurde, sieht grauenhaft aus.

    Und die Klingel tat ja noch nicht. Also änderte heute der Elektromeister (?) die Belegung, setzte ein Kabel von Türöffner + auf Erdgeschoss braun und siehe da, alle Stockwerke klingelten, die Sprechanlage funktionierte und sogar alle Türöffner. Als der Mann dann weg war und ich alles noch mal prüfte, fing das Außengerät wieder an zu spinnen. Mal tuts, mal nicht. Licht AnLicht AusLicht AnStöhn

    Soll ich das Außengerät mal öffnen und nach Verschmutzung suchen? An den Leitungen kann es ja kaum liegen, ich kenne mich aber mit Türsprechanlagen wirklich gar nicht aus (und für Elektriker scheint es auch nicht so einfach zu sein!?).

    Danke für Eure Rückmeldungen!
     
  5. #4 Don Jusi, 28.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Heute schrieb mir der Fassadenbauer, dass ich nun aufgrund der doch nicht durchbohrten Leitungen sowohl die Kosten für den Elektriker (der den Schaden ja eigentlich nicht gefunden hat) als auch für die (mit roher Gewalt) massiv aufgebrochene Wand innen und die Dämmung außen selbst tragen müsste.

    Nun, ich hatte den Elektriker nicht beauftragt, ihn aufgrund seines Wissens und Equipments nicht für wirklich geeignet befunden, ihn aber dennoch machen lassen, da er ja vom Fassadenbauer beauftragt wurde.

    Jetzt dreht sich alles rum. :(

    Mangels Antworten hier kann ich mir aber vorstellen, dass die meisten Elektriker in diesen Fällen ebenfalls ohne Leitungssucher/Kabelsucher arbeiten!? Wenn ich mir die Eigenschaften von dem Gerät hier:

    https://www.pce-instruments.com/deu...-tect-150-det_404442.htm?_list=kat&_listpos=7

    ansehe, denke ich, das müsste doch fast ein Standardwerkzeug für jeden besseren Elektrikerbetrieb sein!?

    Oder lebe ich auf einem anderen Planeten?
     
  6. #5 Strippe-HH, 28.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 28.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Solch Instrument hat auch nicht jeder wegen der Kosten, aber wenn ich das so lese scheinen da Amateure am Werk gewesen zu sein, denn man hackt ja nicht gleich die Wände blind auf. Ein Durchgangsprüfgerät hätte das auch getan, was jeder Elektriker dabei hat und wenn es nur ein simpler Testboy ist.
    Und werden Leitungen auf die Hauswand verlegt, dann kennzeichnet der Fassadenbauer dies auf den Dämmplatten damit diese nicht angebohrt werden.
    Und wenn wie du sagt die Verteilerdose ist sichtbar und Freihängend an der Außenwand, warum wurde da nicht zuerst hereingesehen und erst danach?
    Aber das ist so, zuerst bekommt der Fassadenbauer die Schuld und wenn der so wie in diesem Falle seine Unschuld nachweisen kann dann schiebt er die Kosten auf dich und das ist berechtigt. So würde auch ein Klageweg nichts bringen da doch so einige Fehler begangen wurden die an sich bei einer von vorn herein fachlichen Arbeitsweise vermeidbar gewesen wären.
     
  7. #6 Don Jusi, 28.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Tja, nur hat der Fassadenbauer eben an der Abzweigdose gezogen oder war dran hängen geblieben und von daher tauchte der Defekt - wenn auch an völlig anderer Stelle (die liegen ca. 6 m auseinander und auf einer anderen Hausseite) - überhaupt erst auf. Aber ein guter Elektriker muss doch erkennen/suchen können, wo die Ursache des Problems liegt, bis wohin Strom fliest, wie die Leitungen verlaufen und ab wo dann Stromlosigkeit vorliegt.
     
  8. #7 Pavel Chekov, 28.05.2015
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    AW: Problem Strom-/Türsprechanlagenleitung - vom Laien

    Die Qualität deines Elektrikers scheint nicht gerade hoch zu sein, sonnst wüsste er das auf blau und grüngelb
    nicht unbedingt ein Strom fließt. Und wenn man eine vernünftige Klemmverbindung herstellt reißt man die auch nicht so ohne weiteres auseinander. Und so einen Leitungssucher z.b. von Testboy mit Sender und Empfänger sollte heute jeder Elektriker haben um sich die Arbeit zu erleichtern. Wobei es zu meiner Lehrzeit in den 70 Jahren solche Geräte noch nicht gab. Da musste man es eben durchklingeln, und das kann man heute auch noch. ;-)
    Aber, das Niveau sinkt....sonst würde man nicht blind die Wände zertrümmern.
     
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