RCD Typ F für Wohngebäude

Diskutiere RCD Typ F für Wohngebäude im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo, bisher hatten wir immer Typ A. Machen RCD Typ F für Wohngebäude Sinn? Treten dort solche Mischfrequenzen auf? In...

  1. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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  3. bigdie

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    In meinen Augen wieder eine Methode mehr geld zu verdienen. Typ F gibt es glaub ich nicht mal bei allen Herstellern. Und eine Norm die das vorschreibt, gibt es auch nicht.
     
  4. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    Nein. Aus meiner Sicht nicht nötig und nur Preistreiberei.
     
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  5. #4 Kaffeeruler, 23.01.2017
    Kaffeeruler

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    siehe dazu Doepke Handbuch

    Download Handbuch

    Ich hatte mich letztes Jahr schon auf ner Messe mit einem der Mitarbeiter der meinte das der Typ F nun generell eingesetzt werden muss

    Eine recht guter Leserbrief aus der ep dazu
    https://www.elektropraktiker.de/nc/nachricht/leserkommentar-fi-schutzschalter-fuer-mischfrequenzen/

    Letztlich hinkt hier wieder mal die VDE hinter her und versucht die EFK hier als "Sündenbock" dar zu stellen..
    Sollen sie klipp u klar TYP F bzw B vorschreiben u ruhe ist, aber sie bekommen ja net mal ne generelle FI Pflicht hin.
    Den Typ B müsste ich ja, wenn man denn kleinlich wird immer verbauen wenn ich beim Kunden ne CEE Steckdose montiere.. er könnte ja mal nen FU nutzen

    Mfg Dierk
     
  6. #5 Micha94, 24.01.2017
    Micha94

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    Auch ich halte nichts vom RCD Typ F. Eine Vorschrift für Typ A für alles, hielte ich dagegen für sehr sinnvoll! Es erschließt sich mir nicht, wo, im normalen Haushalt, derartige Fehlerströme auftreten könnten. Zudem ist der Preis des Typ F im Vergleich zum Typ A wesentlich teurer.
    Ich habe hier etliche Schaltnetzteile im Haus. Allesamt qualitativ hochwertige... Bei mir löst der Typ AC FI-Schalter noch aus und auch auf den AM-Bändern habe ich weitestgehend keine Störgeräusche. Das Gejammer um Oberwellen und Schaltnetzteile trifft nur auf Billigstware aus China zu. Mit ordentlichen Geräten die der deutschen Normung auch in der Praxis und nicht nur auf dem Papier entsprechen, gibt es absolut keine Probleme...
    Und selbst wenn es Probleme geben würde. Das Aufdrücken von teueren Schutzschaltern ist die falsche Lösung. Die richtige wäre die Einschränkung vom Oberwellengehalt der entnommenen Spannung, durch die Normung. Ich sehe schon das Gejammer der Hersteller kommen: "Aber wir brauchen doch unbedingt Waschmaschinen und Bohrhämmer mit Frequenzumrichter". Was gerne vergessen wird: Eine stufenlose Drehzahlsteuerung kann man auch mit alter "analoger" Leistungselektronik völlig ohne Probleme realisieren... Halt nicht so billig, wie mit Frequenzumrichtung. Dafür bewährt, problemlos und langlebig.
    Zudem treten die genannten Fehlerströme, welche ein TYP-F FI-Schutzschalter erkennen soll, in der Regel nur in dreiphasigen Verbrauchern auf, jedoch nicht in einphasigen... Ich möchte jetzt mal sehen, wer noch eine Waschmaschine mit Drehstromanschluss im Haus hat ;-)
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Ist eigentlich alles Nonsense genauso wie der Quatsch, das du mit Oberwellen den N überlasten kannst. Einfach einen neue Masche, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hager z.B. hat noch nicht mal einen Typ F Fi. Es gibt auch noch keinen selektiven Typ F, hab zumindest noch keinen gesehen. Von daher kann ich mir die Norm dazu nicht so recht vorstellen. Außerdem ist das mit den Mischfrequenzen totaler Blödsinn. Nach dem Gleichrichter sitzt ein Elko und davor ein Netzfilter und davor der FI wo bitteschön soll da eine Mischfrequenz am FI herkommen?
     
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  8. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Der Leserbrief war wirklich interessant.
    Ich hatte nun auch überlegt, für die Neu-Installation einfach den Typ F zu nehmen und sehe bei Hager nun auch keinen solchen. Dort gibt es nur Typ A, Typ HI/ Typ G (erhöht stoßstromfest, war mir als Typ HI oder G bisher gar nicht bekannt), und Typ B.
    Es wäre auch eine Preisfrage, wenn der Unterschied nicht groß wäre, warum nicht einfach den besseren nehmen.

    Sehe ich das richtig, in der Reihenfolge der Fähigkeiten ist es:
    Typ A
    Typ F (kann alles vom Typ A + Mischfreqzenzen)
    Typ B (kann alles vom Typ F + Glatte Gleichstromanteile)
    richtig so? Typ B kann also alles?

    Ich hab mal aus Interesse einen CDB463D mit dem CDA463D verglichen, der ist Faktor 10 teurer, kommt also nicht in Frage. Gut, die haben auch höhere Kurzschlussstromfestigkeit etc. Aber trotzdem. Sind wohl auch so teuer, weil der Absatz noch nicht so hoch ist, wie bei den Typ A. Ich kann mir auch vorstellen, dass Betriebe mit tausenden der Typ A Schalter Probleme haben, das komplett zu ersetzen, siehe auch diesen Leserbrief.

    Wo können die Mischfrequenzen auftreten... Angeblich aber auch bei 1-phasigen Maschinen. Alle unsere Großgeräte wie Waschmaschine, Spülmaschine, Staubsauger etc. haben mittlerweile neue bürstenlose Motoren. Bei der Elektronik möchte ich auch nicht behaupten, dass wir grundsätzlich deutsche Markenware und keine China-Netzteile verwenden. Wie bitte soll man darauf beim Kauf von Elektronik Wert legen, wenn auch namhafte Hersteller China-Netzteile mitliefern. Auch einige LED-Installationen haben billige Netzteile hier. Einige davon machen hochfrequente Geräusche, so auch das Tablet-Netzteil, wenn es ohne Last läuft. Da hoffe ich, dass in Zukunft besser wird oder ich die Frequenzen irgendwann nicht mehr höre..

    Wenn Hager keine Typ F im Programm hat, wundert mich diese neue "Empfehlung" schon ziemlich, siehe Leserbrief.
    @Micha94: Dein Typ AC ist allerdings wirklich nicht mehr zulässig.
     
  9. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Nein, die B sind noch nicht teuer genug, gibt auch noch B+
    Beim B ist Elektronik drin.Ist also ein A+ elektronische Auslösung. Letztere funktioniert auch nur wenn Spannung anliegt. Da wird dann auch noch das Problem dazu kommen, das die Elektronik nach 15-20 Jahren schrott ist.
    Und noch zu erwähnen wäre vieleicht, das es glaub ich von Siemens mittlerweile eine Waschmaschine mit Direktantrieb und Frequenzumrichter gibt. Der größte Teil der Waschmaschinen, die da als FI Störer als Nr1 genannt werden, arbeiten nach wie vor mit einem Universalmotor mit Triac und Feldumschaltung mit Phasenanschnittssteuerung.
    Und wenn du Angst hast, das dein Induktionsherd den FI verwirrt, dann spendire ihm einen separaten, dann ist der an den Arbeitssteckdosen, Wo es drauf an kommt,noch klar.
     
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  11. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Die Waschmaschine ist ein Wasch-Trockner-Kombi aus der Siemens IQ700 Reihe, die geplanten Küchengeräte auch. Ist halt superleise und bürstenlos. Ob die einen Frequenzumrichter hat, weiß ich nicht.
    Ja, eigener RCD fürn Herd wäre möglich. Sind wir schon bei 5 RCDs :)
     
  12. #10 AC DC Master, 26.01.2017
    AC DC Master

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    obacht ! der typ F soll keine mischfrequenzen und der gleichen bei fehler auslösen sondern auch bei gleichstromfehlern. warum ?
    weil heutige waschmaschinen, trocknern und geschirrspüler frequenzumrichter haben um den motor zu regulieren.
    und wenn ihr euch schon um das thema wilde aussagen betreibt, dann solltet ihr bei döpke nach lesen oder einen entsprechenden lehrgang mit machen.
    und wieso sollte der typ F selektiv sein ? ergibt keinen sinn.
     
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